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  • Kreisky Forum Talks

    Linda Kreuzer & Wolfgang Palaver: DONALD TRUMP UND DIE GOTTESKRIEGER

    04.04.2026 | 1 Std. 15 Min.
    Robert Misik im Gespräch mit Linda Kreuzer und Wolfgang Palaver

    DONALD TRUMP UND DIE GOTTESKRIEGER
    Politische Theologie 2.0

    „Trumps Gotteskrieger“ titelte der „Spiegel“ vor einigen Wochen. Tatsächlich bildet sich in den USA eine eigentümliche neue Allianz aus High-Tech und einem neuen christlichen Fundamentalismus, der nicht nur die üblichen evangelikalen Milieus umfasst, sondern auch den Neo-Katholiken und Vizepräsidenten J. D. Vance. Der Tech-Milliardär Peter Thiel wiederum beschäftigt sich im Nachklang an Carl Schmitts „politische Theologie“ und andere Quellen zunehmend mit Apokalyptik und spricht vom „Katechon“, der den „Antichristen“ aufhält.
    Wolfgang Palaver, Innsbrucker Theologe, ist als ebenso kritischer wie intensiver Gesprächspartner Thiels bekannt – und ein guter Kenner des neuen „Denkens des Silicon Valley“.
    Linda Kreuzer wiederum beschäftigt sich mit der Ästhetisierung des Ideologischen, insbesondere etwa am Beispiel der „US-amerikanischen katholischen Trad-Wives“, also Frauen, die auf moderne Weise einen traditionellen, frommen Lebensstil propagieren.
    Geht das alles über die gewohnte „Religiösisierung“ der US-Politik hinaus? Welche Bedeutung haben autoritäre Ideologien, welches Gewicht ihre theologische Grundierung? Was hat es mit dem christlichen Fundamentalismus auf sich? Und wie denkt das Valley?
     
    Linda Kreuzer, Universitätsassistentin an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, Fachbereich Sozialethik

    Wolfgang Palaver, Professor em. für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und Präsident von Pax Christi Österreich; als Lehrbeauftragter an der PTH Brixen in den theologischen und religionspädagogischen Studiengängen sowie im USG Angewandte Ethik tätig; seit April 2025 Sonderbeauftragten gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

    Moderation:
    Robert Misik, Autor und Journalist
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    Boroujerdi, Citrinowicz & Feichtinger: THE IRAN WAR: FROM REGIONAL CONFLICT TO GLOBAL CONSEQUENCES

    01.04.2026 | 1 Std. 5 Min.
    ONLINE EVENT via Zoom on 24 March 2026

    Gudrun Harrer in conversation with Mehrzad Boroujerdi, Danny Citrinowicz and Walter Feichtinger

    THE IRAN WAR: FROM REGIONAL CONFLICT TO GLOBAL CONSEQUENCES

    The Iran war and its political and economic repercussions in the region – even if eventually it should be halted – carry the danger to evolve into one of the most consequential geopolitical crises in recent years. The conflict began on 28 February 2026, when coordinated airstrikes by the United States and Israel targeted sites across Iran, triggering a wave of Iranian retaliatory missile and drone attacks against Israel and Arab countries. What US president Donald Trump thought to be a limited strategic military operation against the Iranian regime has since expanded into a wider confrontation affecting multiple countries, global energy markets, and international security.
    This panel discussion will examine the causes, escalation dynamics, and potential outcomes of the conflict. We will react to latest developments.

    Mehrzad Boroujerdi, Vice Provost and Dean of College of Arts, Sciences, and Education at Missouri University of Science and Technology.

    Danny Citrinowicz, nonresident fellow with the Atlantic Council’s Middle East Programs, fellow at the Institute for National Security Studies. Previously, he was senior fellow at the Institute of Policy and Strategy (IPS) and the Abba Eban institute at Reichman University.

    Walter Feichtinger, former Austrian brigadier in the Austrian Armed Forces and a political scientist. From 2002 to 2020, he was Director of the Institute for Peacekeeping and Conflict Management at the National Defence Academy in Vienna.

    Moderation:
    Gudrun Harrer, Lecturer in Modern History and Politics of the Near and Middle East at the University of Vienna and the Diplomatic Academy of Vienna; former Senior Editor at Der Standard (until 2025).
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    Zeynep Buyraç, Jens Kastner & Robert Misik: DIE KUNST DES WIDERSTANDS

    30.03.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Buchpräsentation & Podiumsdiskussion

    Die Kunst des Widerstands
    Von Marx bis Kafka, von Orwell bis Butler

    Angesichts einer Welt, die in Tyrannei und neuem Autoritarismus zu versinken droht, heißt die Kunst der Stunde Widerstand. Es gilt, der Versuchung zu trotzen, eine komplexe Welt in lächerliche Eindeutigkeiten aufzulösen, und die Falle übergroßer Gemäßigtheit zu vermeiden.
    Radikal in Ambition, vernünftig in Stil und Ton, gewinnend und den Menschen zugewandt – diese Richtschnur zieht sich wie ein roter Faden durch die preisgekrönten Essays von Robert Misik.
    Mit Verve setzt sich der Autor zwischen alle Stühle. Misik stemmt sich gegen die »Zerstörung der Vernunft« durch den neuen Faschismus und nimmt zugleich manche Verrücktheiten der heutigen Linken aufs Korn. Die politischen Verwüstungen unserer Zeit beschreibt er mit kulturellem Tiefgang, so wie er die politische Radikalität von Künstlern wie Annie Ernaux, Franz Kafka, Pier Paolo Pasolini oder George Orwell für unsere Zeit freilegt.

    Zeynep Buyraç, Schauspielerin, Burgtheater-Ensemble-Mitglied und Vorsitzende von SOS Mitmensch
    Jens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker und unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste Wien
    Robert Misik, Autor und Journalist

    Moderation:
    Jutta Bichl, Politikwissenschafterin und Mitarbeiterin des Bruno Kreisky Forumsl
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    Wolfgang Schmidt: WIE KANN MAN HEUTE NOCH REGIEREN, HERR SCHMIDT?

    28.03.2026 | 1 Std.
    Robert Misik im Gespräch mit Wolfgang Schmidt

    WIE KANN MAN HEUTE NOCH REGIEREN, HERR SCHMIDT?
    Aus dem Maschinenraum der Macht

    Regieren heute: Schwierigkeiten, Kompliziertheiten und Dilemmata. In welches Land man blickt, frustrierte Wähler und Kommentatoren in den Medien sind sich einig: Die Regierenden bringen nichts zuwege, sie verkeilen sich in Konflikte, alles geht zu langsam. Zugleich setzen sich die Parlamente zunehmend aus einer Vielzahl von Mittel- und Kleinparteien zusammen, die in der Folge in komplizierte Koalitionen gezwungen sind, die andauernd Kompromisse erfordern – was dann die Frustration erst recht erhöht.
    Wie ist in einer solchen Szenerie Regieren überhaupt noch möglich – und wie können Erwartungshaltungen der Bevölkerung erfüllt werden? Wie hält man im Maschinenraum von Regierungen die Partner zusammen und sorgt dafür, dass geräuschlos etwas weiter geht? Wie verfolgt man langfristige Pläne, deren Früchte dann allenfalls Nachfolgeregierungen ernten?
    Und nicht zuletzt: Wie ist progressives Regieren im 21. Jahrhundert möglich – und wie bringt man die europäischen Sozialdemokratien wieder nach vorne.
    Es gibt wahrscheinlich kaum einen besseren Gesprächspartner für all diese Themen als Wolfgang Schmidt, dem Weggefährten von Olaf Scholz, Kanzleramtsminister der Ampelkoalition und vormaligen Staatssekretär im deutschen Bundesfinanzministerium.

    Wolfgang Schmidt (* 23. September 1970 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Von 2021 bis 2025 war er Bundesminister für besondere Aufgaben und als solcher Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Scholz. In dieser Funktion war er außerdem Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes. Von März 2011 bis März 2018 war Schmidt Staatsrat der Senatskanzlei Hamburg und Bevollmächtigter der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, bei der Europäischen Union und für Auswärtige Angelegenheiten und im Anschluss bis Dezember 2021 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen.

    Moderation:
    Robert Misik, Autor und Journalist
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    Reyna-Ganteaume, de Alba & Virgil: WHAT NEXT FOR VENEZUELA UNDER THE “DONROE DOCTRINE”?

    25.03.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Irene Horejs in conversation with Mariano de Alba, Feliciano Reyna-Ganteaume, Roxanna Virgil

    WHAT NEXT FOR VENEZUELA UNDER THE “DONROE DOCTRINE”?

    In cooperation with the Reseach Group Latin America/University of Vienna and Österreichisches Lateinamerika Institut

    On January 3rd  2026, the US launched a military attack against Venezuela´s capital Caracas and captured president Nicolas Maduro and his wife. Little later, US President Trump announced the detention of Maduro for his alleged involvement in “narco-terrorism”. Underlining somehow the renewed US aspiration for hegemony in the region, he also announced the US would “run” Venezuela, seize its oil exports and manage oil revenues “for the good of the American and the Venezuelan people”.

    Although clearly in breach of international law, critique of the US attack was rather timid both within the US and among the international community. The EU issued a flaw statement reinstating the need for respect to international law in very general terms and Latin-American countries remained divided on the issue.
    Many Venezuelans living outside the country reacted joyful in hope for regime change and the end of political repression and the deep humanitarian crisis in the country which had pushed 8 million Venezuelan into exile, mostly in neighboring countries and the US.

    Yet, President Trump sidelined Peace Nobel Prize winner Maria Corina Machado and Delcy Rodriguez, Vicepresident of Nicolas Maduro was sworn as Venezuela’s new president leaving the government of the country largely unchanged and many questions about the US plans for Venezuela so far without clear answers. What comes next for Venezuela – is there any hope for regime change, for political prisoners, for humanitarian relief and economic recovery? What does this renewed hegemonic US policy – called by some “the Donroe-doctorine” mean for the region, in particular for “Venezuela´s allied like Cuba and Nicaragua?

    Panelists:
    Roxana Vigil, international affairs fellow at the Council on Foreign Relations, former director for Andean affairs at the National Security Council, Washington, online 

    Mariano de Alba, Venezuelan lawyer specialized in international law Associate Fellow at the International Institute for Strategic Studies, London; former expert on Venezuela for the International Crisis Group.

    Feliciano Reyna-Ganteaume, Venezuelan human rights activist, member of the coordination platform of humanitarian NGOs and co-author of various reports on the human rights situation in Venezuela for the UN Human Rights Council

    Moderator:
    Irene Horejs, Former EU Ambassador, curator at the Bruno Kreisky Forum specialized on Africa and Latinamerica as well as development and humanitarian policy

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Über Kreisky Forum Talks

Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog ist ein Ort des europäischen und globalen Denkens, der Solidarität und Zusammenarbeit. Namhafte Kurator*innen sprechen mit unseren Gästen über politisch brisante Themen unserer Zeit und unserer Gesellschaften. Der Podcast zur Stunde. Alle Informationen zum Kreisky Forum sowie das Programm finden Sie hier: https://www.kreisky-forum.org/
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