46 Episoden
- Wir haben beim CTR ein Mikrofon hingestellt. Das war im Wesentlichen das Konzept.
Den Anfang macht Martina „Marty“ Falchetti. La Sportiva Athletin, bisher noch nie ein Rennen in Deutschland gelaufen und damit für den CTR eigentlich hervorragend vorbereitet. Wir sprechen darüber, wer sie ist, wie sie zum Trailrunning kam und was es bedeutet, Teil eines Teams zu sein, das diesen Sport schon ziemlich lange mitprägt.
Dann kommt Bene Detsch. Wir machen ein Bier auf und reden über Trainer. Genauer gesagt darüber, warum Bene gerade keinen hat und damit ziemlich glücklich ist. Von dort biegt das Gespräch mehrfach irgendwohin ab. War zu erwarten.
Mit Dani Gassner geht es ums Zurückkommen an eine Startlinie, seine bemerkenswert konsequente Reis-Taktik in der Rennwoche und eine Radtour quer durch Deutschland mit Philipp Reiter. Außerdem sprechen wir darüber, was der CTR für ihn ist und welchen Platz das Rennen mittlerweile im Kalender hat.
Race Director Dominik Hartmann erzählt, wie sich ein Rennen nach neun Jahren anfühlt, wenn man es nicht nur kennt, sondern Jahr für Jahr selbst veranstaltet. Kathi Budde berichtet vom SALTY Volunteer-Programm und davon, wie eine Strecke eigentlich markiert wird, damit am nächsten Morgen möglichst niemand versehentlich in Tschechien aufwacht.
Und Nic Bredel? Kam als Teilnehmer in eines unserer Camps, wurde dabei offenbar nicht ausreichend gewarnt und ist seitdem ziemlich tief im SALTY-Kosmos gelandet. Heute organisiert er selbst Events und Community Runs. Kann also keiner behaupten, das hätte keine Folgen.
Dazwischen: Drinks, erstaunlich viel Random Talk und der Name Marcel Geißler in einer Häufigkeit, die sich sachlich kaum rechtfertigen lässt. Marcel saß im Publikum. Das hat gereicht.
Open Mic eben. - Johannes Dörr tauchte 2025 beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival auf und gewann einfach mal den 110er. In seiner Wahlheimat. Gegen ziemlich schnelle Leute. Wer ihn vorher nicht auf dem Zettel hatte, durfte danach erstmal einen Stift suchen.
Mittlerweile ist einiges passiert. Johannes ist seit diesem Jahr DYNAFIT-Athlet, sein Training strukturierter und Trailrunning endgültig ein ziemlich großer Teil seines Lebens. Wobei man bei ihm den Eindruck bekommt, dass ein Longrun ungefähr denselben organisatorischen Stellenwert besitzt wie bei anderen Menschen der Gang zum Bäcker. Könnte man morgen eigentlich direkt wieder machen.
Wir sprechen darüber, wie Johannes überhaupt zum Trailrunning gekommen ist. Wie sich sein Training verändert hat und was ein Sportwissenschaftsstudium mit einem macht, wenn der eigene Körper gleichzeitig das interessanteste Versuchsobjekt ist.
Es geht um Freunde, mit denen aus ein paar Kilometern schnell ein halber Tag werden kann. Um den Trubel nach Innsbruck. Um Erwartungen, die mit Ergebnissen wachsen. Und darum, wie Johannes seinen eigenen Weg durch einen Sport findet, der plötzlich deutlich genauer hinschaut.
Ein bisschen Gegenwart gibt’s natürlich auch: Am Wochenende steht Johannes beim OTF presented by DYNAFIT am Start und wird sich den Sudelfeld Trail vornehmen. Was in seinem Fall vermutlich bedeutet, dass es für einen gemütlichen Samstag eher wenig Argumente gibt.
Wohin das alles führt? Weiß Johannes noch nicht ganz genau. Nur länger laufen dürfte ziemlich sicher Teil der Sache bleiben.
Wir sehen uns Samstag, Johannes. Vorher Sudelfeld, nachher kühles Blondes und Afterparty. Auch das ist Periodisierung. #40 Rosanna Buchauer und die erstaunliche Normalität einer Weltklasse-Ultraläuferin
01.09.2026 | 1 Std. 13 Min.Rosanna Buchauer war bei uns im SALTY Hub. Eine der besten Ultraläuferinnen der Welt. Vollzeitprofi. Ein Beruf, der von außen ungefähr so aussieht: Berge, Startnummern, Sponsoren, Training bei Sonnenaufgang. Tatsächlich gehört aber auch die eher unangenehme Frage dazu, ob man gerade gut genug ist, um das alles weiterhin machen zu dürfen.
Rosanna nennt es trotzdem ein Privileg. Und sorgt ziemlich bewusst dafür, dass ihr Leben nicht vollständig zwischen Longrun, Strava und Recovery-Shake stattfindet. Ein großer Teil ihres Freundeskreises hat mit Trailrunning wenig am Hut. Da geht es um normale Dinge und gelegentlich um Probleme, die sich nicht mit Carbs pro Stunde lösen lassen. Als Speakerin steht Rosanna außerdem regelmäßig in Unternehmen auf Bühnen. Ein ziemlicher Kontrast zum Ultralaufen. Und offenbar ein sehr guter.
Wir sprechen über Leistungsdruck und Fokus. Über ihre Arbeit mit einer Mentaltrainerin. Und über dieses schwer messbare Urvertrauen, dass die Dinge schon irgendwie gut werden. Nicht als Kalenderspruch. Sondern als etwas, das Rosanna hilft, wenn es darauf ankommt.
Natürlich schauen wir auch unter die Motorhaube. Rosanna trainiert mit Trainer. Wir sprechen darüber, was sich dadurch verändert hat, wie sie Rennen vorbereitet und warum man freiwillig ein Etappenrennen im Himalaya läuft. Dinge, die in gewissen Kreisen offenbar keiner weiteren Erklärung bedürfen.
Und wir sprechen über Frauen im Trailrunning. Darüber, welches Bild der Sport von ihnen zeichnet, wer dieses Bild eigentlich zeichnet und was sich noch ändern darf.
Eine Folge über Profisport, ohne den Menschen dahinter versehentlich wegzuoptimieren.- Manchmal beginnt ein gutes Gespräch mit einem Podium. Simon Krammig wurde beim The North Face Großglockner Ultra-Trail Dritter auf der Königsdistanz. So ein Ergebnis stellt man nicht beiläufig ins Regal. Das bleibt. Macht stolz. Und dürfte noch eine Weile ziemlich gut nachhallen.
Er lebt mittlerweile in Innsbruck, studiert Tourismus und läuft sehr schnell. Trotzdem wirkt er nicht wie jemand, der pausenlos irgendwohin muss. Eher wie jemand, der sich seinen Platz gesucht hat und dort erstaunlich gut angekommen ist.
In dieser Episode sprechen wir mit ihm über Entscheidungen. Über Kurswechsel. Über Umwege, die sich später als ziemlich brauchbar herausstellen. Über die Freiheit, das eigene Leben nicht nach fremden Erwartungen einzurichten. Und über die Suche nach Glück, ohne daraus gleich ein Projekt mit Meilensteinen zu machen.
Natürlich geht es auch ums Trailrunning. Um Training. Um Routinen. Um das, was Simon vorwärtsbringt. Aber ebenso um das, was ihm der Sport zurückgibt. Freiheit. Ruhe. Und gute Gründe, gesellschaftliche Vorstellungen gelegentlich einfach am nächsten Abzweig stehen zu lassen.
Was hängen bleibt: Simon weiß nicht immer genau, wohin es geht. Aber ziemlich gut, warum er losläuft. - Während wir diese Zeilen schreiben, wird in Zell am See-Kaprun gerade fast alles gleichzeitig fertig. Jemand sortiert Startnummern nach Nachnamen, jemand anders sucht seit zwanzig Minuten denselben Kabelbinder. Verpflegungskisten wandern von A nach B und kurz darauf wieder zurück. Ein Streckenposten fehlt noch in einer Excel-Liste, irgendwo piept ein Funkgerät, und mindestens ein Banner hängt bereits perfekt, nur leider am falschen Ort. Ganz normaler Ausnahmezustand.
Mitten im Aufbau haben wir uns drei Menschen geschnappt, ohne die der The North Face Großglockner Ultra-Trail heute nicht das wäre, was er ist. Lisa Loferer kennt den GGUT aus Sicht einer Gastgeberin. Als Geschäftsführerin von Zell am See-Kaprun Tourismus. Und als jemand, der selbst lieber in Trailrunning-Schuhen unterwegs ist als in Besprechungsräumen.
Johannes Überbacher begleitet den Sport seit Jahren. Nicht nur als Brand Manager von The North Face DACH, sondern als einer, der die deutschsprachige Trailrunning-Szene mit aufgebaut hat. Lange bevor sie überhaupt Szene genannt wurde.
Und Markus Amon? Der hat beim GGUT schon so ziemlich alles gemacht. Er gewann die erste Ausgabe, kennt das Rennen seit seinen Anfängen und trägt heute als Race Director eine Verantwortung, die deutlich über Streckenprofile und Startzeiten hinausgeht. Wenn am Berg das Wetter kippt, Wege gesperrt werden oder Entscheidungen schnell fallen müssen, landet vieles bei ihm. Klingt weniger romantisch. Ist aber der wichtigste Job des Wochenendes.
Wir sprechen darüber, warum Menschen so viel Zeit, Energie und Herzblut in ein Rennen stecken. Was sich im Trailrunning verändert hat. Was besser geworden ist. Was schwieriger. Und warum ein gutes
Event meistens schon lange vor dem Startschuss beginnt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Rennen nie nur aus Kilometern und Höhenmetern besteht. Sondern aus vielen Menschen, die sich darum kümmern, dass andere für einen Tag einfach nur laufen dürfen.
Weitere Freizeit Podcasts
Über SALTY Trailrunning Podcast
Profi-Athlet:innen, Gäste aus der Community, Veranstalter:innen, Coaches und viele mehr sprechen mit uns über aktuelle Themen, Sichtweisen sowie ganz persönliche Meinungen - authentisch, ehrlich und inspirierend!
Podcast-WebsiteHöre SALTY Trailrunning Podcast, hinter den millionen und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


SALTY Trailrunning Podcast
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.











