In Zukunft sollen vor allem Windräder, Solarpaneele oder Wasserkraftwerke unseren Energiebedarf abdecken – die sogenannten "Erneuerbaren Energien". In den kommenden Jahren müssen allein in Österreich rund 150 Windräder pro Jahr, und Photovoltaik-Flächen, die so groß sind wie mehrere dutzend Fußballfelder, jeden Monat ans Netz gehen, um die selbst gesteckten Ausbauziele zu erreichen. Nur: Wohin mit diesen ganzen Wasserkraftwerken, Windrädern und PV-Anlagen? Wasserkraftwerke schneiden lebenswichtige Wanderrouten für Fische ab, Windräder können Vögel töten, und Solarpaneele könnten auf wichtige Rückzugsorte vieler Insekten gebaut werden.
Christa Hainz-Renetzeder von der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ist in dieser Folge des Wissenschaftsradios zu Gast. Wir besprechen, wie umweltfreundlich Solaranlagen und Windräder sind – und wie wir verhindern können, dass der starke Ausbau der Erneuerbaren das Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt in den kommenden Jahren weiter verschärft.
Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Vincent Leb.
Weitere Informationen zum Thema vom Biodiversitäts-Hub Österreich:
https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_03_Biodivfreundlicher_PV-Ausbau.pdf
https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/06/BD-Hub_Oe_Factsheet_05_Windkraft_und_Biodiversitaet.pdf
https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_02_Klimaneutralitaet-und-BD.pdf