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Alles klar, Amerika?

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Alles klar, Amerika?
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  • Alles klar, Amerika?

    Kulturkampf in der Wildnis: Wie Trump die Nationalparks politisiert

    24.06.2026 | 30 Min.
    Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA.

    Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen.

    Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei.

    Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles?

    Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

    Mehr zum Thema:

    USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen

    «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump

    Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen

    Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern

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  • Alles klar, Amerika?

    Trumps Iran-Deal: Teheran musste kaum Zugeständnisse machen

    17.06.2026 | 33 Min.
    US-Präsident Trump hatte beim G7-Gipfel im französischen Évian einmal mehr betont, der Iran werde nicht über Atomwaffen verfügen. In der Vereinbarung ist die zentrale Frage des iranischen Atomprogramms jedoch nicht geregelt. Man wolle sich in den 60 Tagen nach der Unterzeichnung auf ein abschliessendes Abkommen einigen, heisst es. Fürs Erste verpflichtet sich der Iran, keine Atomwaffen zu bauen. Das versichert das islamistische Regime allerdings seit Jahren – und baute gleichzeitig sein Nuklearprogramm aus.

    Die geplante Zeremonie zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding am Freitag auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee ist eigentlich überflüsslig geworden. Trump hatte das Rahmenabkommen mit dem Iran im Schloss Versailles bei Paris in der Nacht auf Donnerstag unterzeichnet. Danach reiste der US-Präsident nach Hause. Für den Iran unterschrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian sein Vertragsexemplar in Teheran.

    Was ist von Trumps Deal mit dem Iran zu halten? Wer kommt besser weg, der Iran oder die USA? Und was sind die Folgen für den Nahen Osten, insbesondere für Israel, für die USA, die Europäer – und für Trump selbst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian in Charlottesville, Virginia.

    Produzentin: Jacky Wechsler

    Mehr zu Trumps Deal mit dem Iran:

    Die Drohung mit der Atombombe ist für Teheran wichtiger als die Waffe selber

    Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht

    Friedensdeal: Die USA und der Iran einigen sich – doch worauf genau?

    Ticker zum G7-Gipfel

    Selbst Hegseth und Rubio zweifeln an Trumps Iran-Deal

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  • Alles klar, Amerika?

    Fussball-WM 2026: Wie politisch wird das Turnier?

    10.06.2026 | 36 Min.
    Am Donnerstag beginnt in den USA, Kanada und Mexiko die Fussball-WM 2026. Sie ist so gross wie noch nie, die Tickets sind so teuer wie noch nie – und zum ersten Mal in der Geschichte führt ein Gastgeberland (die USA) Krieg gegen einen WM-Teilnehmer (den Iran).

    Zwar hat Fifa-Präsident Gianni Infantino in den letzten Jahren alles (wirklich alles) getan, um Trump gnädig zu stimmen. Sogar einen extra erschaffenen Fifa-Friedenspreis hat Infantino Trump verliehen. Wenige Wochen später hat dieser dann den Iran angegriffen.

    Aber nicht nur wegen des Iran-Krieges sind die Vorzeichen vor diesem Turnier speziell: Auch die Beziehungen zwischen den drei Austragungsländern sind angespannt: Trump schiebt massenhaft Mexikaner ab, verhängt hohe Importzölle und droht immer wieder mit einer Annexion Kanadas. Einreisen werden erschwert oder ganz verwehrt. 

    Wie beeinflussen diese Spannungen das Turnier? Wie politisch wird diese Fussball-WM wirklich? Und wie geht es den Amerikanerinnen und Amerikanern mit diesem Anlass?

    In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» blickt US-Korrespondentin Charlotte Walser aus politischer Sicht auf die Fussball-WM 2026 und sagt, was das Turnier für die USA wirklich bedeutet.

    Produzentin: Jacky Wechsler

    Mehr zu den politischen Spannungen rund um die Fussball-WM 2026:

    Gianni Infantino ist sich für keine Anbiederung zu schade

    Trumps Spiel der Ablenkung

    USA gegen Mexiko und Kanada: Das wird kein Sommermärchen

    Andrew Giuliani ist Trumps Mann für die Fussball-WM

    Der Iran hat sein Quartier in Mexiko statt in Arizona – für Spiele darf er in die USA

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  • Alles klar, Amerika?

    Midterms: Wie stehen die Chancen für die Demokraten?

    03.06.2026 | 35 Min.
    Eigentlich ist die Ausgangslage für die Demokraten ausgezeichnet: Präsident Trump leidet unter tiefen Zustimmungswerten, er führt einen unbeliebten Krieg gegen den Iran, und die Lebenshaltungskosten in den USA sind gestiegen. Trotzdem steht keineswegs fest, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus oder im Senat oder gar in beiden Kammern des Kongresses holen werden, wenn am 3. November gewählt wird. Die Demokratische Partei bleibt notorisch zerstritten, und die schmerzhafte Niederlage gegen Donald Trump 2024 scheint nicht überwunden.

    In welchem Zustand befindet sich die Demokratische Partei? Wie geht sie heute mit der Niederlage von 2024 um? Wie stehen die Chancen, am 3. November zu gewinnen? Und was würde das für die Präsidentschaft von Donald Trump bedeuten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

    Produzentin: Jacky Wechsler

    Trump, die Demokraten und die Zwischenwahlen:

    Es könnte knapp werden für die Demokraten in Kalifornien

    Er setzt sich bei Texas-Demokraten durch – und fordert Republikaner mit christlicher Sozialpolitik heraus

    Trump tut alles dafür, dass die Zwischen­wahlen zur Farce werden

    Donald Trump will die Briefwahl per Dekret erschweren

    Kongressabgeordneter ist seit Monaten verschwunden – und gewinnt trotzdem die Vorwahl

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  • Alles klar, Amerika?

    Wer hat Donald Trump zum Angriff auf den Iran geraten?

    27.05.2026 | 43 Min.
    Nach exakt drei Monaten Krieg zeichnet sich ab, dass Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu weder mit einer kohärenten Strategie in den Krieg gezogen sind, noch den Gegner richtig eingeschätzt haben, einer der ältesten Fehler der Kriegsführung. Der US-Präsident schien überrascht zu sein, als der Iran gegen die amerikanischen Verbündeten am Golf zurückschlug und in der Lage war, die Strasse von Hormuz zu blockieren. Damit verfügt Teheran nun über ein neues Druckmittel, was seine Verhandlungsposition ungeachtet der militärischen Rückschläge verbessert.

    Trump trägt die alleinige Verantwortung für den amerikanischen Feldzug gegen den Iran, er hat sich für diesen Krieg entschieden. Offenbar wurde er jedoch von unterschiedlicher Seite dazu ermuntert, nicht nur vom Alliierten Netanyahu. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth soll für einen Angriff votiert haben. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina, sprach bereits am zweiten Kriegstag davon, dass das «Terrorschiff Iran» nun sinke. Angeblich hat sich auch General Brad Cooper für den Angriff ausgesprochen. Als Chef des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos leitet Cooper den Krieg.

    Wie kann es sein, dass die USA in diesen Krieg zogen, ohne für das Problem der Strasse von Hormuz einen Plan zu haben? Was sagen die Trump-Kritiker in Washington dazu? Welche Optionen bleiben dem Präsidenten? Und was wären die Folgen einer strategischen Niederlage der USA? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

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