254 Episoden
#253 Warum sind mutige Entscheidungen der größte Wettbewerbsvorteil, Michael Leblhuber?
23.09.2026 | 32 Min.Wie trifft man mutige Entscheidungen?
Was passiert, wenn man erkennt, dass der scheinbar perfekte Weg gar nicht der eigene ist? Michael Leblhuber stellte sich genau diese unbequeme Frage und traf danach eine mutige Entscheidung.
Nach der HTL für Maschinenbau absolvierte er ein 5-jähriges Masterstudium in Marketing und Salesmanagement sowie zahlreiche Zusatzausbildungen im Online-Marketing und Management. Beruflich war er unter anderem bei Porsche, im Yachtvertrieb in Spanien und mit einem eigenen Startup für Premium-Fahrräder unterwegs, bevor er die Online-Marketing-Agentur Opunity Consulting gründete. Mit seinem Unternehmen hilft er heute Dienstleistungsunternehmen durch Online-Marketing planbare Nachfrage zu generieren und das pro Branche bewusst nur einem einzigen Unternehmen pro Region. Sein Leitsatz dabei: Simple Scales, Fancy Fails.
In dieser Folge erfahrt ihr:
- warum echte Klarheit wichtiger ist als jeder noch so perfekt geplante Karriereweg
- warum Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist – auch nicht durch die beste Theorie
- was wirklich hinter Simple Scales, Fancy Fails steckt
- was ein Wegziel ist und warum es genauso wichtig ist wie das eigentliche Ziel
- warum Marketing kein Bedürfnis erzeugt, sondern nur lenkt
- und was zu tun ist, wenn man selbst gerade im Nebel steht
Eine Inspiration für alle, die spüren, dass sie gerade nicht ganz auf ihrem Weg sind, und die lernen möchten: Manchmal ist der erste Schritt einfach der, langsamer zu werden. Oder wie Michael es sagt: „If you want to go fast, slow down.“#252 Wie verbindet man mechanische Tradition mit digitaler Sicherheit, Otmar Zeintl?
16.09.2026 | 25 Min.Jede Menge Schlüsselfragen
Wer darf rein? Wer bleibt draußen? Und warum der Schlüssel längst mehr ist als ein Stück Metall. Seit 1854 beschäftigt sich Winkhaus mit Türen, Schließsystemen und der Frage, wer wann wo hinein darf. Heute geht es dabei längst auch um digitale Zutrittsrechte, flexible Berechtigungen und die Verbindung von physischer Sicherheit und Cybersicherheit.
Seit 1854 beschäftigt sich Winkhaus mit Türen, Schlössern und der Frage, wer wann wo hinein darf. Heute geht es dabei längst auch um digitale Zutrittsrechte, Cybersicherheit und Lösungen, die sich an den Alltag moderner Unternehmen anpassen.
Im Gespräch erzählt Otmar Zeintl, Geschäftsführer von Winkhaus Austria, wie ihn sein beruflicher Weg zum Traditionsbetrieb geführt hat, warum er als Kind bereits eine besondere Verbindung zum Unternehmen hatte und was es bedeutet, ein Familienunternehmen mit langer Geschichte in die Zukunft zu begleiten.
Außerdem sprechen wir darüber, wie sich sein Blick auf Türen und Sicherheit verändert hat, warum Cybersicherheit bereits beim Zutritt beginnt und weshalb mechanische und elektronische Systeme künftig gemeinsam gedacht werden müssen.
Außerdem erfahrt ihr:
- Wie aus einem persönlichen Berufsweg eine Verbindung zu Winkhaus entstand
- Warum Tradition für Otmar Zeintl vor allem eines ist: eine Grundlage für Veränderung
- Wie man sich vom klassischen Produktanbieter zum Lösungsentwickler entwickelt
- Was elektronische Zutrittssysteme im Unternehmensalltag leisten können
- Warum verlorene Schlüssel heute weit mehr als ein organisatorisches Ärgernis sind
- Welche Rolle NIS-2 und physische Zutrittskontrolle für die Sicherheit spielen
- Warum auch in einer digitalen Zukunft nicht jede Tür elektronisch werden muss#251 Wie erreicht man die Menschen in über 2.000 Gemeinden digital, Michael Kölbl & David Böhm?
09.09.2026 | 35 Min.Vom Amtsblatt zum Algorithmus
Wie erreicht man Österreichs über 2.000 Gemeinden – und die Menschen dahinter – digital? Knappe Budgets, wenig Personal, aber der Anspruch, aktuell und sichtbar zu sein. Vor dieser Herausforderung stehen fast alle österreichischen Gemeinden gleichzeitig. Und mittendrin die Frage: Muss das wirklich jede Gemeinde für sich allein lösen?
Michael Kölbl, Geschäftsführer von gem2go, und David Böhm, Geschäftsführer von newsadoo, kennen die Antwort. Gemeinsam haben sie die größte Plattformen für digitale Gemeindekommunikation in Österreich aufgebaut. Ihre Antwort ist keine Insellösung für einzelne Gemeinden, sondern ein System, das sich bereits in über 1.500 Gemeinden und damit einem Großteil der österreichischen Gemeinden bewährt.
In dieser Folge geht es darum, wie digitale Gemeindekommunikation heute am besten funktioniert. Weshalb Aktualität und Relevanz die Reichweite treiben – nicht die Technik allein. Und wie ein breiter Schulterschluss aus Gemeinden, Fachverband und Partnern wie Raiffeisen ein digitales Ortsbild entstehen lässt, von dem am Ende alle profitieren: Gemeinden, Vereine, Betriebe und die Bürgerinnen und Bürger selbst.
Außerdem erfahrt ihr:
- Wie Vereine und Betriebe automatisch sichtbar werden und was das für den Zusammenhalt vor Ort bedeutet
- Wie sich die Reichweite von Gemeinde-Websites und -Apps in Oberösterreich fast verfünffacht hat
- Wie KI schon heute in die Gemeindekommunikation einzieht
- Warum inhaltliche Hoheit für Gemeinden kein Widerspruch zu einer gemeinsamen Plattform ist
- Warum eine breite, gemeinsame Lösung am Ende günstiger und sicherer ist als jede handgestrickte Eigenlösung#250 Wie übergibt man einen Betrieb wirklich liebevoll, August Staudinger & Nadine Aichmayr?
02.09.2026 | 52 Min.Was macht eine Übergabe wirklich liebevoll?
Ein Betrieb ist weder ein Aktienpaket noch ein abstraktes Zahlenkonstrukt. Ein Familienbetrieb schon zwei mal nicht. Er ist Lebenswerk, Familiengeschichte und Identität zugleich. Der Moment, in dem er weitergegeben wird, ist genau deshalb einer der heikelsten und zugleich bedeutsamsten eines Unternehmerlebens.
August Staudinger und seine Tochter Nadine Aichmayr wissen das aus zwei Perspektiven: als Berater und als Familie. Mit ihrer Firma Staudinger & Partner begleiten sie – also Vater, Mutter, Tochter und das Team dahinter – seit über 25 Jahren Familienbetriebe der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Wirtschaftlich, systemisch und mit echtem Herzblut. Über 400 Kunden, mehr als 4.000 Projekte und ein Netzwerk von 40.000 Branchenkontakten.
In dieser Folge geht es darum, was einen Familienbetrieb jenseits von Bilanzen und Organigrammen wirklich ausmacht. Was passiert, wenn „Unternehmensbegleitung mit Herz“ auf gewachsene Familienstrukturen trifft. Und warum eine Übergabe dann gelingt, wenn sie nicht nur rechtlich sauber, sondern menschlich stimmig ist.
Außerdem erfahrt ihr:
- Warum die größten Fehler bei Betriebsübergaben selten betriebswirtschaftlicher Natur sind
- Wie man als Tochter in den elterlichen Betrieb einsteigt und ihn mitgestaltet, statt nur weiterzuführen
- Warum ein Handschlag manchmal mehr wiegt als ein zehnseitiger Vertrag
- Und was der „Kreislauf des Lebens“ mit Unternehmensnachfolge zu tun hat- Höchstleistung, aber gesund, bitte
Viel erreichen. Den eigenen Beruf lieben. Für die Familie da sein. Und dabei bitte gesund, gelassen und voller Energie bleiben. Geht das überhaupt?
Ja. Aber nicht, indem wir noch effizienter funktionieren. Isabelle Bietenholz hat bereits mit Anfang zwanzig ihre erste Werbeagentur gegründet, später erfolgreich verkauft und weitere Unternehmen aufgebaut. Heute leitet sie das Zentrum für integrative Medizin JIVITA in Zürich und weiß aus eigener Erfahrung: Erfolg wird gefährlich, wenn wir unseren Wert an unsere Leistung koppeln und selbst Pausen nur noch als Zeitverschwendung betrachten.
In dieser Folge erfährst du:
- woran du erkennst, ob dich gesunde Ambition oder Getriebenheit antreibt
- welche Anzeichen auf einen High-Functioning Burn-out hindeuten
- warum Balance nicht an einem einzelnen Tag, sondern über Monate entsteht
- weshalb 90 Minuten konzentriertes Arbeiten wirksamer sein können als ein ganzer Tag im Multitasking-Modus
- wie ein täglicher Check-in mit dir selbst bessere Entscheidungen ermöglicht
- was gegen das schlechte Gewissen beim Pausemachen hilft
- und wie Erfolg aussehen kann, der nicht nur Energie kostet, sondern auch neue freisetzt
Ein Gespräch für alle, die viel bewegen möchten – ohne sich dabei selbst zu verlieren.
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Über MACH ES! einfach
Der Mutmacher-Podcast von Die Macher
Wie mache ich am besten Karriere? Wie übernehme ich eine Führungsposition? Wie gründe ich ein Unternehmen? Wie entwickelt sich das Metaverse? Wie werden wir in Zukunft (ver-)reisen? Und wie findet man heutzutage die besten Mitarbeiter:innen?
All das und noch viel mehr sind Fragen, die uns bewegen. Und Fragen, die wir unseren Interviewpartner:innen in „MACH ES! einfach“ stellen. Ob erfolgreiche Gründer:innen, spannende Expert:innen oder inspirierende Berufswege: Hier geht es um Menschen, die etwas bewegen wollen, kreative Denkanstöße und ganz viel Inspiration. Und um das Ganze noch spannender zu machen, wissen wir einige Fragen vorab selbst nicht. Denn diese ziehen sich unsere Gesprächspartner:innen selbst.
Unser Podcast ist in 3 Teile aufgeteilt: Einleitung, Wordrap als Gedankensprung und Interview.
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