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    Geheilt, aber nicht gesund: Junge Survivors nach Krebs

    10.2.2026 | 30 Min.
    Die Diagnose "Krebs" ist speziell für junge Menschen besonders beängstigend. Jedes Jahr wird in Österreich rund 320 Mal bei unter 18jährigen die Krankheit festgestellt. 80 Prozent der jungen Patient:innen überleben, die Lebensspanne danach wurde bisher zu wenig beachtet. Denn etwa zwei Drittel dieser Survivors- so nennen sich Menschen, die den Krebs hinter sich haben - leiden unter Spätfolgen, verursacht durch den Krebs selbst oder durch die Behandlung.
    Auf ihr Recht auf adäquate gesundheitliche Versorgung, gesellschaftliche Teilhabe, auf Integration am Arbeitsmarkt und auf ein selbstbestimmtes Leben will der Internationale Kinderkrebstag am 15. Februar hinweisen. Es gibt zahlreiche Organisationen und Initiativen, die diese Menschen engagiert unterstützen. Was noch fehlt, ist ein breites Bewusstsein in der Gesellschaft für die Bedürfnisse dieser jungen Menschen. Denn viele von ihnen sind zwar geheilt, aber nicht gesund.
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    Klartext: Die Schule der Zukunft - weniger Latein, mehr KI?

    09.2.2026 | 29 Min.
    Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat einen größeren Umbau der Lehrpläne angekündigt. Künstliche Intelligenz soll künftig mehr Raum bekommen, Unterrichtsstunden für Latein bzw. die zweite lebende Fremdsprache sollen in den Gymnasien hingegen gekürzt werden.
    Die Entrüstung ist bei AHS-Leher:innen groß, sie sprechen von einem Anschlag auf die Gymnasien. Prominente aus Wissenschaft und Kultur haben eine Petition gegen die Kürzungen unterschrieben, Latein sei Basis unseres Denkens. Zustimmung für Wiederkehrs Pläne kommt hingegen vonseiten der Wirtschaft.
    Wie wichtig ist Latein-Unterricht heute? Sind die Lehrpläne noch zeitgemäß? Und was soll Schule vermitteln?
    Darüber diskutieren:
    Farah Denno, AHS-Landesschulsprecherin (Wien)
    Martina von Künsberg Sarre, stv. Klubobfrau und Bildungssprecherin (NEOS)
    Clara Ledermann, AHS-Lehrerin (Latein, Deutsch), Verein Sodalitas
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    Ein neuer Politstar: Japans erste Premierministerin stellt sich den Wählern

    05.2.2026 | 29 Min.
    Japan wählt am kommenden Sonntag ein neues Parlament.
    Sanae Takaichi, die erste Premierministerin der Inselnation, hatte die Neuwahlen ausgerufen: Sie strebt eine stabile Mehrheit für ihre rechtskonservative Koalition an. Sie hat gute Chancen, nach drei Premierministern in nur vier Jahren länger zu regieren und Japan ihren Stempel aufzudrücken. Denn wegen ihres Auftretens und Regierungsstils ist die 64-jährige Politikerin binnen weniger Wochen zu einer regelrechten Kultfigur der Politik mit hohen Zustimmungswerten geworden.
    Allerdings bleibt abzuwarten, ob ihre große Beliebtheit auch ihrer Partei, der LDP, helfen wird. Die seit 1955 fast ununterbrochen regierende Partei hat wegen Skandalen sehr viel Zustimmung verloren, die rechte Kleinpartei Sanseito ist im Aufwind.
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    Iran: Das größte Blutbad in der modernen Geschichte

    04.2.2026 | 29 Min.
    Am 9. Jänner befahl Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat, die wachsenden Proteste niederzuschlagen - mit allen Mitteln.
    “Wir haben protestiert, weil das Leben unmöglich, unleistbar geworden ist. Nun müssen Familien viel Geld dafür bezahlen, die Leichen ihrer Kinder zu bekommen”, sagt eine junge Frau. Sie trägt schwarz, wie viele andere. Die Menschen im Iran stehen unter Schock, sind voller Trauer und Wut.
    Das iranische Regime ist geübt darin, Angst zu verbreiten und Widerspruch verstummen zu lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Iraner und Iranerinnen ihrem Unmut wieder Luft machen und gegen die Repression aufbegehren. Diesmal kommt der Druck nicht nur von innen: Die USA drohen Teheran mit Militärschlägen.
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    Georgien: Der Kampf der Regierung gegen die Pressefreiheit

    03.2.2026 | 29 Min.
    Die Medien in Georgien stehen unter Druck. Vor knapp einem Jahr hat die Regierungspartei „Georgischer Traum“ neue Gesetze eingeführt, die unabhängigen Medien die Arbeit kaum möglich machen. So müssen sich kritische Medien und NGOs als „ausländische Agenten“ registrieren. Viele erinnert dieses Gesetz an das Vorgehen in Russland.
    Ende November 2024 hat die Regierungspartei „Georgischer Traum“ beschlossen, die EU-Beitrittsverhandlungen nicht mehr fortzusetzen. Tausende Menschen gingen damals auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Seitdem wird jeden einzelnen Tag vor dem Parlament demonstriert. Teilweise setzen die Polizei und vermummte Schlägertrupps Gewalt gegen Demonstrierende ein, Medienvertreter:innen werden dabei besonders ins Visier genommen – mit dem Ziel, sie einzuschüchtern. Trotzdem machen sie weiter, tun sich zusammen und zeigen Widerstand.

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Über Ö1 Journal-Panorama

In Reportagen, Berichten, Diskussionssendungen und Interviews stellen wir ein Thema in all seiner Breite und Tiefe dar: Zusammenhänge sollen begreifbar, Widersprüche und Details erkennbar werden. Ressortgrenzen gibt es dafür kaum. Wir befassen uns mit allen Weltgegenden und allen Bereichen des Lebens, die gesellschaftlich relevant sind. Im Podcast hören Sie ausgewählte "Journal-Panorama"-Sendungen.
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