100 Episoden
- Entstehung, Verbreitung und Erfolg von "Am Fenster" gehen mit einer auffälligen Häufung von Zufällen einher. City-Schlagzeuger Klaus Selmke bekommt eine Violine geschenkt, die er als Drummer nicht brauchen kann und deshalb im Proberaum deponiert. Bassist und Bandkollege Georgi Gogow schnappt sich das Instrument, entlockt ihm hinreißende Töne, denn er ist, was die anderen Musiker nicht wissen, studierter Geiger. Die Band improvisiert zu Gogows Musik, und es entsteht was. Sänger Emil Bogdanow - Toni Krahl ist noch nicht am Start - muss sich nun etwas einfallen lassen, hat zufällig ein Lyrikbändchen von Hildegard Maria Rauchfuß dabei und findet dort das Gedicht "Am Fenster". Schon die Entstehung des Superhits im Jahre 1974 gestaltet sich also alles andere als "geplant". Und das setzt sich fort.....
Hostin: Linda Schildbach
Autor und Producer: Thomas Hartmann
Sprecherinnen: Conny Wolter, Corinna Waldbauer Technische Distribution: Theresa Wünsch
Redaktion: Stefan Noelke
Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026
Mitwirkende: Toni Krahl (Musiker),
Matthias Aumüller (Literaturwissenschaftler), Hildegard Maria Rauchfuß (Schriftstellerin),
Regine Möbius (Schriftstellerin, Kulturpolitikerin), Hendryk Proske (Musikredakteur MDR Kultur) - Keine Bergparade im Erzgebirge kommt ohne dieses Lied aus. In Aue und auf Schalke wird es vor Fußballspielen von zehntausenden angestimmt. Und Popsänger wissen, stimmen sie das Steigerlied an, singt der Saal mit. "Glück auf, der Steiger kommt" ist eines der populärsten Lieder. Gesungen nicht nur dort, wo einst Bergleute Silber und Gold brachen, wie es im Lied heißt, sondern überall, wo Bergbau betrieben wurde. Das Singen des Steigerliedes ist seit 2023 immaterielles Kulturerbe in Deutschland. Was das Lied mit Sachsen verbindet, erzählt Hartmut Schade in einer neuen Folge von "Weltgeschichte vor der Haustür". Gesprochen von Conny Wolter.
Hostin: Linda Schildbach
Autor und Producer: Hartmut Schade
Sprecherin: Conny Wolter
Technische Distribution: Theresa Wünsch
Redaktion: Stefan Nölke
Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026
Mitwirkende:
Lutz Eßbach, Landesbergchordirektor Sachsen
Uwe Hauschild, Ruhrkohle Musik e.V.
Heino Neuber, Buchautor, zweiter Vorsitzender des Sächsischen Landesverbandes der Bergmannshütten und Knappenvereine - Als erster Sportpädagoge in deutschen Landen gilt der 1759 geborene Johann Christoph Friedrich GutsMuths. Der gebürtige Quedlinburger war der erste, der die körperliche Ausbildung seiner Schützlinge mit einem theoretisch-methodischen Fundament versah, mit "Gymnastik für die Jugend" verfasste er auch den ersten einschlägigen Klassiker. Ein Werk, das über die deutschsprachigen Grenzen hinaus Einfluss haben sollte. Die neue Folge unseres Podcasts "Weltgeschichte vor der Haustür" stellt die GutsMuths-Gedächtnishalle in Waltershausen-Schnepfenthal vor, das Geburtshaus des Pädagogen und was dieser unter Gymnastik alles verstand. Sie hinterfragt, warum die gehobenen Stände im Mittelalter Bewegungsmuffel waren, und sie löst das Rätsel, was es mit dem Fußkuss auf dem Schwebebaum auf sich hat.
Hostin: Linda Schildbach
Autor und Producer: Thomas Hartmann
Sprecherin: Conny Wolter
Sprecher: Andreas Herrler, Thomas Hartmann
Technische Distribution: Theresa Wünsch
Redaktion: Stefan Noelke
Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026
Mitwirkende:
Michael Thomas (Sporthistoriker),
Kamen Pawlow (Leiter GutsMuths-Gedächtnishalle Waltershausen-Schnepfenthal), Andreas Pfannkuchen (Eigentümer GutsMuths-Geburtshaus Quedlinburg),
Frank Lindner (Philosophiehistoriker),
Frank Müller (Vorsitzender und Geschäftsführer TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg) - Steckt in Gruselgeschichten ein wahrer Kern? Gibt es in Erzählungen über Geister, Dämonen und Spuk einen Funken Wahrheit? Mario Süßenguth versucht, das herauszufinden. Dabei trifft er Menschen, die Unheimliches erlebt haben, und besucht Orte in Sachsen, an denen vermeintlich Unerklärliches passiert sein soll.
Hier geht es zum Podcast: http://1.ard.de/unheimlicheheimat?cp=wgh - Am 3. Oktober 1226 starb einer der interessantesten und einflussreichsten Menschen des Mittelalters: Franz von Assisi. Der Sohn aus wohlhabendem Hause predigte ein Leben in Armut und im Einklang mit der Natur. Mit seiner Forderung, allem Besitz zu entsagen, stellte Franz die Grundsatz-Frage: "Was für eine Kirche wollen wir, und für wen soll die Kirche da sein?" Und traf damit einen Nerv.
Rasch verbreitete sich der Orden der Franziskaner im gesamten abendländischen Europa. Dabei folgte auch manch hochgeborene Person dem heiligen Franziskus nach. So die Landgräfin auf der Eisenacher Wartburg, die später heiliggesprochenen Elisabeth von Thüringen. Welche Spuren haben die Franziskaner in Mitteldeutschland hinterlassen?
Hostin: Linda Schildbach
Autor und Producer: Hartmut Schade
Sprecherin: Conny Wolter
Redaktion: Stefan Nölke
Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026
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Über Weltgeschichte vor der Haustür
Warum ist ein sechs Meter hoher Hügel bei Leubingen die Wiege des modernen Europa? „Weltgeschichte vor der Haustür“ begibt sich auf Spurensuche nach besonderen, kuriosen oder scheinbar ganz gewöhnlichen Orten und Objekten, ergründet deren Geschichte und Bedeutung - und erzählt zugleich ein Stück Weltgeschichte.
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Weltgeschichte vor der Haustür
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