Warum kaufen Menschen tatsächlich Produkte, Dienstleistungen oder Weiterbildungsangebote? Diese Episode meiner "Essentials on Strategy" geht einer der zentralen Fragen moderner Strategiearbeit nach und zeigt, warum Unternehmen ihre Märkte häufig viel zu oberflächlich definieren.
Im Mittelpunkt steht der Ansatz „Jobs-to-be-Done“, geprägt von Clayton Christensen. Die zentrale Idee: Kunden kaufen keine Produkte oder Services – sie „engagieren“ sie, um ein konkretes Problem zu lösen oder einen Fortschritt in ihrem Leben oder ihrer Arbeit zu erzielen.
Die Folge macht deutlich: Dieser Ansatz ist weit mehr als nur ein Marketinginstrument. Er verändert grundlegend, wie Unternehmen Märkte, Kundenbedürfnisse und strategische Positionierung verstehen.
Die Episode beleuchtet unter anderem:
warum klassische Marktdefinitionen oft zu kurz greifen
weshalb funktionale Produktmerkmale alleine nicht ausreichen
wie emotionale und soziale Nutzenebenen strategisch relevant werden
warum viele Angebote scheitern, obwohl sie technisch oder fachlich gut sind
wie Unternehmen tiefere Wirkungen und echte Transformationen gestalten können
Anhand von Beispielen aus Weiterbildung, Führungskräfteentwicklung und Beratung wird gezeigt, wie sich das Denken verändert, wenn nicht mehr das Produkt, sondern die tatsächliche Wirkung für den Kunden im Zentrum steht.
Strategiearbeit beginnt dort, wo Unternehmen verstehen, in welcher konkreten Situation Kund:innen Unterstützung suchen, welche Hürden sie erleben und welche Fortschritte sie tatsächlich erreichen möchten. Damit entsteht ein deutlich tieferer Blick auf Strategie: Nicht Produkte und Leistungen stehen im Mittelpunkt, sondern die reale Wirkung beim Kunden.
Eine Episode für alle, die Strategie konsequent vom Kundennutzen her denken wollen – und verstehen möchten, warum echte Wertschöpfung weit über funktionale Leistungen hinausgeht.
Übrigens: Unser Buch zum Thema "Strategische Roadmaps" (gem. mit Ursula Liebhart) gibt es hier: www.strategische-roadmaps.com
... und den Podcast zum Freitags-Cappuccino gibt es wie immer hier:
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