281 Episoden
- Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier.
***
Für Donald Trump war die Briefwahl bis vor kurzem ein Synonym für Wahlbetrug. Mit verschiedenen Mitteln versuchte er, die Stimmabgabe per Post abzuschaffen oder wenigstens einzuschränken. Das Motiv hinter seinen Bemühungen ist erkennbar: Es waren zuletzt vor allem die Wählerinnen und Wähler der Demokraten, die brieflich abgestimmt haben. Vor wenigen Tagen forderte Trump seine Anhänger nun auf, bei den Midterms unbedingt zu wählen – auch brieflich. Denn: Seine Republikaner liegen in den Umfragen zurück, die Mehrheit im Repräsentantenhaus könnten sie verlieren, jene im Senat steht auf der Kippe, sie brauchen deshalb jede Stimme, auch jene, die per Post kommen.
Allerdings ist die Briefwahl in den USA nicht vergleichbar mit jener in der Schweiz. Im amerikanischen Bundesstaat Alabama etwa ist die Briefwahl nicht für alle frei verfügbar. Man muss einen gesetzlich anerkannten Grund angeben, beispielsweise einen Aufenthalt ausserhalb des eigenen Wahlbezirks, oder auf bestimmte berufliche oder persönliche Umstände verweisen können. Generell wird einem das Wählen in den USA nicht so leicht gemacht wie in der Schweiz.
Weshalb muss man sich in den USA, bevor man überhaupt wählen kann, registrieren lassen? Werden Afroamerikaner systematisch benachteiligt, oder ist das Wahlkampfpropaganda der Demokraten? Weshalb will Donald Trump am 3. November keine OSZE-Wahlbeobachter im Land haben? Und wie kann man sein demokratisches Wahlrecht trotz allem wahrnehmen? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama.
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zu Trump und den Midterms:
Trump leistet Wahlkampfhilfe, die eher schadet als nützt
Donald Trump importiert Diesel aus Russland – und brüskiert die Ukraine
Trumps «persönliche Kriegskasse» für die Midterms
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.
Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier.
***
Donald Trump ist wieder auf Wahlkampftour. Vor den anstehenden Zwischenwahlen im November tingelt er durchs Land und tritt auf Rallyes auf. Er schimpft gegen die Demokraten, redet den Krieg im Iran klein, verspricht einfache Lösungen für die steigenden Benzin- und Dieselpreise.
Fast immer sind auch die Migrantinnen und Migranten Thema seiner Wahlkampfreden. Unter seiner Präsidentschaft seien die Grenzen sicherer, die kriminellen Ausländer weniger geworden. Seine Migrationspolitik sei deshalb ein voller Erfolg.
Erst kürzlich hat die Regierung einen Bericht veröffentlicht, den sie selbst als «Remigrationsreport» bezeichnet. Darin steht, die USA hätten in Trumps zweiter Amtszeit 94 Prozent der Asylgesuche abgelehnt. Über 3,3 Millionen Menschen hätten die USA freiwillig oder unfreiwillig verlassen. Gegen 39 Länder gebe es Einreiseverbote – und 250’000 Visa seien entzogen worden.
Was hat Donald Trump in der Migrationspolitik erreicht? Ist das tatsächlich ein Erfolg? Und was bedeutet diese Politik für die Menschen in den USA?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser hat kürzlich die Geschichte der Deportation von Yagiz Doruk Hallac nachgezeichnet. In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erzählt sie, was die Geschichte dieser Deportation über die Migrationspolitik von Donald Trump aussagt.
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.
Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Live-Aufzeichnung von «Alles klar, Amerika?»: Wie weiter mit Donald Trump nach den Midterms? Am 17. November 2026 im Kaufleuten in Zürich. Infos und Tickets gibt es hier.
***
Die Zwischenwahlen in den USA liegen nur noch einen guten Monat entfernt. Und für Präsident Donald Trump und seine Partei sieht es nicht gut aus. Betrachtet man den Durchschnitt verschiedener Umfragen, sind derzeit nur 37 Prozent mit ihm zufrieden. Die Chancen, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Mehrheit erobern können, stehen gut. Möglicherweise liegt auch der Senat in Reichweite.
Donald Trump reagiert darauf, indem er seine Anhängerinnen und Anhänger auf sich einschwört. Mehrfach forderte er seine Wählerinnen und Wähler in den letzten Tagen dazu auf, so zu tun, als stünde sein eigener Name auf dem Stimmzettel. Das halten aber längst nicht alle Republikanerinnen und Republikaner für eine gute Idee, wie nun deutlich wird.
Immer mehr republikanische Kandidierende distanzieren sich von Trump. Sie kritisieren seine Migrationspolitik, seine Zollpolitik oder die deutlich spürbaren Folgen des noch immer andauernden Iran-Kriegs.
Wer sind die Republikanerinnen und Republikaner, die sich nun offen von Präsident Trump abgrenzen? Ist das purer Opportunismus vor den Wahlen oder regt sich in der Partei tatsächlich Widerstand? Und was machen eigentlich die Demokraten mit all dem?
In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» erklärt USA-Korrespondentin Charlotte Walser, was in der Republikanischen Partei kurz vor den Zwischenwahlen gerade passiert – und welche Folgen das über den 3. November hinaus haben könnte.
Hier den Artikel von Charlotte Walser lesen: «Die letzte Schlacht»: Wird Donald Trump zur Bürde für die Republikaner?
Produktion: Jacky Wechsler
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.
Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Donald Trump braucht positive Schlagzeilen: In knapp sechs Wochen finden die Midterms statt, bei denen die Republikaner ihre hauchdünnen Mehrheiten im Kongress verteidigen wollen. In den Umfragen liegen sie jedoch zurück. Der anhaltende Iran-Krieg und die steigenden Benzinpreise erschweren die Ausgangslage zusätzlich. Trump hat den Urnengang deshalb stark mit seiner eigenen Präsidentschaft verknüpft.
Anders als viele US-Präsidenten vor ihm hält sich Trump im Midterm-Wahlkampf nicht zurück. Er macht die Wahlen zum persönlichen Referendum und mobilisiert seine Anhänger mit allen Mitteln. Gleichzeitig fliessen enorme Summen von Tech- und Krypto-Milliardären in den Wahlkampf der Republikaner. Und es gibt Befürchtungen, dass der politische Druck auf Wählerinnen und Wähler bis hin zu möglichen Behinderungen des Urnengangs zunehmen könnte.
Kann Trump das Steuer noch herumreissen? Hilft ihm der pompöse Staatsbesuch von Xi Jinping diese Woche? Oder sorgt eine überraschende politische Entwicklung im Oktober für die Wende? Darüber sprechen Christof Münger, Leiter des Ressorts International, und der langjährige USA-Korrespondent Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produktion: Jacky Wechsler
Trumps Wahlkampfoffensive:
Elon Musk öffnet wieder den Geldhahn für Trumps Republikaner
Trump verspricht jedem US-Bürger 5000 Dollar – die Kosten wären astronomisch
«Soll ich sie zur Hölle schicken?»: Trump droht vor der UNO mit der Vernichtung Irans
Mit dieser Rede bereitet Trump einen Angriff auf Wahlen in den USA vor
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.
Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - «Die KI-Industrie hat viel zu lange gelogen», räumt KI-Boss Dario Amodei ein. Amodei ist der CEO von Anthropic, dem Unternehmen hinter der Sprachmodellreihe Claude. Der KI-Forscher und Unternehmer hatte am Wochenende angeregt, bei der Entwicklung der Technologie das Tempo zu drosseln, um zu verhindern, dass sie binnen Monaten in der Lage sei, die Kontrolle über das Internet zu übernehmen und grosse Schäden anzurichten. Amodeis Aufruf, ausführlich dargelegt in einem Essay, hat weltweit für Aufsehen gesorgt.
Vor allem in den USA selbst, die in der KI-Entwicklung führend sind. Andere Branchenvertreter pflichteten Amodei bei und forderten eine stärkere staatliche Aufsicht der KI, darunter Sam Altman, Chef des Chat-GPT-Entwicklers Open AI, sowie Techmilliardär Elon Musk.
Dagegen verwahrt sich der US-Präsident, die KI-Industrie zu regulieren. Davon würde nur China profitieren, der globale Rivale der USA und in der KI-Forschung die Nummer zwei der Welt, sagte Donald Trump: «Wer bei der KI gewinnt, gewinnt überhaupt.» Auf seinem Social-Media-Kanal schrieb er, es gebe eine «kranke Verschwörung» gegen KI und Datenzentren und Anthropic-Chef Amodei inszeniere sich als «perfekter kleiner Engel».
Was genau fordert Anthropic-CEO Amodei in seinem Essay? Was spricht für eine Regulierung der künstlichen Intelligenz und was dagegen? Was passiert, wenn sich die KI selbstständig macht, wie befürchtet wird? Wird die KI nun noch zum Wahlkampfthema? Und wie regelt das eigentlich die Schweiz? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin in Birmingham, Alabama, in der neuen Folge von «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Thema:
Warum die KI-Bosse plötzlich so eindringlich vor ihrer eigenen Erfindung warnen
Podcast «Apropos»: «KI könnte Menschheit auslöschen», warnt Entwickler – unser Digital-Experte ordnet ein
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.
Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Weitere Nachrichten Podcasts
Trending Nachrichten Podcasts
Über Alles klar, Amerika?
Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.
Podcast-WebsiteHöre Alles klar, Amerika?, STREITWERT und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Alles klar, Amerika?
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.
Alles klar, Amerika?: Zugehörige Podcasts





























