Was bleibt von der Schulzeit eigentlich hängen? Formeln, Vokabeln und Jahreszahlen? Oder sollte Schule junge Menschen vor allem dabei unterstützen, herauszufinden, wer sie sind, was sie können und wie sie Herausforderungen meistern?
Genau hier setzt das Konzept der Herausforderungsprojekte an. Jugendliche verlassen das Klassenzimmer und stellen sich selbst gewählten Aufgaben: Sie wandern durch die Alpen, leben im Kloster, organisieren eigene Projekte oder wagen Abenteuer, die sie aus ihrer Komfortzone locken.
Ich spreche heute darüber, warum solche Erfahrungen oft prägender sind als jede Klassenarbeit, weshalb Persönlichkeitsentwicklung ein Bildungsziel sein sollte und was passieren kann, wenn junge Menschen Verantwortung für ihren eigenen Lernweg übernehmen.