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    Netanyahu und kein Ende: Wer gewinnt die Knesset-Wahl in Israel?

    16.10.2026 | 17 Min.
    Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Die anstehende Knesset-Wahl gilt vor allem als Richtungsentscheidung und persönliche Abstimmung über Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Viele Israelis machen Netanyahu persönlich für das damalige Sicherheitsversagen verantwortlich, da sein jahrzehntelanges Schutzversprechen gebrochen wurde. Der Israel-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer berichtet im Gespräch mit Sarah Ziegler direkt aus dem emotional geladenen Wahlkampf. In den Umfragen zeichnet sich eine Pattsituation ab: Netanjahus Likud-Block kommt ebenso wie das gegnerische Lager auf derzeit rund 52 Sitze, wodurch arabischen und ultraorthodoxen Parteien eine Schlüsselrolle zukommt. Als aussichtsreichster Herausforderer gilt der frühere Armeechef Gadi Eisenkot mit seiner neu gegründeten Partei Yashar. Eisenkot, der sowohl seinen Sohn als auch seinen Neffen im Gazakrieg verlor, punktet bei vielen Wählern durch ein unaufgeregtes Auftreten.

    Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent
    Host: Sarah Ziegler
    Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer
    Foto Thumbnail: Debbie Hill

    Alle Texte von Johannes C. Bockenheimer aus Israel [hier lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/johannes-c-bockenheimer-ld.1759640).

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    LGBTQ in Ungarn: Hoffnung nach Orban, aber Skepsis überwiegt

    15.10.2026 | 14 Min.
    Nach 16 Jahren unter Viktor Orban spürt die LGBTQ-Community in Ungarn erste Anzeichen der Veränderung. Unter dem neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar wandelt sich der politische Ton, und erste Gesetze aus der Orban-Ära werden angepasst. Dennoch bleibt die Euphorie verhalten: Viele Gesetze bestehen weiter und die gesellschaftliche Spaltung sitzt tief. Die 20-jährige Mira berichtet bei einer Pride-Kundgebung in Pécs von den Herausforderungen im Alltag und ihren Hoffnungen für die Zukunft. NZZ-Korrespondentin Meret Baumann analysiert die aktuelle Lage und zeigt auf, wie viel Wegstrecke noch vor der queeren Community liegt.

    Gast: Meret Baumann, Korrespondentin Osteuropa
    Host: Lillybelle Eisele
    Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer

    Merets Text l[esen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/ungarn-nach-orban-hoffnung-fuer-lgbtq-rechte-mit-der-regierung-magyar-ld.10024493).

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    Saudiarabien unter Huthi-Beschuss: Warum alle tun, als wäre nichts

    14.10.2026 | 15 Min.
    Ein tödlicher Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf den Flughafen in Riad erschüttert Saudi-Arabien und fordert zahlreiche Todesopfer sowie Hunderte Verletzte. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erlebte die Eskalation vor Ort mit, als sein eigener Flug über dem Flughafen kreisen musste. Im Gespräch mit Alice Grosjean berichtet er direkt aus der saudischen Hauptstadt. Obwohl die saudische Führung und die Bevölkerung versuchen, Ruhe zu bewahren, wächst der Druck auf das Land enorm. Nach verheerenden Gegenschlägen der saudischen Luftwaffe und ausbleibender militärischer Unterstützung durch die USA steht Kronprinz Mohammed bin Salman zunehmend isoliert da.

    Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent
    Host: Alice Grosjean
    Redaktion: Simon Schaffer

    Rewerts [Text aus Riad bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/saudiarabien-nach-dem-huthi-angriff-eindruecke-aus-riad-ld.10030645).

    Hier zum [NZZ-Ticker zur Lage im Nahost-Krieg](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-erneut-tanker-in-strasse-von-hormuz-angegriffen-eu-behoerde-warnt-fluggesellschaften-ld.10021246).

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    Missbrauch an US-Colleges: Fall der «Cornell 7» bringt #metoo zurück

    13.10.2026 | 14 Min.
    Eine Studentin der Cornell University im US-Bundesstaat New York beschuldigt sieben Kommilitonen, sie während einer Party vor zwei Jahren stundenlang vergewaltigt zu haben. Die Studentin habe sich nicht wehren können, weil ihr zuvor Alkohol und Drogen verabreicht worden seien, so die Klageschrift. In der wird das Opfer - wie in den USA üblich - Jane Doe genannt. Seit der ersten Veröffentlichung des Falls im September diskutieren nicht nur Studierende an US-Colleges intensiv darüber, wie Hochschulen, Polizei und Politik mit sexualisierter Gewalt umgehen. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich in die Debatte unter dem Hashtag #IAmJaneDoe eingeschaltet. NZZ-Korrespondentin Isabelle Jacobi erklärt in dieser Folge, ob die Debatte das Potential hat, für Trump zur sogenannten Oktober-Überraschung im aktuellen Zwischenwahlkampf zu werden.

    Gast: USA-Korrespondentin Isabelle Jacobi
    Host: Lillybelle Eisele

    Redaktion und Produktion: Vera Pache, Dominik Schottner, Simon Schaffer

    Isabelles Artikel über die Vergewaltigungsvorwürfe an der Cornell University könnt ihr [hier lesen](https://www.nzz.ch/international/zerschlagt-das-patriarchat-nach-vergewaltigungsvorwuerfen-herrscht-aufruhr-an-der-cornell-universitaet-ld.10027175).

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    Pest-Verdacht in Russland: Was geschah im Labor von Irkutsk?

    12.10.2026 | 14 Min.
    Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die Vermutung auf, sie sei an der Lungenpest gestorben. Während in der Region sofort Wohnhäuser desinfiziert, Kontaktpersonen isoliert und Spitäler unter Quarantäne gestellt werden, spricht der Kreml von einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Die fehlende Transparenz sorgt für Spekulationen: Droht nach einem Laborunfall eine Epidemie? Oder experimentiert Russland im Pest-Labor gar an einer Biowaffe?

    Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschaftsredaktorin
    Host: Nadine Landert
    Redaktion: Dominik Schottner

    Weitere Informationen rund um die Pest findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moeglicher-laborunfall-mit-pestbakterien-risiken-und-fakten-ld.10026736)

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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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