Nichts erdet mich mehr, als wenn ich von Kunst umgeben bin. Ich habe erst vor wenigen Jahren erfahren, was es bedeutet, wenn du dich in der Kunst verlierst. Wann immer ich mich erden möchte und zu mir finden möchte, verbringe ich einen Tag in Museen. Es macht etwas mit mir. Ich finde wieder zurück zu mir, und daher habe ich mich so sehr auf das Gespräch mit Kinga Jakabffy gefreut.
Sie macht etwas, von dem andere sagen, dass es brotlose Kunst ist, und sie macht es als ihren Beruf. Sie ist Künstlerin, zudem sehr erfolgreich.
Ich durfte sie kennenlernen durch ihre Arbeit für UNICEF, und davor war ich immer ein stiller Bewunderer über Social Media.
Wir sprachen über ihre berufliche Entwicklung weg von einem Menschen, der in der Agenturwelt Karriere machen wollte und irgendwann verstand, dass ihre Berufung wo ganz anders liegt.
Wir sprachen über Krisen, durch die man als Mensch durchgeht, wenn man im Schaffungsprozess ist, und den inneren Zwiespalt, aber auch über die Schönheit von Werken, die man selbst gestaltet.
Ich habe durch das Gespräch so viel gelernt über Produktivität, über innere Reflexion und auch über die eigenen Kämpfe, die dazu führen, dass im Außen das Schöne entsteht.
Ein Gespräch wie das Leben: bunt, dunkel, hell und immer lebendig.
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