Stay in balance!
Dr. Nadine Webering, Fachärztin für Neurologie, Ayurveda-Ärztin und Pranayama-Lehrerin

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- Wir wissen heute unglaublich viel darüber, welche Nährstoffe in unseren Lebensmitteln stecken und was sie in unserem Körper bewirken. Aber ich frage mich zunehmend, ob wir darüber verlernt haben, Lebensmittel einfach als Lebensmittel zu betrachten. Wenn wir unsere Ernährung immer stärker danach ausrichten, welche gesundheitlichen Effekte einzelne Lebensmittel haben, was passiert dann eigentlich mit der Freude am Essen?
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Ausgelöst wurde dieser Gedanke durch meine Recherche für einen Substack-Essay und eine ganz alltägliche Situation mit einem Matcha Latte, den ich selbst als mein „Guilty Pleasure“ bezeichnet habe. Das hat mich nachdenklich gemacht. Denn obwohl ich mich intensiv mit Ernährung beschäftige und meine Mahlzeiten durchaus nach gesundheitlichen Gesichtspunkten zusammenstelle, möchte ich vor allem eines nicht verlieren: die Freude am Essen.
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In dieser Folge teile ich meine Gedanken darüber, wie die zunehmende Funktionalisierung unserer Ernährung unser Verhältnis zum Essen verändern könnte. Und ich lade dich ein, einmal genauer hinzuschauen, welche Rolle Genuss bei deinen eigenen Mahlzeiten eigentlich noch spielt.
Links und Ressourcen zur Episode:
Mein Substack-Essay: https://drnadinewebering.substack.com/p/wann-haben-wir-angefangen-lebensmittel
Meine Website: https://www.drnadinewebering.com
Mein Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/dr.nadine.webering/
The Space, meine kostenlose Community: https://www.drnadinewebering.com/free-space/
Meld dich gern bei mir per Email an kontakt@drnadinewebering.com, wenn du Fragen oder Anregungen hast. - Wir machen ein Ernährungsprogramm, um unsere Ernährung zu verbessern, ein Schlafprogramm, um besser zu schlafen, oder ein Nervensystemprogramm, um weniger gestresst zu sein. Wir arbeiten über mehrere Wochen auf ein bestimmtes Ergebnis hin und hoffen, dass sich dadurch etwas verändert. Aber warum behandeln wir unsere Gesundheit überhaupt wie eine Abfolge von Projekten, die wir irgendwann abschließen können?
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In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder die Rückmeldung bekommen, dass meine Gesundheitsprogramme Stress erzeugen. Nicht unbedingt wegen der Inhalte, sondern weil es einen festen Zeitrahmen gibt, in dem man das Gefühl hat, etwas erreichen zu müssen. Ich habe deshalb meine Community gefragt, wie sie solche Programme erlebt und was sie sich eigentlich wünscht. Die Antworten haben mich dazu gebracht, meine bisherigen Angebote noch einmal grundsätzlich infrage zu stellen.
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Denn genau hier liegt für mich das Problem: Gesundheit ist kein Projekt, das wir irgendwann abschließen können. Wir essen weiter, wir schlafen weiter, wir bewegen uns weiter und all diese Bereiche beeinflussen sich gegenseitig. Trotzdem versuchen wir immer wieder, unsere Gesundheit in zeitlich begrenzten Programmen mit einem definierten Outcome zu verbessern.
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In dieser Folge möchte ich mit dir anschauen, warum diese Projektlogik gerade bei Gesundheit so problematisch ist und was sich verändert, wenn wir Gesundheit stattdessen als Kontinuum betrachten. Außerdem erzähle ich dir von meinem neuen Circle of Health, der gerade entsteht und mit dem ich genau diesen Druck aus meinen Angeboten herausnehmen möchte.
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Vielleicht erkennst du dich in dieser Projektlogik wieder, ohne dass dir bisher bewusst war, wie sehr sie deinen Umgang mit Gesundheit prägt. Am Ende der Folge lade ich dich deshalb ein, deine eigenen Erwartungen und Vorstellungen von gesundheitlichem Fortschritt einmal genauer zu betrachten.
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Links und Ressourcen:
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Newsletter: https://nadine-webering.mykajabi.com/newsletter
Kostenlose Community The Space: https://www.drnadinewebering.com/free-space/
Website: https://www.drnadinewebering.com
Instagram: https://www.instagram.com/dr.nadine.webering/
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Bei Fragen oder Anmerkungen melde dich gern unter kontakt@drnadinewebering.com. #350 Hunger bedeutet nicht Energiemangel: Wie dein Körper wirklich Energie bereitstellt
07.10.2026 | 45 Min.Hunger. Und sofort entsteht der Gedanke: Mein Körper braucht jetzt Energie. Ich muss essen. Gerade bei Migräne kommen häufig noch Regeln dazu, die vor Unterzuckerung, zu langen Essenspausen oder Schwankungen des Blutzuckers warnen.
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Aber Hunger bedeutet nicht, dass unsere Energiespeicher leer sind. Unser Körper hat verschiedene Möglichkeiten, Energie bereitzustellen, auch dann, wenn wir gerade nichts essen. In dieser Folge schauen wir uns deshalb einmal ganz grundlegend an, was „Energie“ physiologisch eigentlich bedeutet: Welche Rolle spielen Glukose, Fett und Proteine? Was sind Glykogenspeicher? Was passiert bei der Gluconeogenese? Und wie wird unser Gehirn mit Energie versorgt?
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Außerdem geht es darum, was wir über den veränderten Energiestoffwechsel bei Migräne tatsächlich wissen und was nicht. Denn aus der Hypothese, dass bei Migräne ein Missverhältnis zwischen neuronalem Energiebedarf und zellulärer Energiebereitstellung eine Rolle spielen könnte, lässt sich nicht automatisch ableiten, dass Menschen mit Migräne ständig Kohlenhydrate zuführen, jede Blutzuckerschwankung vermeiden oder ihre Glukosekurve möglichst flach halten müssen.
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Diese Folge ist ursprünglich als zusätzliches Video für EMERGENT, mein Migräneprogramm, entstanden. Beim Aufnehmen wurde mir aber klar, dass die Grundlagen darin weit über Migräne hinaus relevant sind. Deshalb gibt es das Video jetzt auch hier im Podcast.
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Links und Ressourcen zur Episode:
EMERGENT – Der Weg aus der Migräne:
https://www.drnadinewebering.com/migräne/emergent/
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Meld dich gern bei mir per Email an kontakt@drnadinewebering.com, wenn du Fragen oder Anregungen hast.- Manche Dinge sind nicht dringend genug, um sie sofort zu erledigen, aber wichtig genug, um sie nicht einfach zu vergessen. Wir schieben sie immer wieder auf und trotzdem ploppen sie regelmäßig in unserem Bewusstsein auf. Und obwohl wir sie gerade gar nicht erledigen, beschäftigen sie uns.
Genau solche offenen Loops sind mir bei mir selbst in den letzten Monaten immer stärker aufgefallen. Wenn wir darüber nachdenken, was unsere Kapazität beansprucht, schauen wir meistens auf das, was wir tatsächlich tun. Dabei kostet auch die wiederholte Beschäftigung mit Dingen, die wir noch tun müssen, Energie.
In dieser Folge schaue ich darauf, was wir aus der Forschung zu Prospective Memory, unerfüllten Zielen, intrusiven Gedanken und kognitiver Interferenz darüber wissen. Und ich erzähle dir von einem Experiment, das ich seit zwei Monaten selbst mache und das für mich überraschend viel verändert hat.
Dabei geht es nicht darum, noch produktiver zu werden oder möglichst viele Dinge von einer ToDo-Liste zu streichen. Es geht vielmehr um die Frage, welche Kapazität all die Dinge beanspruchen, die wir gerade gar nicht tun, und was passiert, wenn wir anfangen, mit diesen offenen Loops anders umzugehen.
In der Folge zeige ich dir, wie mein Experiment mit diesen offenen Loops aussieht, und lade dich ein, es selbst für einen begrenzten Zeitraum auszuprobieren und zu beobachten, was sich dadurch verändert.
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Meld dich gern bei mir per Email an kontakt@drnadinewebering.com, wenn du Fragen oder Anregungen hast. - Wir werden ständig mit Gesundheitsempfehlungen konfrontiert: Diese Morgenroutine verbessert deinen zirkadianen Rhythmus, dieses Supplement hilft bei Problem X und dieses Protokoll musst du nur konsequent genug durchziehen. Und wenn es bei dir nicht funktioniert? Dann hast du es vermutlich nicht richtig gemacht, nicht lange genug durchgehalten oder warst nicht konsequent genug.
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Aber vielleicht liegt das Problem gar nicht bei dir. Vielleicht war diese eine Empfehlung für dich einfach nicht hilfreich.
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In dieser Folge erzähle ich dir, wie ich selbst mit Gesundheitsempfehlungen umgehe und warum ich daraus lieber ein N=1-Experiment mache, als sie einfach in meinen Alltag zu übernehmen.
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Du erfährst, warum ein N=1 für mich nicht bedeutet, wissenschaftliche Evidenz zu ignorieren, warum eine Hypothese nicht mit einem festgelegten Outcome verwechselt werden sollte und weshalb ein Experiment auch dann nicht gescheitert ist, wenn sich am Ende überhaupt nichts verändert hat. Außerdem schauen wir uns an, welche Rolle Confounder spielen und warum du möglichst nicht fünf Dinge gleichzeitig verändern solltest, wenn du tatsächlich herausfinden möchtest, welchen Einfluss eine bestimmte Methode auf dich hat.
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Über Stay in balance!
Schön, dass du mich gefunden hast!
Ich bin Nadine, Fachärztin für Neurologie, Ayurveda-Medizinerin und Yogalehrerin. mit diesem Podcast möchte ich dich mit alle meinem Wissen auf dem Weg zu einem Leben in Balance unterstützen.
Neben Solo-Folgen mit mir wirst du auch immer wieder spannende Menschen hier treffen, die mit dir Teilen, wie sie in ihre Balance kommen.
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