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- „Hasbara“ – das heißt wörtlich „Erklärung“. Schon seit Jahrzehnten setzen Israels Regierung, aber auch halbstaatliche Lobbygruppen und private Initiativen verschiedene Methoden ein, um das Ansehen des Landes international zu verbessern. Vieles davon hat lange funktioniert. Doch spätestens seit dem durch den am 7. Oktober 2023 ausgelösten Krieg im Gazastreifen stößt die Hasbara an ihre Grenzen.
Auch die derzeitige, in Teilen rechtsextreme Regierung unter Benjamin Netanjahu investiert viel in Hasbara. Zum Teil sind die Methoden gleichgeblieben, zum Teil setzt man aber auch auf neue Technologien, beispielsweise KI, Bots, Fake-Accounts oder bezahlte Influencer, um die öffentliche Meinung, gerade auch in den sozialen Medien zu beeinflussen. Zum Instrumentenkasten gehören nicht nur Charmeoffensiven und Delegationsreisen, sondern auch Falschinformationen und Diffamierungskampagnen. Hasbara ist längst Teil der Kriegsführung geworden. - Am 12. August findet über Europa eine seltenes Himmelsphänomen statt. In Spanien ist eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten, in Österreich zumindest eine teilweise. Wer sich noch an die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 erinnert, weiß um die Faszination solcher Ereignisses. Auch wenn heute längst bekannt ist, wie derartige Phänomene entstehen und sie präzise vorhergesagt werden können, bleiben sie erstaunliche Schauspiele.
Kann die Wissenschaft auch heute noch aus einer Sonnenfinsternis Erkenntnisse erzielen? Was macht gute Wissenschaftsvermittlung aus? Und kann der astronomische Blick in den Himmel die Sicht auf unseren verletzlichen blauen Planeten verändern?
Der Astrophysiker und Leiter des Planetariums Wien Michael Feuchtinger ist bei Helene Seelmann zu einem Journal Panorama Sommergespräch zu Gast. - Seit Monaten wird Südafrika von einer Welle fremdenfeindlicher Gewalt erschüttert. Bürgerinitiativen gehen landesweit gegen illegale Migration auf die Straße. Sie machen Zuwanderer aus Nachbarstaaten für die hohe Arbeitslosigkeit, die Armut und die Kriminalität im Land verantwortlich. Bei den Protesten sind bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Angesichts der Ausschreitungen haben die Regierungen vieler afrikanischer Länder wie Ghana, Nigeria, Mosambik, Simbabwe oder Malawi damit begonnen, ihre Landsleute zu evakuieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Südafrika fremdenfeindliche Ausschreitungen erlebt. Schon 2008, 2015 und 2019 sind bei Krawallen Menschen verletzt oder getötet worden. Aber die aktuellen Proteste haben eine neue Dimension. Sie sind größer und besser organisiert. Was ist los in der selbsternannten Regenbogennation? - Neben anderen Opfergruppen wurden im NS-Reich auch Menschen mit Behinderung verfolgt und vernichtet. Im Rahmen der sogenannten "Aktion T4" wurden zwischen Jänner 1940 und August 1941 rund 70.000 Menschen ermordet.
Das Renaissanceschloss Hartheim in Oberösterreich war eine von sechs NS-Tötungsanstalten. Hier wurden rund 18.000 Menschen mit Behinderung ermordet, später auch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. In der Erinnerungsarbeit fand die Perspektive von Menschen mit Behinderung jedoch jahrzehntelang kaum Berücksichtigung. Neuerdings aber bemüht man sich, sie in die Vermittlungsarbeit einzubinden. - In der Ukraine, im Iran, in Nahost sieht man sehr deutlich, was Krieg nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur antut: Brennende Ölraffinerien, verschmutztes Wasser, Überreste von Drohnen, Giftmüll und auch Bombenkrater machen ganze Landstriche fast unbewohnbar und unbebaubar. Aber schon in der Antike haben kriegerische Handlungen das Gesicht der Umwelt stark verändert, etwa durch das großflächige Abholzen von Wäldern.
Durch die modernen Kriege gerät auch der Klimaschutz immer mehr unter Druck.
Die Chemikerin und Historikerin Verena Winiwarter ist bei Astrid Plank in einem "Journal-Panorama"-Sommergespräch zu Gast.
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