Fünf Wochen, fünf Länder, unzählige Begegnungen: Sabine spricht mit Annika über ihre außergewöhnliche Reise durch die Bergregionen des Balkans – unterwegs im Defender mit Mann, Kind und Hunden, mitten durch Wolfs- und Bärengebiete. Dort, wo Europas große Beutegreifer nie verschwunden waren.
Von Griechenland über Nordmazedonien, Kosovo und Albanien bis nach Bosnien und Slowenien taucht die junge Familie in den Alltag von Hirten ein, trifft auf beeindruckende Herdenschutzhunde und erlebt, wie Nähe und Respekt das Zusammenleben prägen. Statt Romantik gibt es echte Wildnis: verschneite Pässe, wilde Tiere im nächtlichen Camp, traditionelle Herdenschutz-Praktiken – und Menschen, für die Wolf und Bär schlicht Teil des Lebens sind.
Wie unterschiedlich regeln die Länder den Umgang mit großen Beutegreifern? Welche Rollen spielen Jagd, Herdenschutz und gelebte Tradition? Und was lässt sich daraus für die hitzige Debatte in Deutschland mitnehmen? Annika berichtet aus erster Hand von Begegnungen, Konflikten, Lösungen – und Momenten, in denen man spürt, dass Koexistenz kein Schlagwort ist, sondern tägliche Praxis.
Eine Folge über Wildnis ohne Verklärung – und über die Weisheit derjenigen, die seit Generationen mit Wolf, Bär und Weidetier zusammenleben.