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Vertrauen durch Verschlüsselung: TACEO will die Privatsphäre in der Blockchain-Welt sichern
15.07.2026 | 29 Min.In der Welt der Blockchain gilt Transparenz oft als höchstes Gut – doch genau diese Offenheit stellt für viele etablierte Unternehmen eine Hürde dar. Lukas Helminger, CEO des Grazer Startups TACEO, vertritt die Ansicht, dass Privatsphäre und Dezentralität kein Widerspruch sein müssten. Er führt aus, dass sein Unternehmen eine Kryptographie nutze, mit der Daten in verschlüsselter Form verarbeitet werden könnten, ohne sie jemals im Klartext offenlegen zu müssen.Im Gespräch mit Dejan Jovicevic erläutert Lukas Helminger seine technologische Vision, schildert den Weg von der universitären Forschung zum Startup und berichtet von einem prägenden „Mental Shift“, den das Team in New York vollzogen habe.- Als Gründer:in hat man oftmals verschiedene Hüte gleichzeitig auf: Produktentwicklung, Marketing, Customer-Support, Sales und vieles mehr. Gerade was das Verkaufen angeht, können Gründer:innen mit ihrer authentischen Begeisterung für das Produkt taktisch überzeugen. Doch um nachhaltig zu skalieren, reicht eine Person im Business Development oftmals nicht aus. Genau darüber spricht Dejan Jovicevic mit Alberto Nodale, Unternehmensberater und SAAS- und Tech-Sales-Coach.
Im Gespräch werfen die beiden unter anderem einen genauen Blick auf die Outsourcing-Falle, in die laut Nodale viele Gründer:innen anfangs tappen, auf Überwindung emotionaler Hürden beim Verkaufsstart und die systematische Skalierung des Vertriebs in drei Phasen. - Statt auf politische Lösungen zu warten, wollen Lukas Fürst (Geschäftsführer der Fürst Möbel GmbH) und Serial Entrepreneur Simon Hell (Ex-CPO bei Glacier und Gründer von Raphson) die Entwicklung ihrer Heimatregion selbst in die Hand nehmen. Unter der Leitfrage „In was für einer Region möchte ich leben?“ entsteht im niederösterreichischen Melk das “Impact-Viertel”.
Als analoger Begegnungs- und Tüftelort soll das ehemalige Betriebsgelände der Tischlerei Fürst künftig als Dreh- und Angelpunkt für Innovation und wirkungsorientiertes Unternehmertum fungieren. Das ambitionierte Ziel der Gründer: Eine europäische Modellregion zu schaffen. Im Gespräch mit brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic geben die beiden Einblicke, wie dieser Wandel gelingen soll. Maßanzüge als Startup-Case: Sartoria-Gründer über Profitabilität, Expansion und Co-Founder-Exit
02.07.2026 | 18 Min.„Wir haben jetzt im ersten Quartal fünfzigtausend Euro Profit gemacht", sagt Thomas Hebenstreit im brutkasten-Talk. Der Gründer startete sein Maßmode-Unternehmen 2022 in Delhi und kehrte 2025 mit der Marke Sartoria Vienna nach Österreich zurück. Das Startup betreibt nach eigenen Angaben derzeit vier Standorte: Geschäfte in Graz und Wien, ein Pop-up in Linz sowie ein Anfang Mai in Graz eröffnetes Damengeschäft mit eigenem Label. Die Expansion soll aus dem laufenden Cashflow finanziert werden, weitere Investments sind laut Hebenstreit nicht geplant. Als Ziel für heuer nennt er einen erstmals siebenstelligen Umsatz. Längerfristig will er ein „House of Brands" im Made-to-measure-Bereich aufbauen, das er gemeinsam mit Operating Partnern betreibt.
Im Talk geht es außerdem um die Technologie-Roadmap des Unternehmens: Nach einem Hemdenkonfigurator soll ein 3D-Anzugkonfigurator folgen, zudem arbeitet das Startup an einer KI-gestützten Vermessung. Deren Grenzen benennt Hebenstreit selbst: „Wenn du ein Produkt kaufst, das über tausend Euro kostet, dann bist du nicht mehr bereit, das rein online zu kaufen." Weitere Themen sind der Ausstieg seines Co-Founders, die vertraglichen Regelungen rund um die Trennung sowie Hebenstreits Schlussfolgerungen für Gründungsteams. Das Tagesgeschäft führt der Gründer derzeit selbst – bei einer Arbeitswoche von nach eigenen Angaben 100 bis 120 Stunden.- Neue Technologien testen, aus Pilotprojekten lernen und sie danach hochskalieren: Diesen Weg beschreibt Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, im brutkasten-Talk mit Chefredakteur Martin Pacher. Im Zentrum steht für ihn das magische Energiedreieck aus Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Ökologisierung, drei Ziele, die sich aus seiner Sicht nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern in Balance gehalten werden müssen.
Davon ausgehend dreht sich das Gespräch um Innovation als Zugang zu neuen Geschäftsmodellen, um grünen Wasserstoff vom Pilotprojekt bis zur industriellen Anwendung, um Speicher und Peer-to-Peer-Handel sowie um die Rolle der künstlichen Intelligenz im Unternehmen.
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