Dem Wahnsinn der Welt mit Reimen beikommen? Das geht, wie viele Dichter bewiesen haben: Erich Mühsam, Nelly Sachs, Bertolt Brecht, Harald Grill, Rudolph Bauer – um nur einige deutschsprachige Dichter zu nennen. Sprache – ganz gleich in welcher Form – hat die Kraft, Gräuel zu benennen, ebenso wie sie zu verharmlosen. Sprache kann alles: Wahrheit und Lüge, Aufklärung und Propaganda. Wenn die Mächtigen sie zur Lüge und Propaganda benutzen, ist es an uns und vor allem den Künstlern, die Sprache für Wahrheit und Aufklärung einzusetzen.
Einer, der sich seit Jahren mit künstlerischen Mitteln genau dafür engagiert, ist der Journalist und Autor Eugen Zentner. Mit dem Buch „Kunst und Kultur gegen den Strom“ von 2024 machte er diejenigen sichtbar, die den Mut hatten, sich gegen das Corona-Regime zu stellen, wofür sie vom Mainstream geächtet wurden. In seinem Kurzgeschichten-Band „Corona-Schicksale“ von 2025 erinnerte Zentner anhand fiktiver, dabei äußerst realistischer Alltagsszenen an die wahnsinnige „Normalität“ in diesen Jahren staatlich organisierter Grund- und Menschenrechtsverletzungen. Jetzt, in seinem neusten Buch „Die Welt steht Kopf“ nähert sich Eugen Zentner unserer kaputt gewendeten Zeit mit Gedichten. Hören Sie darüber einen Beitrag von Jonny Rieder.
Sprecherin: Camilla Hildebrandt
„Die Welt steht Kopf“ ist erschienen im Massel Verlag, hat 100 Seiten und kostet 12,90 Euro: https://www.masselverlag.de/Programm/Die-Welt-steht-Kopf/
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