273 Episoden
- In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren Anielle Peterhans, Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können.
Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören.
Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia.
Recherche, Skript & Hosts: Anielle Peterhans, Catherine Boss & Roland Gamp
Konzept und Skript: Noah Fend & Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Noah Fend & Sara Spreiter
Dramaturgische Beratung: Mirja Gabathuler
Sounddesign: Simon Meyer
Rechtliche Beratung: Matthias Seemann
Sprecherinnen: Jacky Wechsler, Sibylle Hartmann
Sprecher: Boris Gygax
Visuelle Umsetzung: Patrick Vögeli
Illustrationen: Michael Treuthardt Gann
Planung und Koordination: Annik Hosmann
Produkt: Lea Nowack und Franca Soriano
*Namen sind geändert.
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Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Karoline Leavitt hatte auf alles eine Antwort. Meistens musste sie dazu nicht eine Sekunde lang überlegen. Was dann folgte, war meist weder sorgfältig abgewägt noch besonders respektvoll. Sie griff Medienschaffende an, brach Medienkonferenzen ab, verweigerte einzelnen Medien die Möglichkeit, Fragen zu stellen – ganz im Stile (und ganz im Sinne) ihres Chefs, Donald Trump.
Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit war sie Sprecherin des Weissen Hauses. Wegen ihres konfrontativen Stils und ihres Tempos verglich Trump sie auch mit einem «Maschinengewehr».
Letzte Woche hat Karoline Leavitt angekündigt, per Ende August als Sprecherin des Weissen Hauses zurückzutreten. Die erst 28-Jährige ist vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal Mutter geworden und will sich nun mehr Zeit für ihre Familie nehmen. So lautet die offizielle Begründung für ihren Rücktritt.
Damit reiht sich Karoline Leavitt ein in eine Serie hochrangiger Beamter und Beraterinnen, die in den letzten Monaten ebenfalls ihr Amt abgegeben haben – oder abgeben mussten: Heimatschutzministerin Kristi Noem, Justizministerin Pam Bondi, Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard oder Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer sind nur ein paar von ihnen.
Was ist da los? Sind es mehr Abgänge als noch in Trumps erster Amtszeit? Und was sagt das über die Regierung aus?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die Kaskade an Kündigungen und Rücktritten in und um Trumps Regierung ein – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Host: Noah Fend
Mehr zu den Abgängen um Trump:
Karoline Leavitt tritt zurück – diese Momente bleiben in Erinnerung
Generalstaatsanwältin entlassen: Der Aufstieg und der Fall von Pam Bondi
Kristi Noem verärgerte Trump – und wurde jetzt entlassen
Karoline Leavitt: Trumps «Maschinengewehr» schweigt – ausnahmsweise
Lori Chavez-DeRemer: Partys, Rosé-Wein und eine Affäre: Darum tritt Trumps Arbeitsministerin zurück
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Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Oft heisst es, Donald Trump agiere bei seinen aussenpolitischen Entscheiden ohne Strategie, vor allem was den Krieg gegen den Iran betrifft. Die nach wie vor gesperrte Strasse von Hormuz und das ungelöste Problem des waffenfähigen Urans im Besitz des Regimes in Teheran scheinen diese Sicht zu bestätigen.
Dem widerspricht Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium und damit die Nummer drei im Pentagon. Elbridge Colby, Enkel des früheren CIA-Chefs William Colby, gilt als Chefstratege der Regierung Trump. Er fordert seit Jahren, dass die USA möglichst umfassend auf die Rivalität mit China fokussieren. Die kommunistische Führung in Peking dürfe keine regionale Hegemonie erlangen.
Wie erfolgreich ist Elbridge Colbys Anti-China-Strategie? Hat er Donald Trump vom Angriff auf den Iran abgeraten? Was sind die Folgen der strategischen Abkehr von Europa? Und wie reagieren die sogenannten Mittelmächte von Kanada über die Türkei bis Saudiarabien auf Colbys Strategie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Thema:
Geschwächte Supermacht: Trump steht vor den Trümmern seiner Politik
Elbridge Colby: Das ist der Mann, der Europas Sicherheitsarchitektur auf den Kopf stellen könnte
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Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. - Donald Trump will den Flughafen Washington Dulles umfassend umbauen lassen. Veranschlagte Kosten: 22 Milliarden Dollar. Gleichzeitig driftet das Land wirtschaftlich weiter auseinander. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner kämpfen trotz Vollzeitjob darum, Essen auf den Tisch zu bringen und die Miete oder die Arztkosten zu bezahlen. 2024 besass die ärmere Hälfte nur 2,5 Prozent des Vermögens, die reichsten zehn Prozent hingegen zwei Drittel – und die zehn Top-Milliardäre vergrösserten ihr Vermögen zuletzt um 698 Milliarden Dollar.
Das scheint dem Zeitgeist zu entsprechen: Im Weissen Haus regiert ein Präsident, der seit Jahrzehnten für Gold, Marmor, Luxus und Reichtum steht. Für viele seiner Anhänger verkörpert Trump den amerikanischen Traum, Wohlstand allein gilt als Zeichen von Leistung und Erfolg. Kritiker sehen darin hingegen eine Kultur, die wirtschaftlichen Erfolg glorifiziert, während die Lebensrealität von Menschen mit niedrigem Einkommen weniger Beachtung findet. Amerika war schon immer ungleich. Heute aber scheint das Land in zwei Welten zu zerfallen.
Ist das Zufall, eine Zeiterscheinung – oder weist es auf einen tieferen gesellschaftlichen Wandel hin? Wie leben Reiche und Arme in den USA? Und: Haben Trumps Steuersenkungen den Einkommensschwachen etwas gebracht? Darüber spricht Christof Münger, Leiter International, mit der Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter in «Alles klar, Amerika?». Kempin Reuter lehrt und forscht in Birmingham, Alabama.
Produzentin: Jacky Wechsler
Arm und reich in den USA:
Armut erreicht in den USA neuen Rekordwert
«Die Superreichen besitzen alles, die anderen fast nichts»
«Je grösser das Vermögen, desto gefährdeter ist der Charakter»
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Donald Trump war diesmal dabei und sprach über eine Stunde. Sein Auftritt galt als unbeholfen: Er griff Journalistinnen und Journalisten an – etwa CNNs Kaitlan Collins, der er «Fake News» vorwarf, sie mit einer bekannten Transfrau verglich und bemängelte, sie lächle nie. Immer wieder hat Trump an Journalistinnen etwas auszusetzen, auch an deren Aussehen.
Trotz solcher Ausfälle hofieren ihn manche Medien: aus Angst, den Zugang zu Quellen im Weissen Haus zu verlieren – oder aus Furcht vor Konsequenzen für ihre Publikationen. Das kollidiert mit dem First Amendment, das Pressefreiheit garantiert – ausgerechnet bei einem Dinner, das dieser Freiheit gewidmet ist.
Weshalb ist das Verhältnis zwischen Trump und den Journalisten derart angespannt? Wie gelingt es dem US-Präsidenten, sie trotzdem für sich einzuspannen? Welche Medien schrecken nicht vor Trump-Kritik zurück? Und schliesslich: Wer hat weshalb Angst vor Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.
Produzentin: Jacqueline Wechsler
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