Im Rahmen des Podcasthon 2026 widmen wir diese Episode der Organisation Sindbad – einem Mentoring-Programm, das Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Beruf oder weiterführende Bildung begleitet. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Mentoring so viel mehr ist als „nett gemeinte Unterstützung“ und weshalb es gerade in Zeiten von Unsicherheit, Transformation und knappen Ressourcen ein echter Hebel für Entwicklung sein kann.
In dieser Folge sprechen Elena Eller und Barbara Wietasch darüber, was Sindbad so besonders macht: klare Rollen, strukturiertes Matching, Begleitung, Trainings, Supervision und vor allem echte Beziehung. Genau darin liegt die Kraft des Programms. Mentoring schafft Räume, in denen junge Menschen Orientierung, Ermutigung und neue Perspektiven gewinnen können.
Gleichzeitig geht es um eine größere Frage: Was können Unternehmen von Social Businesses wie Sindbad lernen? Denn vieles von dem, was bei Sindbad wirkt, lässt sich auch auf Unternehmen übertragen. Mentoring kann dort ein wirkungsvoller Baustein moderner Lern-, Führungs- und Entwicklungsarchitektur sein – ob im Onboarding, in der Talententwicklung, im Cross-Mentoring oder als Reverse Mentoring zwischen Generationen.
Wir sprechen außerdem über die aktuelle Realität von Non-Profits: über den hohen Bedarf an Mentor:innen, über Förderlogiken, über den Druck, Zielzahlen zu erreichen, und darüber, warum verlässliche Partnerschaften mit Unternehmen so wichtig sind.
Diese Episode ist eine Einladung, Mentoring neu zu betrachten: als Beziehungsarbeit, als Entwicklungsraum und als gesellschaftlichen wie organisationalen Hebel.
In dieser Folge erfährst du:
- was Sindbad genau macht
- warum Mentoring so wirksam ist
- welche Herausforderungen Non-Profits aktuell besonders spüren
- was Corporates vom Mentoring-Ansatz lernen können
- warum Mentoring ein kluger Hebel für Lernen und Führung ist
Call to Action: Wenn du beim Hören denkst: „Ich könnte Mentor:in sein“ — dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Mentoring ist kein Superheld:innenjob, sondern ein Beziehungsjob. Und genau darin liegt seine Wirkung.