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54 Episoden

  • VERWALTUNG4U

    1x1 der Wohnungsabnahme mit Stefan Löfflad von der Kanzlei

    16.1.2026 | 58 Min.
    In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeck mit Stefan Löfflad (Jennißen & Partner, Köln) über ein Thema, das in der Praxis regelmäßig eskaliert: Wohnungsrückgabe und Abnahme am Ende des Mietverhältnisses. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum es für Vermieter/Verwalter oft riskant ist, die Rücknahme „aus dem Bauch heraus“ zu verweigern – und welche Folgen das für Zahlungen, Nutzungsentschädigung und Beweisbarkeit haben kann.
    Im Gespräch geht es außerdem um typische Fallstricke rund um Schlüsselrückgabe, Übergabeprotokolle, die kurze Verjährungsfrist sowie darum, wie man Renovierungs- und Schadensfragen sauber trennt – inklusive praktischer Tipps, wann eine gemeinsame Abnahme sinnvoll ist (und wann eher nicht).
    Kernthemen der Folge:
    • Rücknahme verweigern – ja oder nein? Warum „im Zweifel lieber zurücknehmen“ in vielen Fällen der sicherere Weg ist.
    • Schlüsselrückgabe & Nutzungsentschädigung: Wann nach Mietende noch Geld fließt – und wann nicht.
    • 6 Monate Verjährung: Warum es entscheidend ist, wann die Wohnung tatsächlich zurückgegeben wird.
    • Gemeinsame Abnahme & Protokoll: Fotos, Vorbehalte und warum ein Protokoll für Vermieter auch „giftig“ werden kann, wenn man Mängel übersieht.
    • Absprachen bei Übergabe: Widerruf, Haustür-Situation & warum gut gemeinte Deals später kippen können.
    • Schönheitsreparaturen vs. Schadensersatz: Was wirklich geschuldet ist, welche Klauseln häufig unwirksam sind – und wie man mit „bunten Wänden“, Tapeten & Co. umgeht.
    Die Folge liefert einen klaren Praxis-Kompass für alle, die Wohnungsabnahmen professionell und streitarm abwickeln wollen – und zeigt, wo sich juristische Details direkt in bares Geld (oder unnötige Risiken) übersetzen.
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  • VERWALTUNG4U

    BGH V ZR 206/24: Jahresabrechnung nach Verwalterwechsel – warum der 01.01. entscheidend ist

    19.12.2025 | 41 Min.
    In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeckmit Rechtsanwältin und WEG-Expertin Cathrin Fuhrländer über dieBGH-Entscheidung vom 26.09.2025 (V ZR 206/24) – und die praktischen Folgen beiVerwalterwechseln und offenen Jahresabrechnungen. Im Mittelpunkt steht dieFrage, warum der 01.01. zur entscheidenden „Schlüssellinie“ wird undweshalb bei einem Wechsel zum Jahreswechsel regelmäßig der neue Verwalterdie Abrechnung für das Vorjahr erstellen muss.
    Im Gespräch geht es außerdem um die Abgrenzung zwischen Jahresabrechnungund Rechnungslegung, um Sonderfälle wie abweichende Wirtschaftsjahresowie um den Umgang mit Alt-Rückständen (inkl. Saldovorträgen undVerjährungsrisiken).
    Kernthemen der Folge:
    • BGH V ZR 206/24: Warum die Pflicht/der Anspruch zurJahresabrechnung „nach Ablauf des Kalenderjahres“ am 01.01. entsteht – und wasdas für Verwalterwechsel bedeutet.
    • Jahresabrechnung vs. Rechnungslegung: Was genau zuübergeben ist (geordnet/chronologisch inkl. Belegen, Forderungen undVerbindlichkeiten).
    • Fehlende Alt-Abrechnungen bei Übernahme: Pflicht derGemeinschaft – keine gesetzliche Nachwirkungspflicht des Ex-Verwalters, nurggf. bei ausdrücklicher vertraglicher Regelung.
    • Praxisfahrplan für Verwaltungen: prüfen, Sondervergütungvor Übernahme regeln, Vorverwalter auffordern & Fristen setzen,Eigentümerbeschluss herbeiführen (Ersatzvornahme/Klage/Einvernehmliche Lösung).
    • Saldovorträge & Verjährung: Warum „mitgeschleppte“Salden ein Risiko sind und genau geprüft werden müssen.
    • Übertrag auf weitere Pflichten (z. B. Beschlusssammlung):Keine „nachlaufenden“ gesetzlichen Pflichten – ausstehende Arbeiten liegengrundsätzlich beim bestellten Verwalter als ausführendem Organ.
    Die Folge zeigt, wie stark der Zeitpunkt desVerwalterwechsels die Abrechnungspraxis beeinflusst – und warum klareVereinbarungen (insbesondere zur Sondervergütung) sowie ein strukturiertesVorgehen bei Alt-Rückständen entscheidend sind.
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  • VERWALTUNG4U

    Wie papierlose WEG-Verwaltung wirklich funktioniert

    28.11.2025 | 51 Min.
    In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeck mit Hausverwalter Tobias Rütter darüber, wie eine WEG-Verwaltung praktisch und fast komplett papierlos funktionieren kann. Rütter erläutert, wie ein Scandienstleister den gesamten Posteingang digitalisiert, wie Workflows und ein verknüpftes Dokumenten- und Ticketsystem die Vorgangsbearbeitung standardisieren und warum er trotz Schnittstellenproblemen an einer All-in-one-Softwarelösung arbeitet.
    Im Gespräch geht es außerdem um digitale Eigentümerkommunikation per Portal und App, rechtliche Grauzonen bei der digitalen Akteneinsicht sowie die Frage, warum bestimmte Leistungen – ob Papier oder digital – auch bepreist werden müssen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz von KI/ChatGPT.
    Kernthemen der Folge:
    • Papierlose Postbearbeitung: Einsatz eines Scandienstleisters, digitale Weiterleitung und automatisierte Workflows.
    • Standardisierte Prozesse & Dokumentenmanagement: Strukturierte Vorgangsbearbeitung, transparente Dokumentenablage und Vertretbarkeit im Team.
    • Softwarelandschaft & Systemintegration: Herausforderungen mit ERP/CRM/Ticketsystemen sowie Überlegungen zu einer All-in-one-Lösung.
    • Digitale Eigentümerkommunikation & Akteneinsicht: Kundenportal, App, Chatfunktionen und rechtliche Besonderheiten bei digitaler Akteneinsicht.
    • KI im Verwalteralltag: Einsatz von ChatGPT für Zusammenfassungen, Beschlüsse, komplexe Vorgänge und professionelle Kommunikation.
    • Digitalisierung als fortlaufender Prozess: Warum Digitalisierung ein Marathon ist und kontinuierliche Weiterentwicklung erfordert.
    Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie moderne WEG-Verwaltung durch digitale Prozesse, klare Workflows und den Einsatz von KI effizienter und transparenter wird. Tobias Rütter macht deutlich, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist, sondern ein langfristiger Prozess, der die Verwaltung spürbar erleichtert – sowohl für Teams als auch für Eigentümer. Sein Ansatz: Schritt für Schritt denken, pragmatisch handeln und die Möglichkeiten neuer Technologien konsequent nutzen.

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  • VERWALTUNG4U

    Die dena über die Herausforderungen der Energiewende: Warum Verwalter/innen Schlüsselakteure sind

    07.11.2025 | 45 Min.
    Klimaziele, Energiepreise und Gesetzesänderungen verändern die Immobilienwelt und machen entschlossenes Handeln nötig. Im Gebäudesektor steckt enormes Potenzial – auch in Wohnungseigentümergemeinschaften.
    Doch wer kann die Energiewende in WEGs tatsächlich voranbringen?
    Die dena (Deutsche Energie-Agentur) sieht die Antwort klar: Verwalter/innen sind Schlüsselakteure der Transformation. Sie moderieren Entscheidungen, übersetzen komplexe Anforderungen und sind der erste Ansprechpartner für die WEG.
    In dieser Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeck mit Verena Scheulen und Martin Fischer von der dena über den neuen WEG-Praxisguide, der Verwalter:innen, Eigentümer:innenund Energieberater:innen durch den Modernisierungsprozess führt – mit Infos, Tools und praxisnahen Entscheidungshilfen.
    Zum Praxisguide: www.gebäudeforum.de/weg-praxisguide
    Kernfragen der Folge:
    Wie groß ist das Modernisierungspotenzial in WEGs wirklich?
    Warum sind Verwalter:innen entscheidend für das Gelingen derEnergiewende im Gebäudesektor?
    Wie hilft der WEG-Praxisguide bei Planung, Finanzierung undBeschlussfassung?
    Wie können Eigentümergemeinschaften trotzunterschiedlicher Interessen fundierte Entscheidungen treffen?
    Ein Gespräch über Handlungsbedarf, Verantwortung und Lösungen, das zeigt: Die Energiewende gelingt nur, wenn Verwaltung und Eigentümer/innen an einem Strang ziehen – und Wissen zugänglich wird.

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  • VERWALTUNG4U

    Entscheidungskompetenz des Verwalters: Was darf er ohne Beschluss?

    24.10.2025 | 52 Min.
    Ein defektes Fenster, ein eiliger Eigentümer – und ein Verwalter, der entscheiden muss: handeln oder warten? Kaum ein Thema sorgt in der WEG-Praxis für so viel Unsicherheit wie die Frage, wann Verwalter eigenständig tätig werden dürfen. Zwischen rechtlicher Verantwortung, finanziellen Grenzen und dem Anspruch auf effizientes Handeln entsteht ein Spannungsfeld, das schnell zur Haftungsfalle werden kann.
    Gemeinsam mit Dr. Jan Hendrik Schmidt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht bei derWIR Breiholdt Nierhaus Schmidt Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte PartG mbB, beleuchtet Massimo Füllbeck die Entscheidungskompetenz des Verwalters nach § 27 WEG – und zeigt, wie man juristische Grauzonen im Alltag sicher meistert. Im Zentrum stehen praxisnahe Fälle, aktuelle BGH-Entscheidungen und konkrete Handlungsempfehlungen, die Verwaltern helfen, Entscheidungen fundiert und rechtssicher zu treffen.
    Kernpunkte der Folge:
    Was der § 27 WEG wirklich erlaubt – und wo seine Grenzen liegen
    „Untergeordnete Bedeutung“ in der Praxis: wann Verwalter ohne Beschluss handeln dürfen
    2 % oder 5 %? Wie man finanzielle Grenzen richtig einordnet Erweiterte Beschlusskompetenz nach § 27 Abs. 2 WEG: Sicherheit durch klare Regelungen Typische Praxisfallen: von Fenstertausch bis Hausmeisterkündigung
    Ein präziser Blick auf den juristischen Alltag von WEG-Verwalter:innen – zwischen Vertretungsmacht, Vertrauen und Verantwortung.

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Verwaltung4U - Der Podcast für Experten aus der Immobilienverwaltung und Interessierte. Massimo Füllbeck, Trainer an der EBZ Akademie und Moderator des Podcasts "VERWALTUNG4U", führt spannende Diskussionen mit Fachexperten aus der Branche. Sie erhalten Praxistipps und Hintergrundwissen zu aktuellen Themen und Fragestellungen. Es wird heiß diskutiert, Kontroversen ausgetragen, gelacht und das spannende Feld der Immobilienverwaltung breit beleuchtet. Lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu und bilden Sie sich weiter!
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Generated: 1/19/2026 - 11:00:00 AM