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Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

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Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität
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  • Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

    Warum Restwerte E-Autos im Handel bremsen

    05.04.2026 | 32 Min.
    In dieser Podcast-Folge von Elektroauto-News.net spreche ich mit Wolfgang Huber über Elektromobilität im Autohandel, Flottenmanagement und die wirtschaftlichen Herausforderungen beim Umstieg auf das E-Auto. Wolfgang bringt über 30 Jahre Erfahrung im Automobilhandel mit und ist heute als selbstständiger Berater für Elektromobilität und alternative Antriebe tätig. Zuvor verantwortete er den Flottenbereich eines großen Autohauses und begleitete dort die Umstellung von Dienstwagen auf vollelektrische Modelle.

    Im Gespräch wird deutlich, warum die Einführung von Elektroautos im Handel lange mit Unsicherheit verbunden war. Themen wie Restwerte, Leasingrückläufer, Batteriemiete und fehlende Vertriebsstrukturen erschwerten den Einstieg. Wolfgang beschreibt offen, dass er der Elektromobilität zunächst skeptisch gegenüberstand. Erst die eigene Erfahrung mit einem elektrischen Dienstwagen im Jahr 2018 änderte seine Perspektive grundlegend. Die anfängliche Reichweitenangst wich praktischer Erkenntnis – ein Punkt, der bis heute in vielen Unternehmen relevant ist.

    Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem Flottenbereich. Wir sprechen über Total Cost of Ownership, Ladeinfrastruktur im Unternehmen, Mitarbeiterakzeptanz sowie über die Besonderheiten leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Gerade hier entscheidet ein durchdachtes Mobilitätskonzept darüber, ob sich ein Elektro-Transporter wirtschaftlich rechnet. Neben Anschaffungskosten spielen Reichweite, Nutzlast, Energiepreise und Serviceprozesse eine zentrale Rolle.

    Darüber hinaus beleuchten wir strategische Fragen rund um den Autohandel: Warum fehlt es vielerorts an struktureller Beratungskompetenz für E-Autos? Welche Risiken entstehen bei der Zweitvermarktung gebrauchter Elektrofahrzeuge? Und weshalb benötigen Autohäuser eigene Kompetenzzentren für Elektromobilität, um Restwerte und Leasingrückläufer professionell zu managen?

    Ein weiterer Aspekt ist die Sektorenkopplung. Elektromobilität endet nicht beim Fahrzeug. Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und perspektivisch Vehicle-to-Grid eröffnen Unternehmen neue Möglichkeiten im Energiemanagement. Das Elektroauto wird damit Teil eines integrierten Energiesystems.

    Die Folge richtet sich an Autohändler, Flottenverantwortliche, Unternehmer sowie Entscheider, die Elektromobilität strategisch und wirtschaftlich einordnen wollen. Jetzt reinhören und mehr über Chancen, Risiken und konkrete Lösungsansätze im Flotten- und Handelsumfeld erfahren.
  • Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

    Was bremst E-Transporter im Handwerk? Hier gibt's die Antwort

    29.03.2026 | 23 Min.
    In dieser Podcast-Folge geht es um ein Thema, das in der Diskussion rund um Elektromobilität oft zu kurz kommt: E-Transporter im Handwerk. Während batterieelektrische Pkw längst zum Straßenbild gehören, verläuft die Umstellung im gewerblichen Bereich deutlich langsamer. Gemeinsam mit Tim Bittorf, Gebietsverkauf Transporter & Vans für Mercedes-Benz im Raum Hannover, ordne ich ein, woran das liegt – und warum die Technik häufig weiter ist als die Strukturen in den Betrieben.

    Ein zentrales Ergebnis des Gesprächs: Die Alltagstauglichkeit moderner E-Transporter ist in vielen Fällen längst gegeben. Viele Handwerksbetriebe legen zwischen 10.000 und 20.000 Kilometer pro Jahr zurück. Selbst bei konservativer Betrachtung der Reichweite sind damit Jahreslaufleistungen möglich, die den realen Bedarf deutlich abdecken. Modelle wie eVito, eSprinter oder EQV zeigen, dass Reichweite und Ladeleistung heute kein grundsätzliches Ausschlusskriterium mehr sind.

    Trotzdem bleibt die Zurückhaltung spürbar. Der Grund liegt weniger in der Fahrzeugtechnik, sondern im betrieblichen Umfeld. Ladeinfrastruktur, Zugang zu Wallboxen, Photovoltaik-Anlagen oder zentrale Ladehubs spielen eine entscheidende Rolle. Gerade im klassischen Handwerksbetrieb mit mehreren Mitarbeitenden stellt sich die Frage: Wer lädt wo? Und wie lässt sich das organisatorisch abbilden? Hinzu kommen rechtliche Aspekte wie 4,25-Tonnen-Zulassungen, Tempolimits oder Mautregelungen, die im Beratungsprozess berücksichtigt werden müssen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Wirtschaftlichkeit. Über die Vollkostenrechnung – inklusive Steuerbefreiung, THG-Quote und Betriebskosten – lassen sich elektrische Transporter sachlich bewerten. Gleichzeitig steigt der Beratungsaufwand im Vertrieb, da Elektromobilität erklärungsintensiver ist als ein klassischer Diesel.

    Auch die Rolle von Software und Vernetzung wird beleuchtet. Intelligente Navigationssysteme, Restreichweiten-Prognosen, Anzeige freier Ladesäulen und Ladeplanung mit Sicherheitspuffer erhöhen die Planungssicherheit im Alltag. Mit neuen, von Grund auf elektrisch entwickelten Plattformen wie dem kommenden VLE dürfte sich dieser Vorteil weiter verstärken.

    Die Folge bietet eine fundierte Einordnung für Handwerksbetriebe, Flottenverantwortliche und alle, die sich mit elektrischen Transportern, Ladeinfrastruktur und der Transformation gewerblicher Mobilität beschäftigen.
  • Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

    Warum Preis keine Strategie im Lademarkt ist

    22.03.2026 | 50 Min.
    In dieser Podcast-Folge von Elektroauto News geht es um ein zentrales Thema der Elektromobilität: Vertrauen im Lademarkt. Mein Gast ist Matthias Speicher, vielen bekannt als „Speicher elektrisiert“. Über vier Jahre hat er eine der größten unabhängigen Skoda EV Communities Europas aufgebaut und dabei tausende Rückmeldungen aus dem Alltag von Elektroautofahrern ausgewertet. Heute analysiert er die strategischen Schwächen der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

    Im Fokus steht die Frage: Warum entsteht trotz Milliardeninvestitionen in Ladeinfrastruktur so wenig Vertrauen? Matthias’ These ist klar: Strom ist Commodity, Laden ist Service. Wer nur Kilowattstunden verkauft, verkennt die eigentliche Herausforderung. Entscheidend ist nicht die Ladeleistung, sondern wie zuverlässig, zugänglich und konsistent der Ladevorgang funktioniert.

    Wir sprechen über das sogenannte Ladeerlebnis – und warum dieser Begriff aus seiner Sicht irreführend ist. Laden ist keine freiwillige Tätigkeit, sondern eine notwendige Unterbrechung. Je weniger Friktion, desto besser. Kleine Fehler wie falsche Preisanzeigen, abbrechende Ladevorgänge oder nicht verfügbare Belege führen nicht zur Eskalation, sondern zu schleichender Erosion des Vertrauens.

    Matthias stellt sein Trust-Friction-Modell vor: Vertrauen entsteht aus Zuverlässigkeit, Preisgerechtigkeit, Zugänglichkeit und Erwartungskonsistenz. Diese Faktoren wirken zusammen. Ein günstiger Preis allein reicht nicht aus, wenn Technik oder Prozesse nicht stabil sind.

    Außerdem diskutieren wir strategische Fragen für Ladeanbieter: Differenzierung oder Low Cost? Warum Real Estate Denken allein keine nachhaltige Strategie ist. Welche Rolle Destination Charging spielt und warum Deutschland im internationalen Vergleich strukturelle Herausforderungen hat.

    Ein weiterer Schwerpunkt: Wie entwickeln sich Ladestrategien in den kommenden drei bis fünf Jahren? Welche Bedeutung haben Abomodelle, Mischkalkulation und Planbarkeit für unterschiedliche Nutzergruppen? Und welche Rolle spielen Digitalisierung, personalisierte Präferenzen und KI im künftigen Lademarkt?

    Diese Episode liefert eine fundierte Einordnung der aktuellen Entwicklungen in der Ladeinfrastruktur und zeigt, warum Vertrauen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird.
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    Was entscheidet über Wirtschaftlichkeit von E-Lkw?

    15.03.2026 | 26 Min.
    Elektro-Lkw sind technisch einsatzbereit – doch über ihren Erfolg entscheidet am Ende nicht die Reichweite, sondern die Wirtschaftlichkeit. Genau darum geht es in dieser Folge.

    Ich spreche mit Michael Clarke, Co-Founder von eTrucker, darüber, warum Ladepreise zur entscheidenden Stellschraube werden, wieso 40 Cent pro Kilowattstunde zur kritischen Marke im Vergleich zum Diesel werden können und weshalb perfekte Routenplanung in der Praxis kaum existiert. Es geht um reale Herausforderungen im Fernverkehr: belegte Ladepunkte, Lenkzeiten, falsche Tarife – und die Frage, wie Speditionen trotzdem planbar und kalkulierbar unterwegs sein können.

    Wir diskutieren, warum bilaterale Ladevereinbarungen zwischen Spediteur und Ladestationsbetreiber neue Spielräume eröffnen, wie sich 100 Euro Unterschied pro Ladevorgang vermeiden lassen und welche Rolle Daten, Transparenz und Reporting für die Flotte spielen. Außerdem schauen wir uns an, wie eTrucker mit App, Chip und Management-Tool versucht, genau diese Lücke zwischen Technik und Wirtschaftlichkeit zu schließen.

    Wenn dich interessiert, was E-Lkw im Alltag wirklich bremst – und welche Hebel Unternehmen konkret nutzen können –, dann ist diese Folge für dich.
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    Warum Europas Batterieproblem nicht beim Lithium beginnt

    08.03.2026 | 38 Min.
    In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Daniel Jimenez Schuster, Managing Partner und Mitgründer von iLiMarkets. Daniel ist seit mehr als zwanzig Jahren in der globalen Lithiumindustrie tätig und hat in dieser Zeit unter anderem in führenden Positionen bei SQM gearbeitet. Sein Blick auf Elektromobilität, Batterien und Industriepolitik ist geprägt von Marktdaten, praktischer Erfahrung und einem tiefen Verständnis der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette.

    Im Zentrum unseres Gesprächs steht eine These, die der öffentlichen Debatte widerspricht: Lithium ist nicht das eigentliche Kernproblem der europäischen Energiewende. Während Politik und Öffentlichkeit stark auf Rohstoffe und Versorgungssicherheit fokussieren, sieht Daniel den entscheidenden Engpass an anderer Stelle. Wettbewerbsfähige Batteriezellfertigung fehle in Europa weitgehend. Ohne diese industrielle Basis entstehe weder ein stabiler Bedarf an Kathodenmaterialien noch an Lithiumchemikalien. Sein Leitsatz dazu lautet: Das Upstream folgt dem Downstream.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle Chinas im globalen Batteriemarkt. Daniel erklärt, warum China heute eine dominante Stellung innehat und wie Skalierung, Lernkurven und frühe Technologieentscheidungen – insbesondere zugunsten von LFP-Zellen – zu erheblichen Kostenvorteilen geführt haben. Europa und die USA hätten dagegen lange auf andere Zellchemien gesetzt und dadurch mehrere Jahre verloren. Viele aktuell geplante Zellprojekte müssten deshalb neu ausgerichtet werden.

    Auch industriepolitische Maßnahmen wie Förderprogramme, der Aufbau europäischer Lithiumförderung oder der Critical Raw Materials Act werden kritisch eingeordnet. Daniel argumentiert, dass Europa keinen strukturellen Vorteil im Bergbau habe und öffentliche Mittel besser in Technologie, Industrie und Zellproduktion investiert wären. Rohstoffautarkie allein schaffe keine Wettbewerbsfähigkeit.

    Ein eigenes Kapitel widmet sich der Direct Lithium Extraction. Diese Technologie wird häufig als nachhaltige Lösung für Europa dargestellt, etwa im Oberrheingraben. Daniel ordnet Chancen und Grenzen realistisch ein und erklärt, warum DLE langfristig relevant sein kann, kurzfristig jedoch kaum ein kostengünstiger Gamechanger ist.

    Abschließend sprechen wir über Partnerschaften mit China, steigende Lithiumpreise und die Frage, wie Europa industrielle Souveränität erreichen kann. Die zentrale Erkenntnis dieser Folge: Nicht der Rohstoff entscheidet über die Zukunft der Elektromobilität, sondern Know-how, Skalierung und industrielle Umsetzung.
    Nun aber genug der Einordnung – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.

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Über Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

Der Elektroauto-News Podcast ordnet Entwicklungen rund um Elektromobilität ein – von E-Autos über Ladeinfrastruktur und Batterietechnologien bis hin zu Markt, Politik und Industrie. In Interviews mit Herstellern, Zulieferern, Energieunternehmen und Branchenexperten sprechen wir über das, was Elektromobilität heute wirklich voranbringt – und was sie bremst. Der Fokus liegt auf verständlicher Einordnung statt Produktwerbung: Wie wirtschaftlich sind E-Autos? Wo hakt es beim Laden? Welche Rolle spielen China, Europa und Regulierung? Der Podcast richtet sich an alle, die Elektromobilität besser verstehen wollen – fundiert, sachlich und praxisnah.
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