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Das geraubte Leben des Waisen Jun Do: Vier Masken des Bösen #4 von Florian Dimitri Leupin
24.07.2026 | 18 Min.„Nordkorea ist der Exhibitionist, der offen tut, was anderswo verborgen geschieht.“ - ist ein Satz aus dem nachfolgenden vierten Teils der Reihe „Vier Masken des Bösen“. Und er reißt jegliche Brandmauer ein, die wir dualitätsliebenden Menschen hoch halten wollen, um uns auf der richtigen, der rechten Seite zu wähnen.
Vier Romane, vier Menschen, die sich selbst nie als böse empfinden stellte und stellt der Autor Florian Dimitri Leupin vor. Einen Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Einen Bauarbeiter, der eine Strasse baut, die später Panzer trägt. Einen gestürzten Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Und heute einen Waisenjungen, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je gefragt zu haben. Vier Bücher, mit derselben Frage: Wann hört ein Mensch auf, er selbst zu sein, und wann fängt er an, es wieder zu werden?
In der heutigen, vierten Folge also „Das geraubte Leben des Waisen Jun Do: Systemische Rollenverteilung“.
Sprecher: Ulrich Allroggen
Der Text erschien zunächst in der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf substack und „einblickdurchsschluesselloch.ch“
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Spenden mit Lightning: rm@pareto.town- Der Teufel ist ein Meister der Verblendung. Man muss zunächst mal bemerken, dass man dem Bösen dient. Und dann kommt der eigene Schweinehund, der den Vorteil nutzen will, nur ein ganz klein wenig neben diesem: „Liebe den anderen wie dich selbst“. Die kleine Besserstellung ist doch keine Schande, unsere Leben und Werte sind doch sowieso so unterschiedlich. Wahrscheinlich möchte der andere den Vorteil gerade gar nicht, den ich nutze. Außerdem sorgt sich doch jeder erst einmal um sich selbst, oder? Und mit der eingehandelten Schuld beginnt das psychologische Spiel der Rechtfertigung... Wer kennt das nicht.
In der Reihe „Vier Masken des Bösen“ geht Florian Dimitri Leupin dieser subtilen Macht nach. Er präsentiert vier Romane, also vier Protagonisten, die sich selbst nie als böse empfinden. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je gefragt zu haben.
Hören Sie in Folge 3 „Das Stachelschwein: Das Innenleben eines Diktators“. Nachzulesen bei der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack: https://einblickdurchsschluesselloch.substack.com/p/das-stachelschwein?publication_id=7910263&post_id=200120899&isFreemail=true&r=7is9ab&triedRedirect=true sowie auf der Website einblickdurchsschluesselloch.ch
Sprecher: Ulrich Allroggen
Bild: Florian Dimitri Leupin
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Spenden mit Lightning: rm@pareto.town - Und wenn es doch gute und böse Mächte gibt, die miteinander ringen? In mir, in dir, aber auch im Geist von Schulen, Initiativen, Firmen oder ... ganzen Ländern? In einer dualen Denkweise ist das Böse der eine wesentliche Bestandteil, vor allem in der christlich geprägten Kultur. Es gibt ja auch das Gute: Gott! Heute weitgehend ersetzt durch den Glauben an Aufklärung durch Wissenschaft. Nur, wie erklärt sich darin der Missbrauch der Aufklärung, der Wissenschaft für Macht und wo bleiben Güte, Liebe Weisheit und Schönheit?
Radio München widmet sich der Frage in der Reihe: „Vier Masken des Bösen“ von Florian Dimitri Leupin. Vier Romane, vier Menschen, die sich selbst nie als böse empfinden. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je zu fragen.
Vier Bücher, die selbe Frage: Was ist der Mensch selbst und wie erkennt er in sich Gutes und Böses?
Der Text war zunächst erschienen bei der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack sowie auf der Website „einblickdurchsschluesselloch.ch“.
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Spenden mit Lightning: rm@pareto.town Angenehm abgestumpft (Comfortably Numb Re-Imagined): Friedensnote #73 von Wassim Younes
21.07.2026 | 7 Min.„Mit gleichen Rechten für alle, vom Fluss bis zum Meer“ Mit dieser Zeile endet der Song, Comfortably Numb“, also „angenehm taub“ heute. Damals im Album „The wall“ sprach Roger Waters von einer einsamen Existenz „hinter der Mauer“, die in einen Wahn abrutscht. Am Ende heißt es im Original: „Das Kind ist erwachsen, der Traum ist verschwunden und ich bin auf komfortable Weise betäubt.“ Heute interpretiert Roger Waters diesen Klassiker mit der Palästinensischen Musikerin und Sängerin Mona Miari neu. „Wir wissen nichts über die Nakba. Ich war 1948 erst fünf Jahre alt, singt er, „Wir ahnten nicht, was dort drüben geschah.“ Mit diesem Song bauen Waters und Miari eine musikalische Brücke von England nach Palästina.
Wassim Younes hat eine Friedensnote über den neuen Song geschrieben.
Sprecher: Jens Fischer Rodrian.
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Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482- Was ist „das Böse“? Wo verbirgt es sich und wie kommt es zum Vorschein? Das Böse ist ein wesentlicher Bestandteil der christlich geprägten Kultur. Aber welche Rolle spielt das Böse in unserer vermeintlich aufgeklärten Zeit, in der wir den Glauben an einen allmächtige Gott durch den Glauben an den Szientismus, eine allmächtige Wissenschaft ersetzt haben? Wo bleibt da der „gute“ alte Teufel, ehemals dargestellt mit Hörnern und Pferdefuß? Für die Philosophin Hannah Arendt war das Böse kein Blut sabberndes Monster, kein Amok laufender Berserker aus einem amerikanischen Horrorfilm. Eher ein unauffälliger Beamter oder Angestellter, der gewissenhaft und pflichtbewusst seine Aufgaben erfüllt und nicht erkennt oder hinterfragt, was er anrichtet. Also jemand, der sein moralisches Urteil auslagert. Ähnlich einem Soldaten, der auf Befehl Menschen erschießt, weil das nun mal sei Job ist.
Radio München widmet sich der Frage mit der vierteiligen Reihe: „Vier Masken des Bösen“ von Florian Dimitri Leupin. Jede Folge behandelt einen Schlüsselroman, in dessen Mittelpunkt jeweils ein Mensch steht, der sich selbst nie als böse empfindet, aber zum Komplizen des Bösen wird: Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je zu fragen.
Vier Bücher, dieselbe Frage: Wann beginnt der Mensch, sich in den Dienst einer Macht zu stellen und wann beginnt er wieder, er selbst zu sein.
Folge 1: „Die Parade – Ab wann man zu Komplizen wird“. Nachzulesen in der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack:https://einblickdurchsschluesselloch.substack.com/p/die-parade-ab-wann-man-zum-komplizen
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