1050 Episoden
- In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
🇨🇳 Was ist Kimi K3? – Das chinesische Startup Moonshot AI und sein CEO Yang Chulin stellen ein Open Weight Modell vor, das die KI-Welt aufmischt
📊 Benchmarks und Rankings – Kimi K3 erreicht Platz 4 auf Arena.ai und ist fast so gut wie GPT-4o Soul und Claude Sonnet 3.5, aber deutlich günstiger
🔓 Open Weight vs. Closed Models – Clemens erklärt den Unterschied zwischen Open Source und Open Weight und warum chinesische Firmen auf offene Modelle setzen
💰 Geschäftsmodelle und Börsengang – Wie verdienen Anbieter von Open Weight Modellen Geld? Moonshot AI plant IPO mit 30 Milliarden Dollar Bewertung
🚫 Exportbeschränkungen und Geopolitik – USA und China erwägen Restriktionen für KI-Modelle, Destillations-Vorwürfe gegen chinesische Startups
🔮 Die Zukunft der Frontier Labs – Ist der Begriff „Frontier Lab“ bald Geschichte wie „Internetportale“? Wertschöpfung verschiebt sich vom Model Layer zum Infra Layer
🌍 Ausblick für Europa – Japan entwickelt eigenes Robotik-Modell, welche Chancen hat Europa im globalen KI-Wettrennen? - “From zero to $3M ARR. One founder. One laptop. No office. No fluff.” Diese Linkedin-Selbstbeschreibung hat mich hellhörig gemacht. Denn dahinter steckt der Seriengründer Michael Schöpfer, der gleich drei Startups nebeneinander aufbaut, nämlich mytello, simsolo und crewsim. Wie Michael mit diesen drei Services auf drei Millionen ARR kommt und was hinter seinen Businesses steckt, das erzählt er uns heute im Podcast. Die Themen:
👨💼 Der österreichische Ausnahmegründer: Michael Schöpfer stellt sich vor – vom Traum des Linienpiloten zum Solo-Entrepreneur mit drei Telecom-Produkten und 3 Millionen Dollar ARR
📞 MyTello – günstig ins Ausland telefonieren: Das Kernprodukt für internationale Telefonie, wie Microsoft's Skype-Schließung eine Million Euro pro Jahr bescherte und warum der Markt größer ist als gedacht
🌍 SimSolo und CrewSim – eSIMs für Reisende und Piloten: Zwei weitere Produkte für Urlauber und die Hyper-Nische der 2 Millionen Piloten und Flugbegleiter weltweit, die ständig Internet brauchen
🚫 Keine Investoren, keine Mitarbeiter, kein Büro: Warum Michael bewusst auf Venture Capital verzichtet, welche Freiheit das bringt und wie er trotzdem über eine Million Euro Gewinn pro Jahr erzielt
🤖 AI als Hebel, nicht als Wundermittel: Wie künstliche Intelligenz dem Solo-Founder hilft, effizienter zu werden – aber nur wenn man bereits weiß, was man tut
⏰ 25-Stunden-Woche statt Hustle-Culture: Von 9 bis 14 Uhr arbeiten, Kinder zur Schule bringen und abholen – wie Michael Work-Life-Balance lebt und trotzdem skaliert
🎯 Das nächste Ziel: 10 Millionen ARR: Zukunftspläne, warum ein Solo-Unicorn möglich ist und der wichtigste Rat an junge Gründer – „Es ist viel weniger Risiko, Entrepreneur zu sein“ - Die Erste Asset Management hat wie berichtet gemeinsam mit der Schweizer Partners Group einen Evergreen-Fonds in der ELTIF-Struktur, der Privatanlegerinnen und Privatanlegern schon mit niedriger Mindestanlage breiten Zugang zu den Privatmärkten eröffnet – ein Anlagesegment, das bisher nahezu ausschließlich institutionellen Investoren offenstand.
Im aktuellen Podcast spricht Thomas Bobek, Head of Private Markets Funds bei der Erste Asset Management, über folgende Themen:
🏦 Warum Private Markets? – Thomas Bobek erklärt, warum ein erheblicher Teil der Wertschöpfung außerhalb der Börse stattfindet und Unternehmen später oder gar nicht mehr an die Börse gehen
🤝 Partnerschaft mit Partners Group – Die Erste Asset Management kooperiert mit dem Schweizer Private-Equity-Haus (180 Milliarden Assets under Management), um globalen Dealflow und Evergreen-Expertise zu nutzen
📋 Was ist ein ELTIF? – Der European Long Term Investment Fund ist keine eigene Fondsstruktur, sondern eine Produktregulierung, die Private Markets für breite Kundenschichten zugänglich macht
🌲 Das Evergreen-Konzept – Anders als geschlossene Fonds ermöglicht die Evergreen-Struktur ohne begrenzte Laufzeit praktikableres Investieren für Privatanleger ohne ständige Kapitalabrufe
🎯 Portfolio-Zusammensetzung – Circa 70% Private Equity, der Rest verteilt auf Infrastructure, Private Credit, Royalties (von Musikrechten bis Pharmapatenten) und Liquidität
⏰ Zeithorizont und Bewertung – Empfohlener Anlagehorizont von fünf bis zehn Jahren, quartalsweise fundamentale Bewertung statt täglicher Börsenpreise nach dem Prinzip „Price is what you pay, value is what you get“
🔮 Zukunft der Kapitalmärkte – Bobek sieht Private Markets als etablierte Asset-Klasse, betont aber die Wichtigkeit beider Welten – liquide Börsen und vorbörsliche Finanzierung – für Europas Wirtschaft
Disclaimer: Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW-Fonds und das Basisinformationsblatt (BIB), bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und veröffentlicht. Der Prospekt sowie das Basisinformationsblatt sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten Anleger:in kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen das Basisinformationsblatt erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.
Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben. Umfassende Informationen zu den, mit der Veranlagung möglicherweise verbundenen Risiken sind dem Prospekt des jeweiligen Fonds zu entnehmen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des/der Anleger:in, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert der Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten – umgerechnet in die Heimatwährung – positiv oder negativ beeinflussen.
Veranlagungen in Wertpapiere bergen Risiken. Entire, Edge AI, Ernteroboter: Der AI-Report aus Berlin | Wasner + Steinschaden #13
17.07.2026 | 39 Min.In der neuen Folge sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
Eindrücke von der WeAreDevelopers Conference in Berlin: Aufbruchstimmung unter 10.000+ Developern – KI ist als Arbeitstool angekommen, die Angst vor Ersetzung ist der Erkenntnis gewichen, dass der Output pro Person massiv steigt.
Token-Budgets als „virtuelle HR-Budgets": US-Firmen geben Entwicklern bis zu 15.000 $ pro Monat an KI-Token – in Europa sind es eher 500–1.000 €. Statt Token-Maxing zählt Agenten-Orchestrierung; manuelles Coden wird zur Fallback-Lösung.
Claude Code, Codex & Co als „Wanderpokal" – und der Aufstieg der Open-Weight-Modelle: Kaum Kundentreue bei Coding-Tools, dafür wachsende Adoption offener Modelle wegen Planbarkeit, Kosten und US-Restriktionen bei Top-Modellen wie Fable 5.
Lokale KI statt Cloud: Mit neuen Nvidia-Chips (Vera Rubin), leistungsfähigeren Macs und On-Device-Modellen wandert Inferenz zurück zum User – von lokaler Transkription mit MLX-Whisper bis zur OpenAI-Entwickler-Tastatur mit sieben Tasten.
Physical AI und die kommende Robotik-Welle: Edge-Systeme im physischen Raum boomen – von Warehouse-Robotern über Ernte- und Bauroboter bis zu Liquid AIs maßgeschneiderten Edge-Modellen; dazu Thomas Dohmkes neues Startup Entire, das Code, Memories und Prompts gemeinsam versioniert.- Reploid hat den Börsengang im Sommer 2025 geschafft, Emerald Horizon vor wenigen Wochen, und soll im August Biogena folgen: In Österreich tut sich wieder mehr in Sachen Börsenaktivitäten von Wachstumsunternehmen. Albert Schmidbauer, der Kopf von Biogena, ist die treibende Kraft hinter dem geplanten Börsengang der Salzburger, bei dem am Ende eine Bewertung des Unternehmens von 475 Millionen Euro stehen soll. Welche Ziele will er mit und an der Börse erreichen, darüber spricht Schmidbauer heute im Podcast mit Trending Topics. Die Themen:
📈 Hyperwachstum und Meilensteine – Biogena steht 2026 bei 44% Wachstum, überspringt die 100-Millionen-Euro-Marke und strebt 155 Millionen Euro Umsatz an
🌱 Von der Übernahme zum Gesundheitsökosystem – Wie Albert Schmidbauer vor 20 Jahren als Unternehmensberater Biogena kennenlernte, 800 Arztpraxen persönlich aufbaute und das Unternehmen zum ganzheitlichen Gesundheitsanbieter entwickelte
🏭 Vertikale Integration als Erfolgsfaktor – Warum Biogena bewusst selbst produziert, eine Produktionskapazität für 500 Millionen Euro bereithält und auf eigene Qualitätskontrolle setzt
💰 Der Weg an die Wiener Börse – Details zur vorbörslichen Aktienemission von 20-25 Millionen Euro, der Bewertung von 450 Millionen Euro und dem Listing am Direct Market Plus im August
🇩🇪 Deutschland und Apotheken als Wachstumshebel – Expansion mit neuen Plaza-Standorten in München und Frankfurt sowie die erstmalige Öffnung des Apothekenkanals ab Oktober 2026
🎯 Markenführung und das Siebensalz-Magnesium-Phänomen – Wie Biogena seine Marke konsequent führt, 42% Bekanntheit in Österreich erreicht und mit seinem Bestseller-Produkt überzeugt
🏔️ Vision ATX und Welcome-to-Yourself-Resorts – Zukunftspläne für den Aufstieg in den österreichischen Leitindex und geplante Wellness-Resorts mit Fokus auf Stille und Abgeschiedenheit
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