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    Zeynep Buyraç, Jens Kastner & Robert Misik: DIE KUNST DES WIDERSTANDS

    30.03.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Buchpräsentation & Podiumsdiskussion

    Die Kunst des Widerstands
    Von Marx bis Kafka, von Orwell bis Butler

    Angesichts einer Welt, die in Tyrannei und neuem Autoritarismus zu versinken droht, heißt die Kunst der Stunde Widerstand. Es gilt, der Versuchung zu trotzen, eine komplexe Welt in lächerliche Eindeutigkeiten aufzulösen, und die Falle übergroßer Gemäßigtheit zu vermeiden.
    Radikal in Ambition, vernünftig in Stil und Ton, gewinnend und den Menschen zugewandt – diese Richtschnur zieht sich wie ein roter Faden durch die preisgekrönten Essays von Robert Misik.
    Mit Verve setzt sich der Autor zwischen alle Stühle. Misik stemmt sich gegen die »Zerstörung der Vernunft« durch den neuen Faschismus und nimmt zugleich manche Verrücktheiten der heutigen Linken aufs Korn. Die politischen Verwüstungen unserer Zeit beschreibt er mit kulturellem Tiefgang, so wie er die politische Radikalität von Künstlern wie Annie Ernaux, Franz Kafka, Pier Paolo Pasolini oder George Orwell für unsere Zeit freilegt.

    Zeynep Buyraç, Schauspielerin, Burgtheater-Ensemble-Mitglied und Vorsitzende von SOS Mitmensch
    Jens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker und unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste Wien
    Robert Misik, Autor und Journalist

    Moderation:
    Jutta Bichl, Politikwissenschafterin und Mitarbeiterin des Bruno Kreisky Forumsl
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    Wolfgang Schmidt: WIE KANN MAN HEUTE NOCH REGIEREN, HERR SCHMIDT?

    28.03.2026 | 1 Std.
    Robert Misik im Gespräch mit Wolfgang Schmidt

    WIE KANN MAN HEUTE NOCH REGIEREN, HERR SCHMIDT?
    Aus dem Maschinenraum der Macht

    Regieren heute: Schwierigkeiten, Kompliziertheiten und Dilemmata. In welches Land man blickt, frustrierte Wähler und Kommentatoren in den Medien sind sich einig: Die Regierenden bringen nichts zuwege, sie verkeilen sich in Konflikte, alles geht zu langsam. Zugleich setzen sich die Parlamente zunehmend aus einer Vielzahl von Mittel- und Kleinparteien zusammen, die in der Folge in komplizierte Koalitionen gezwungen sind, die andauernd Kompromisse erfordern – was dann die Frustration erst recht erhöht.
    Wie ist in einer solchen Szenerie Regieren überhaupt noch möglich – und wie können Erwartungshaltungen der Bevölkerung erfüllt werden? Wie hält man im Maschinenraum von Regierungen die Partner zusammen und sorgt dafür, dass geräuschlos etwas weiter geht? Wie verfolgt man langfristige Pläne, deren Früchte dann allenfalls Nachfolgeregierungen ernten?
    Und nicht zuletzt: Wie ist progressives Regieren im 21. Jahrhundert möglich – und wie bringt man die europäischen Sozialdemokratien wieder nach vorne.
    Es gibt wahrscheinlich kaum einen besseren Gesprächspartner für all diese Themen als Wolfgang Schmidt, dem Weggefährten von Olaf Scholz, Kanzleramtsminister der Ampelkoalition und vormaligen Staatssekretär im deutschen Bundesfinanzministerium.

    Wolfgang Schmidt (* 23. September 1970 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Von 2021 bis 2025 war er Bundesminister für besondere Aufgaben und als solcher Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Scholz. In dieser Funktion war er außerdem Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes. Von März 2011 bis März 2018 war Schmidt Staatsrat der Senatskanzlei Hamburg und Bevollmächtigter der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, bei der Europäischen Union und für Auswärtige Angelegenheiten und im Anschluss bis Dezember 2021 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen.

    Moderation:
    Robert Misik, Autor und Journalist
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    Reyna-Ganteaume, de Alba & Virgil: WHAT NEXT FOR VENEZUELA UNDER THE “DONROE DOCTRINE”?

    25.03.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Irene Horejs in conversation with Mariano de Alba, Feliciano Reyna-Ganteaume, Roxanna Virgil

    WHAT NEXT FOR VENEZUELA UNDER THE “DONROE DOCTRINE”?

    In cooperation with the Reseach Group Latin America/University of Vienna and Österreichisches Lateinamerika Institut

    On January 3rd  2026, the US launched a military attack against Venezuela´s capital Caracas and captured president Nicolas Maduro and his wife. Little later, US President Trump announced the detention of Maduro for his alleged involvement in “narco-terrorism”. Underlining somehow the renewed US aspiration for hegemony in the region, he also announced the US would “run” Venezuela, seize its oil exports and manage oil revenues “for the good of the American and the Venezuelan people”.

    Although clearly in breach of international law, critique of the US attack was rather timid both within the US and among the international community. The EU issued a flaw statement reinstating the need for respect to international law in very general terms and Latin-American countries remained divided on the issue.
    Many Venezuelans living outside the country reacted joyful in hope for regime change and the end of political repression and the deep humanitarian crisis in the country which had pushed 8 million Venezuelan into exile, mostly in neighboring countries and the US.

    Yet, President Trump sidelined Peace Nobel Prize winner Maria Corina Machado and Delcy Rodriguez, Vicepresident of Nicolas Maduro was sworn as Venezuela’s new president leaving the government of the country largely unchanged and many questions about the US plans for Venezuela so far without clear answers. What comes next for Venezuela – is there any hope for regime change, for political prisoners, for humanitarian relief and economic recovery? What does this renewed hegemonic US policy – called by some “the Donroe-doctorine” mean for the region, in particular for “Venezuela´s allied like Cuba and Nicaragua?

    Panelists:
    Roxana Vigil, international affairs fellow at the Council on Foreign Relations, former director for Andean affairs at the National Security Council, Washington, online 

    Mariano de Alba, Venezuelan lawyer specialized in international law Associate Fellow at the International Institute for Strategic Studies, London; former expert on Venezuela for the International Crisis Group.

    Feliciano Reyna-Ganteaume, Venezuelan human rights activist, member of the coordination platform of humanitarian NGOs and co-author of various reports on the human rights situation in Venezuela for the UN Human Rights Council

    Moderator:
    Irene Horejs, Former EU Ambassador, curator at the Bruno Kreisky Forum specialized on Africa and Latinamerica as well as development and humanitarian policy
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    Zsófia Bán & Zoltán Ádám: HUNGARY - LAST CALL FOR THE ELECTORAL AUTOCRACY?

    23.03.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Cathrin Kahlweit in conversation with Zsófia Bán and Zoltán Ádám
    HUNGARY: LAST CALL FOR THE ELECTORAL AUTOCRACY?
     
    On the evening of April 12th Viktor Orbán will know whether he won the parliamentary elections in Hungary for the fifth time in a row. Although the polls show his main challenger Péter Magyar in the lead, many foreign experts and Hungarians themselves are sceptical: Orbán has changed the country into an electoral autocracy which makes it extremely hard to beat his party, Fidesz, legally. And then: legality is not a moral issue that is on the top of Orbán’s mind. His campaign is based on threats, money and fake news, his opponents speak of blackmail and pressure. Will the Hungarian voters end the era of the long time prime minister? And how are the chances of the country to return to the rule of law, given that Fidesz changed the texture of society, the juridical system, media and science to stay in power?

    Zsófia Bán, appraised writer, scholar and critic, and  Zoltán Ádám,  political economist at ELTE university with an expertise in regime change and authoritarian populism will talk about the elections and their consequences with Cathrin Kahlweit, specialist on Eastern Europe and long-time Hungary correspondent.
     
    Zsófia Bán, Hungarian writer, essayist, and literary and art critic
    Zoltán Ádám,political economist with an interest in regime change, democratic backsliding and authoritarian populism; senior research fellow at ELTE Centre for Social Sciences in Budapest, in Sep. 2025 – Feb. 2026 fellow at WIKO Berlin
    Cathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, Publizistin und Moderatorin
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    Erich Follath: MIT DIKTATOREN REDEN

    20.03.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Tessa Szyszkowitz im Gespräch mit Erich Follath
    MIT DIKTATOREN REDEN

    Erich Follath über seine Treffen mit Gewaltherrschern und die Hintergründe ihres Aufstiegs und Falls.

    Kann man Tyrannei und Mordlust beschreiben? Ihre Ursachen erklären? Erich Follath, fast fünf Jahrzehnte lang Reporter und Auslandskorrespondent von STERN, SPIEGEL und ZEIT, erzählt in seinem neuen Buch von ungewöhnlichen Begegnungen und kontroversen Gesprächen mit einigen der schlimmsten Politikern unserer Zeit. Und auch von den Folgen, mit denen er bei seinen Recherchen persönlich konfrontiert war. So heißt es schon im Vorwort: „Wie ich einmal zum Tode verurteilt wurde – und dreizehn Jahre später mit dem dafür verantwortlichen Tyrannen ein Interview führen konnte.“ Der Täter war Mobutu Sese Seko, der ehemalige Präsident des Kongo.
    Follath hat Muammar al-Gaddafi in seinem Wüstenzelt besucht, er lauschte einer privaten Gesangseinlage von Imelda Marcos, spielte Schach mit Menachem Begin und erlebte einen Blackout mit Jassir Arafat. Pol Pots Privatsekretär erzählte ihm beim Tee, warum er die Witwe des Massenmörders ehelichte und dessen Tochter großzog. Aber „Alle meine Mörder“ ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von verblüffenden Treffen. Der Autor hat sich auch intensiv mit den Auswirkungen der Tyrannen beschäftigt und hat sich auf die Spuren von Angehörigen der Täter, Weggefährten und Opfern begeben.
     
    Erich Follath war Journalist beim Stern, erlebte als Reporter 1979 den Umsturz im Iran. 1994 wechselte er zum Spiegel, hat 20 Jahre beim STERN und 22 Jahre für den SPIEGEL gearbeitet, seit 2017 schreibt er für DIE ZEIT. Der promovierte Politologe ist Autor zahlreicher Sachbücher, die zu Bestsellern wurden, so „Das Vermächtnis des Dalai Lama“, „Die neuen Großmächte“ und „Jenseits aller Grenzen“. Sein Buch „Alle meine Mörder“ ist soeben im Picus Verlag erschienen.

    Tessa Szyszkowitz ist Journalistin und Autorin, sie schreibt aus London für den Falter, Tagesspiegel and NZZ am Sonntag. Ihr jüngstes Buch: “Echte Engländer – Britannien und der Brexit” (Picus Verlag, 2018). Sie ist Distinguished Fellow of Rusi, the Royal United Services Institute. Sie wurde mit dem FPA Media Award for Best Story of the Year 2025 ausgezeichnet.

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Über Kreisky Forum Talks

Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog ist ein Ort des europäischen und globalen Denkens, der Solidarität und Zusammenarbeit. Namhafte Kurator*innen sprechen mit unseren Gästen über politisch brisante Themen unserer Zeit und unserer Gesellschaften. Der Podcast zur Stunde. Alle Informationen zum Kreisky Forum sowie das Programm finden Sie hier: https://www.kreisky-forum.org/
Podcast-Website

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