66 Episoden
- Mit einer besseren Wirtschafts- und Finanzpolitik hätte eine durchschnittliche Familie in Deutschland heute 12.000 Euro mehr im Jahr, rechnet Tom Krebs vor, und die AfD stünde bei 10 statt bei 28 Prozent. Bei der Vorstellung seines Buchs „Kapital und Krise“ im Berliner Basecamp spricht der Mannheimer Makroökonom mit Carmen Giovanazzi über die Gaspreisbremse, Militär-Keynesianismus und Vergesellschaftung. Tom Krebs erklärt, warum die aktuelle Reformdebatte an den Ursachen der Krise vorbeigeht und was eine geplante Marktwirtschaft anders machen würde.
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Kapitel:
00:00 – Intro
00:20 – Marktwirtschaft gegen Grundgesetz
14:11 – Die schwerste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit
25:59 – Die Pseudopreisbremse der Ampel
31:42 – Militär-Keynesianismus
41:17 – Wirtschaftskrise und AfD
46:42 – Geplante Marktwirtschaft
50:54 – Preiskontrollen und Industriepolitik
1:03:48 – Vergesellschaftung
1:15:50 – Fragen aus dem Publikum
1:38:32 – Outro
Aufzeichnung: Buchvorstellung im Basecamp Berlin, 19. Oktober 2026, in Kooperation mit der Universität Mannheim, Moderation: Dr. Carmen Giovanazzi
#tomkrebs #kapitalundkrise #wirtschaftskrise #afd #gaspreisbremse #schuldenbremse #vergesellschaftung #industriepolitik #wirtschaft #surplus - Kurz nach dem Start von Surplus saß der Gründer Lukas Scholle im Interview mit einem Kollegen vom Handelsblatt. Der sagte ganz selbstbewusst: Man schreibe aus der Perspektive der Manager und Unternehmenseigentümer. Lukas will mit Surplus eine andere Perspektive einnehmen. Auf der LABOR.A 2026 der Hans-Böckler-Stiftung erklärt er, warum es ein Wirtschaftsmagazin aus Sicht der Mieter und Beschäftigten braucht und was er unter Wirtschaftsdemokratie versteht.
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Kapitel:
00:00 – Intro
00:20 – Sachsen-Anhalt und die Angst vor steigenden Preisen
02:01 – Warum es Surplus gibt
04:52 – Warum ein Printmagazin
06:24 – Die Interessen der großen Mehrheit
09:50 – Wie unabhängig ist Wirtschaftsjournalismus?
13:16 – Das Beispiel Spanien
16:06 – Wirtschaftsdemokratie
20:00 – Tom Krebs und die Vergesellschaftung
23:35 – Raus aus der Bubble
26:01 – Outro
Aufzeichnung: Hans-Böckler-Stiftung, LABOR.A 2026, Moderation: Dr. Julia Kropf
Collage: Surplus, Material: Surplus Magazin, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft Hans-Böckler-Stiftung/LABOR.A
#lukasscholle #handelsblatt #wirtschaftsjournalismus #wirtschaftsdemokratie #medien #labora #hansböcklerstiftung #wirtschaftspolitik #wirtschaft #surplus - Zohran Mamdanis Zustimmungswerte in New York sind seit seinem Amtsantritt von rund 40 auf über 60 Prozent gestiegen. Am 20. September wird auch in Berlin gewählt, mit der Chance auf das erste linksgeführte Rot-Rot-Grün der Stadt. Adam Tooze erklärt, was Mamdanis Erfolg ausmacht und was eine progressive Berliner Regierung davon lernen könnte.
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Collage: Surplus, Material: IMAGO / ZUMA Press - Der renommierte Ökonom Tom Krebs spricht sich in der aktuellen Surplus-Ausgabe zum Thema Wohnen für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne aus. Das Besondere dabei: Er argumentiert nicht mit Marx, sondern mit Nachfrageeffekten. Adam Tooze ordnet in dieser Folge Krebs' Argumentation ein. Und er nimmt den Artikel zum Anlass, um über die Vergesellschaftung in Deutschland zu sprechen. Die ist laut Grundgesetz nämlich möglich, der Artikel wurde aber (noch) nie genutzt.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe
01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung
04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht
06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung
09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz
12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia
16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug
18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört
20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand
22:03 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO/Sven Ellger, Hannes Woidich/Joko
Collage 03: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images
#vergesellschaftung #enteignung #vonovia #deutschewohnen #mieten #berlin #blackrock #adamtooze #wirtschaft #surplus - Fast zwei Drittel der Arbeiter in Sachsen-Anhalt haben AfD gewählt, vor fünf Jahren war es ein Drittel. Das Wahlprogramm der Partei kostet mindestens 1,6 Milliarden Euro im Jahr, gegenfinanziert sind davon weniger als zehn Cent pro Euro. Und Ulrich Siegmund bedankt sich am Wahlabend bei Friedrich Merz für dessen Wahlkampf. Für Patrick Kaczmarczyk ist das kein Widerspruch, sondern die Logik einer Politik, die seit sechs Jahren Krise verwaltet: Die AfD braucht keine Lösungen, solange die anderen keine liefern. Er erklärt, warum die Partei ohne eigene Mehrheit in der bequemsten Position ist, wer von ihren Steuerplänen tatsächlich profitiert und was die Union mit ihren Bürgergeld-Rechnungen vorgemacht hat. Dazu: das blinde Huhn, die Berliner Käseglocke und warum Reform nicht Kürzung heißt.
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👉 Zu allen Beiträgen von Patrick Kaczmarczyk
Kapitel:
00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl
02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet
05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar
06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position
08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung
09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook
12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt
13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?
16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz
17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken
18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik
22:22 – Was Merz jetzt tun sollte
24:25 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel, IMAGO / Political-Moments
Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Political-Moments
#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
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Über Surplus Magazin
Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.
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