In dieser Folge tauchen Sarah Christen und Springerin Flaka Mujaj von Orell Füssli tief ins Thema Verlust, Reue und Erinnerung ein – anhand von drei sehr unterschiedlichen Büchern. Fredrik Backmans Ein Mann namens Ove zeigt, wie eine verstorbene Person das Leben der Hinterbliebenen noch lange prägt – charmant, humorvoll und überraschend berührend. Hua Hsus autobiografisches Stay True wirft eine unbequemere Frage auf: Wie verlässlich sind unsere Erinnerungen an Menschen, die wir verloren haben – und was sagen sie über uns selbst aus? Und Toshikazu Kawaguchis Bevor der Kaffee kalt wird nimmt uns mit in ein Café, das kurze Zeitreisen erlaubt – und fragt, was wir sagen würden, wenn wir noch einmal die Chance hätten.
Gemeinsam zeigen die drei Werke, wie Literatur das macht, was uns im Alltag kaum gelingt: den grossen Fragen rund um Abschied, Schuld und Weiterleben wirklich Raum geben.
Besprochene Bücher:
Ein Mann namens Ove – Fredrik Backman
Stay True – Hua Hsu
Bevor der Kaffee kalt wird – Toshikazu Kawaguchi