August Wöginger tritt als ÖVP-Klubobmann zurück, nachdem er in der Causa Finanzamt Braunau schuldig gesprochen wurde. Das Gerichtsurteil lautet: Die Intervention für einen türkisen Parteifreund war kein Bürgeranliegen, sondern Anstiftung zum Amtsmissbrauch. Dieses will der ÖVP-Spitzenpolitiker bekämpfen und er bleibt weiter Nationalratsabgeordneter.
Wie steht es um das Thema Korruption in Österreichs Spitzenpolitik? Welche Lehre zieht die ÖVP aus dem Urteil? Ist es moralisch vertretbar als verurteilter Politiker im Amt zu bleiben? Darüber diskutieren bei Moderatorin Manuela Raidl im „Pro und Contra“-Studio um 22:20 Uhr auf JOYN & PULS 4 Bernhard Görg (ehemaliger ÖVP-Wien-Chef), Florian Klenk (Chefredakteur Falter), Michael Rohregger (Anwalt von August Wöginger) und Nina Hoppe (Kommunikationsberaterin).