Wolfsburg, Wasserski und Depeche Mode – bevor es inhaltlich losgeht, wird erstmal gelebt. Benni war in der Autostadt, hat ins Lenkrad gebissen und stand kurz darauf im Neoprenanzug am Allersee. Sascha hat eine Gartenbank abgeschliffen. Die Prioritäten sind klar.
Dann: Kaffee und Karossen in Einbeck. Ein Daihatsu Applause mit Rammstein-Kennzeichenhalter, ein R32 in Weiß und ein Chevy SSR Pickup. Dazu ein antiquarisches Ferrari-Buch mit mysteriösem Lesezeichen und der Verdacht, dass Sascha das war. Sascha freut sicher weiter über da erfolgreiche Benzin & Koffein am Erwin-Hymer-Museum.
Das Hauptthema führt von Hamamatsu nach Europa: Die Geschichte des Suzuki Wagon R und was er ausgelöst hat. Wie aus einem Nachkriegs-Konstruktionsprinzip eine der erfolgreichsten Fahrzeugklassen Japans wurde – vom Alto über den Daihatsu Move (in Turin designt, versteht sich) bis zum Tanto mit seinen wegfallenden B-Säulen. Und dann natürlich: der Daihatsu Materia – in Japan Coo, in Europa zu früh, zu eigen, zu gut.
Parkour: Ein Materia mit abgelaufenem TÜV und einer ehrlichen Inserat-Überschrift. Und ein roter Hyundai Sonata der ersten Generation mit Sechszylinder, Leder und Schiebedach, bei dem Benni sehr offiziell in Beobachtung ist.
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