127 Episoden
- Noch vor kurzem wollte US-Präsident Trump Grönland kaufen, notfalls sogar mit Gewalt erobern. Jetzt feiert er den Grönland-Deal zwischen den USA, Dänemark und Grönland als großen Erfolg. Dabei würde dieses Abkommen den Status Quo gar nicht groß verändern, stellen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon fest. Ein "Taschenspielertrick", analysiert Ingo, der es Trump ermögliche, den Konflikt gesichtswahrend beizulegen.
Außerdem sprechen die Hosts über den bevorstehenden Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Zwischen beiden Großmächten gäbe es viele Konfliktthemen, erläutert Jiffer: zum Beispiel das US-Rüstungspaket für Taiwan, den Handelsstreit, den KI-Wettlauf oder den Iran-Krieg. "Beide Männer haben großes Interesse, ein Zeichen zu setzen – nicht nur auf der internationalen Bühne, sondern auch zuhause.", sagt sie. Wer sitzt am längeren Hebel, fragen sie sich? Die USA, die Russland mittels Sanktionen den Gashahn zudrehen wollen – und somit auch Chinas Gasimporte aus Russland gefährden. Oder China mit seinen seltenen Erden, auf die die USA angewiesen sind. "Man hat sich gegenseitig an der Gurgel", resümiert der Tagesthemen-Moderator.
Außerdem hören wir in dieser Podcastfolge den Auftritt von Ingo und Jiffer beim "Harbour Front Literaturfestival" im Hamburger Thalia Theater. Unter dem Titel "Hamburg liest Amerika" rezitieren sie unter anderem "10 Gründe, die USA zu lieben". Außerdem diskutieren die beiden gemeinsam mit ihrem Gastgeber Joachim Lux über Politikmüdigkeit in den USA, die zerstrittene Gesellschaft und die Verwundbarkeit der USA seit 9/11. Dabei versuchen sie, den Namen "Trump" nicht in den Mund zu nehmen.
Spoiler-Alarm: Erfolglos!
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Dänemark und Grönland verkünden Einigung im Grönland-Streit
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-daenemark-groenland-100.html
Podcast-Tipp: Welt.Macht.China
https://1.ard.de/weltmachtchina?cp=awmr
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:
https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ - "Cheat like hell" - betrügt, auf Teufel komm raus! Mit diesen Worten feuerte US-Präsident Donald Trump seine Anhänger beim Republikanischen Parteitag in Dallas an. Das erstmalige Treffen dieser Art der Republikaner vor einer Midterm-Wahl war eine "Trump-Show", eine sogenannte "Trumpapalooza". Für Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon also ein Mega-Event rund um Trump. Laut Ingo ging es vor allem darum, "Begeisterung zu entfachen". Denn grundsätzlich sei die Wahlbeteiligung bei den Kongresswahlen nicht sehr groß, so der Tagesthemen-Moderator. Trumps Umfragewerte seien außerdem infolge des Iran-Kriegs und der hohen Benzinpreise allerdings auf einem Rekordtief, ergänzt Jiffer.
Beide sehen ein "Mobilisierungsrennen" im Wahlkampf bei den bevorstehenden Kongresswahlen, den sogenannten Midterms. Jiffer sagt, wer mehr Wähler und Wählerinnen mobilisieren könne, -Republikaner oder Demokraten - der gewinne die Kongresswahl. Und dafür scheinen zumindest für Trump alle Mittel recht: er verspricht, jedem erwachsenen Amerikaner im Falle eines Wahlsiegs 5000 Dollar zu zahlen, er sät Zweifel an der Korrektheit von Briefwahlunterlagen und treibt das sogenannte "Gerrymandering" voran, also das vorteilhafte Zuschneiden neuer Wahlkreise. Allerdings habe den Republikaner-Parteitag auch ein Hauch Abschiedsstimmung umweht, resümiert Ingo. "Das Problem, das die Republikaner jedoch haben: Keiner begeistert die Basis so wie Trump."
Ingo und Jiffer diskutieren außerdem die Frage, wer Trumps Nachfolge antreten könnte, und ob Vize-Präsident JD Vance vielleicht zu "cringe", also zu peinlich, für das Präsidentenamt wäre.
Und schließlich reißen die beiden Hosts noch die jüngsten Debatten um Künstliche Intelligenz und den Appell der US-Tech-Elite zu mehr Aufsicht und weniger Tempo bei dem Thema an - und warum Trump das für "Schwarzmalerei" abtut.
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Trumps 5.000 Dollar Wahlversprechen
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/republikaner-parteitag-104.html
Welche Rolle spielt KI in den USA? Podcast-Folge mit Fritz Espenlaub
https://www.ndr.de/nachrichten/info/wohin-fuehrt-der-ki-boom,audio-3368852.html
Niederlage für Trump im Streit um Briefwahl
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/supreme-court-briefwahl-102.html
Podcast-Tipp: Das wahre Leben
https://1.ard.de/DaswahreLeben
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
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https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ - Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.
Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.
Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.
Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.
Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.
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Podcast-Tipps:
Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11
https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmr
Dark Matters - Staatsgeheimnis 9/11
https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnis
TV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägen
https://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmr
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:
https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ - In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo.
Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer.
Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden.
Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.
Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.de
Trump nennt Ontario-See jetzt "Lake America"
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kanada-streit-ontario-100.html
Was steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela?
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.html
Meta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien?
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.html
Nachruf zum Tod von Dolly Parton
https://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.html
Podcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"
https://1.ard.de/hateland2_tipp - Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New Jersey am Atlantik alles erlebt haben. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni schwärmt noch immer von dem wunderschönen, großartigen Reiseland USA, trotz aller politischen Verwerfungen. Auf Familientreffen bleiben politische Diskussionen aber nicht aus. Die Journalistin Jiffer Bourguignon erzählt, wie sie zwischen Coleslaw und Salatbeilagen beim BBQ mit ihrem Onkel Stan über die Politik der Republikaner diskutiert. Vieles erinnert sie dabei an den politischen Streit mit ihrem verstorbenen Vater Paul, der Trump als Mensch zwar furchtbar gefunden hat und auch die Selbstbereicherung der Familie Trump angeprangert hat. Was die Steuerpolitik angeht, ist der Onkel aber genauso überzeugt vom US-Präsidenten wie von seinem Angriff auf den Iran, um einen dortigen Bau einer Atombombe zu verhindern.
Ingo beobachtet zunehmend, wie in den Medien sich die anstehenden Wahlen im Herbst, die „Midterms“ auf die Berichterstattung auswirken. In der aufgeheizten Debatte entdeckt er den Kampfbegriff „DSA - Democratic Socialists of America“. Es geht dabei um den Richtungsstreit, mit welcher Ausrichtung die Demokraten in den Wahlkampf ziehen wollen. Während die jungen Wähler den progressiven Flügel unterstützen, machen sich die Konservativen Sorgen, wie „sozialdemokratisch“ das Parteiprogramm wird und was das für die Umverteilung im Land bedeutet. In Wisconsin beobachten beide auch, wie sehr die Bevölkerung gespalten ist über den Ausbau von KI-Rechenzentren. Für manche Bürger seien sie so unwillkommen wie Atommüll. Außerdem hört ihr in der neuen Folge auch, warum ihr in den USA nicht den Begriff "Sundowner" verwenden solltet, wenn ihr einen Absacker trinken wollt.
Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.de
KI-Boom sorgt für Rekord-Stromverbrauch in den USA
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/ki-stromverbrauch-rechenzentren-100.html
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:
https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Podcast-Tipp: Springerstiefel – Alpha oder Opfer?
https://1.ard.de/springerstiefel_s3?amerika
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Über Amerika, wir müssen reden!
Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.
Podcast-WebsiteHöre Amerika, wir müssen reden!, STREITWERT und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

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