Wero, die neue europäische Bezahl-Lösung, soll Überweisungen in Echtzeit von Handy zu Handy ermöglichen – ohne umständliche IBAN-Eingaben. Das Projekt gewinnt an Tempo: Laut Stiftung Warentest sind bereits mehr als 150 der wichtigen Privatbanken in Deutschland dabei, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken unterstützen Wero von Beginn an. Einzelne Institute wie die DKB zögern noch. Perspektivisch soll sich Wero nicht nur fürs Geldversenden eignen, sondern auch als Bezahloption an der Kasse – etwa bei großen Ketten wie Lidl oder Rossmann.
Parallel spitzt sich die Debatte um den Bundeshaushalt zu: DIW-Präsident Marcel Fratzscher warnt vor einer möglichen Mehrwertsteuer-Erhöhung von 19 auf 21 Prozent, um ein Milliardenloch zu schließen. Er nennt das den „Weg des geringsten Widerstands“ – und hält das für sozial problematisch. Stattdessen plädiert er dafür, klimaschädliche Subventionen wie das Diesel-Privileg zu streichen.
Auch die Konjunktur bleibt fragil: Die DIHK hebt ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr zwar auf ein Prozent an, sieht den Auftrieb aber vor allem im Export. Im Inland belasten hohe Energiekosten und Bürokratie; zudem wird wieder von mehr als drei Millionen Arbeitslosen gesprochen. Und auf den Straßen droht Stillstand: Verdi ruft zu einer Streikwoche bei der Autobahn GmbH auf – mit möglichen Sperrungen und Einschränkungen an Tunnelanlagen, etwa am Elbtunnel in Hamburg und in der Verkehrszentrale Leverkusen.
Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören!
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