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    #4 Systemische Zukunft | Haas & von der Reith – von wissen zu wirken – und von nicht wissen

    20.04.2026 | 23 Min.
    Es ist erfreulich, dass osb International Systemic Consulting (osb-i) zu den Kooperationspartnern des großen Kongresses von wissen zu wirken im April 2027 gehört, wie auch Simon Weber Friends und die Hypnosystemische Gesellschaft.
    Oliver Haas und Frank von der Reith von osb-i – unsere heutigen Gäste – erfahren den Kongress als etwas, das definitiv fällig war und zu dem sie gerne Beiträge leisten und organisieren. Ausgehend vom Titel „von wissen zu wirken“ scheint ihnen wichtig, auch ein Augenmerk auf die Bedeutung von Nicht-Wissen zu legen und was gerade das für Wirkungen heißt. Sich mit systemischen Wurzeln neu zu befassen – was auch inkludiert: mit Theorien und ihrem Gebrauch jetzt und in Zukunft – führt zu gut basierter und reflektierter Praxis. Auch und gerade von und für die jüngeren Kolleg:innen.

    Der Kongress von wissen zu wirken, der von 28. April bis 1. Mai 2027 in Würzburg stattfinden wird, wurde von Torsten Groth und Timm Richter, geschäftsführende Gesellschafter von Simon Weber Friends, gemeinsam mit Julia Andersch und Oliver Martin von Trigon Entwicklungsberatung und der Carl-Auer Akademie im Carl-Auer Verlag initiiert.

    Es geht beim Kongress von wissen zu wirken um nicht weniger als um die Zukunft des Systemischen in Beratung, Coaching und Führung – ein Projekt von Trenkle Organisation, der Carl-Auer Akademie im Carl-Auer Verlag und Trigon Entwicklungsberatung, in Kooperation mit Simon Weber Friends, osb International Systemic Consulting und der Hypnosystemischen Gesellschaft.

    Alle Informationen und Anmeldung– unter www.systemische-zukunft.de – bis 30. April 2027 zum attraktiven zweiten Early-Bird-Preis.
    Alle Gespräche im Sounds of Science Special Systemische Zukunft finden sich im Carl-Auer Magazin unter Systemische Zukunft.

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    #8 Die transformative Kraft der Gruppe | Viola Saur und Michael Heine – Was Gruppentherapie wirklich bewirken kann

    17.04.2026 | 44 Min.
    In dieser Folge spricht Viola Saur mit dem Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker Prof. Michael Heine über die Bedeutung von Gruppenarbeit in Therapie und Ausbildung. Im Zentrum steht die Frage, warum Gruppensettings besondere Dynamiken ermöglichen, wie frühere Beziehungserfahrungen dort wieder auftauchen und weshalb eine gute Leitung entscheidend für Vertrauen, Offenheit und Entwicklung ist.

    Heine gibt Einblicke in die Entstehung der Gruppenanalyse im deutschsprachigen Raum und in die Geschichte der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse in Altaussee. Er erklärt, wie Selbsterfahrung, Beobachtung und Co-Leitung im Ausbildungskonzept ineinandergreifen und warum Humor, Geduld und eine klare Haltung wichtige Voraussetzungen für gelingende Gruppenprozesse sind.

    Außerdem spricht er darüber, wie sich die Atmosphäre in Gruppen über die Jahrzehnte verändert hat, welche Rolle Konflikte und Kritik spielen und warum Gruppentherapie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich ein intensiver Lernraum ist.

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    #248 Fritz B. Simon | Profiling des Diktators – Mittelmaß und Eifersucht

    15.04.2026 | 38 Min.
    Fritz B. Simon, unser heutiger Gast, hat in den letzten Jahren maßgebliche Bücher zum Thema Diktatur vorgelegt
    Wie Diktaturen funktionieren unternimmt eine systemtheoretisch orientierte Analyse der Muster – Muster, die verbinden – von Diktaturen, ihrer Entstehung, Wahrscheinlichkeit und ihres Endes.
    Stalin und der Apparat zieht zusätzlich eine psychoanalytische Perspektive ein und klärt anhand eines prominenten Beispiels die eigenartige Kopplung sozialer Systeme, die Diktatur ermöglichen, mit biographisch-psychischen Dispositiven eines „erfolgreichen Diktators“.
    In Mittelmaß und Eifersucht nimmt Simon nun bewusst die Rolle eines Profilers ein, der nach typischen Unterscheidungsmustern in der Sozialisation und daraus sich entfaltender Eigenschaften der Persönlichkeit späterer Diktatoren forscht. Was sind die besonderen Qualitäten, die jemand besitzen muss, um erfolgreich Diktator zu sein? Und warum sind die häufig genannten Dispositive Narzissmus und übergroßes Ego nicht ausreichend, um zu erklären, was jemanden dazu bringt, die absolute, diktatorische Macht übernehmen zu wollen und das auch zu schaffen – wo auch immer?
    Viel Spaß im Gespräch mit Fritz B. Simon.

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    #7 Die transformative Kraft der Gruppe | Fabian Schneider und Eleni Wild – Starterset für eine ambulante Gruppe

    10.04.2026 | 32 Min.
    In dieser Folge geht es um das, was Kinder- und Jugendlichentherapeut:innen wissen sollten oder brauchen, die erstmals eine ambulante Gruppenpsychotherapie starten wollen. Die in Köln in eigener Praxis mit Kassenzulassung niedergelassene Kinder- und Jugendlichentherapeutin Eleni Wild hat zwar vor ihren Ausbildungen zur Verhaltens- und Traumatherapeutin eine Psychodrama-Ausbildung gemacht, praktiziert aber seit 11 Jahren ausschließlich Einzeltherapie. Jetzt trägt sie sich mit dem Gedanken, eine Gruppe zu starten. In diesem Gespräch stellt sie ihre Fragen, die sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, Fabian Schneider, der über seine Erfahrungen aus der ambulanten, störungsübergreifenden Gruppenpsychotherapie mit sechs 14- bis 18-jährigen Jugendlichen berichtet und praktische Tipps gibt. Im Einzelnen werden folgende Themen mehr oder weniger ausführlich beleuchtet:

    • das Altersspektrum
    • die Gruppengröße
    • die Länge der Sitzungen
    • die Sitzungsfrequenz
    • geschlossene und halboffene Gruppe
    • die Raumgröße
    • welche Störungsbilder und Themen in der Gruppe behandelt werden
    • die Auswahl der Patient:innen und Ausschlusskriterien
    • wer von der Gruppe profitiert und wer nicht
    • die Gruppendynamik und das Eigenleben der Gruppe
    • die Bereitschaft der Jugendlichen, Gruppentherapie anzunehmen
    • welche Rolle Schamgefühle spielen
    • wie man damit umgeht, wenn Gruppenteilnehmer:innen auf andere inadäquat reagieren
    • die Rolle und Haltung der Gruppentherapeutin
    • die Haltung der interaktiven Co-Regulation
    • das Methodenrepertoire
    • die Gesprächstechniken des Reihums und des Expertenrats
    • welche therapeutischen Materialien man benötigt
    • und wie die Gruppentherapie beendet wird.
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    #6 Die transformative Kraft der Gruppe | Schneider & Unterholzer – Mehr multiple Resonanzräume

    03.04.2026 | 30 Min.
    In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Carmen Unterholzer aus Wien, einer Pionierin der systemischen Gruppentherapie. Seit über zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich intensiv mit Gruppensettings und lehrt am Institut für Systemische Therapie in Wien. Sie arbeitet dort als Psychotherapeutin für Einzel‑, Paar‑, Familien‑ und Gruppentherapie und leitet Fortbildungen mit Schwerpunkt „Gruppentherapie“. Zudem ist sie Lehrtherapeutin bei der ÖAS und lehrt an den Universitäten Klagenfurt, Innsbruck und Wien.

    Bekannt wurde Carmen Unterholzer durch ihre Publikationen, etwa Es lohnt sich, einen Stift zu haben, in dem sie schreibtherapeutische Methoden mit systemischen Zugängen verbindet. 2022 veröffentlichte sie gemeinsam mit Herbert Gröger das Handbuch der systemischen Gruppentherapie – das erste umfassende Werk zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum. In unserem Gespräch spricht sie auch über ihr neues Buch 101 Ideen für die systemische Gruppentherapie, das bald erscheint.

    Unterholzer erzählt, wie sie zur Gruppentherapie fand: Nach einer poesie‑ und bibliotherapeutischen Ausbildung in der Schweiz leitete sie Schreibgruppen zu Themen wie Mutter‑Tochter‑ oder Schwester‑Beziehungen. Während ihrer systemischen Familientherapieausbildung fiel ihr auf, dass das Gruppensetting darin kaum vorkam – obwohl Mehrpersonensettings eigentlich eine Stärke systemischer Arbeit sind. Da es im deutschsprachigen Raum kaum Literatur oder Fortbildungsangebote gab, begann sie, eigene Konzepte zu entwickeln.

    Seit 2017 gestaltet Unterholzer mit Kolleg:innen Curricula zur systemischen Gruppentherapie, aktuell bereits im fünften Durchgang mit folgenden Themen:
    • Schwerpunkt Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, Angehörige und ältere Menschen,
    • unterschiedliche systemische Ansätze: hypnosystemischer, narrativer, problem- und lösungsorientierter Ansatz.
    • Grenzthemen: Körper, Emotionen, Familienrekonstruktion und Multifamilientherapie.
    • Seit diesem Jahr bietet Unterholzer mit Jennifer Kernreiter vier Module zur Gruppentherapie an.

    Unterholzer beobachtet, dass viele Menschen heute vereinzelt sind. Gruppen bieten hier einen Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Soziale Ängste können abgebaut, neue Freundschaften geknüpft werden. Besonders schätzt sie das Wissen, das in Gruppen selbst steckt: Wenn Teilnehmende einander unterstützen, entsteht Selbstwirksamkeit – ein Schlüsselmoment therapeutischer Veränderung.

    Im Interview spricht Unterholzer außerdem über den Umgang mit schwierigen Gruppendynamiken und die Haltung der Therapeutin zu Konflikten. Für die Zukunft wünscht sie sich „mehr multiple Resonanzräume“ und mehr Gruppenangebote in der niedergelassenen Praxis. Ihr Appell: Mehr Kolleg:innen sollen sich trauen, Gruppen anzubieten – und mehr Forschung soll zeigen, welche Wirkfaktoren in welchen Gruppentypen besonders wirksam sind.

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Über Carl-Auer Sounds of Science

Die Gespräche und Beiträge bei Sounds of Science stellen aktuelle Ansätze, deren Vertreterinnen und Vertreter und ihre Entwicklungen in Beratung, Psychotherapie, Organisationsentwicklung und allen anderen Bereichen zur Verfügung, für die der Carl-Auer Verlag steht und in denen er sich selbst entwickelt. Come into the rhythm with Sounds of Science.
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