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Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

Hogrefe Verlag
Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast
Neueste Episode

5 Episoden

  • Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

    Narzissmus - Wie können wir mit ihm umgehen?

    29.09.2026 | 59 Min.
    Es lohnt sich, den Begriff Narzissmus genauer zu beleuchten, denn zwischen gesundem Narzissmus, problematischen narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen und einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gibt es wichtige Unterschiede.
    In dieser Folge von Blaue Reihe nachgefragt geht es darum, wie sich Narzissmus äußern kann, woran man problematische narzisstische Verhaltensweisen erkennt und welche unterschiedlichen Formen von Narzissmus es gibt. Im Gespräch mit Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers geht es außerdem darum, wie Narzissmus Beziehungen und den Alltag beeinflussen kann, welche Rolle Selbstwert, Scham und Empathie spielen und welche Möglichkeiten der Behandlung bestehen.
    Außerdem wird die Perspektive von Angehörigen thematisiert: Wie kann man mit narzisstischem Verhalten umgehen, welche Grenzen können sinnvoll sein und wann kann eine Trennung die bessere Lösung sein?
    Gast der Episode: Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers
    Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers ist Professor und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik in Hamburg.
    Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf psychischen Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Im Gespräch erklärt er komplexe Zusammenhänge rund um Narzissmus verständlich und aus der Perspektive von Psychiatrie und Psychotherapie.
    Was ist Narzissmus?
    Narzissmus ist nicht grundsätzlich etwas Problematisches. Ein gewisses Maß an Selbstbezogenheit, das Streben nach Erfolg, Selbstbewusstsein oder der Wunsch nach Anerkennung gehören zum menschlichen Erleben.
    Wenn narzisstische Verhaltensweisen stark ausgeprägt sind und zu negativen Folgen führen, etwa zu wiederkehrenden Konflikten in Partnerschaften und im Berufsleben, sodass sogar Jobverlust und Trennungen drohen, kann Narzissmus problematisch werden. Entscheidend ist dabei, wie hoch der Leidensdruck der betroffenen Person selbst ist, die diese narzisstischen Verhaltensweisen zeigt.
    Im Gespräch wird zwischen verschiedenen Ausprägungen unterschieden. Besonders wichtig zwischen grandiosem Narzissmus und vulnerablem Narzissmus. Während grandiose Narzissten häufig selbstsicher, charismatisch und überzeugend auftreten, können vulnerable Narzissten nach außen eher zurückhaltend und unsicher wirken.
    Nicht jeder, der stört, ist gestört
    Eine zentrale Botschaft der Folge lautet: Nicht jeder Mensch, der sich egoistisch oder rücksichtslos verhält, hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung.
    Narzisstische Merkmale können in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen. Erst wenn sie übermäßig stark ausgeprägt sind und zu erheblichen Problemen im Umgang mit anderen Menschen oder im eigenen Leben führen, kann von problematischem Narzissmus gesprochen werden.
    Literaturempfehlung
    Ratgeber Narzissmus
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  • Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

    Essstörungen - Wie können wir sie frühzeitig erkennen?

    28.09.2026 | 1 Std. 5 Min.
    Inhaltshinweis: In dieser Folge geht es um Essstörungen und damit verbundene Symptome, Warnzeichen sowie körperliche und psychische Folgen. Die Inhalte können für Menschen mit eigener oder vergangener Erfahrung mit Essstörungen belastend sein.
    Essstörungen beginnen häufig bereits in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter. In dieser Folge von Blaue Reihe nachgefragt spricht Anita Wilke mit Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier darüber, wie Essstörungen entstehen, woran sie frühzeitig erkannt werden können und warum professionelle Unterstützung wichtig ist.
    Im Mittelpunkt stehen die drei Hauptformen Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Störung. Die Psychologische Psychotherapeutin und emeritierte Professorin erklärt, welche biologischen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen und warum es nicht die eine Ursache für eine Essstörung gibt.
    Das erwartet Sie in dieser Folge:
    • Welche Essstörungen gibt es und wie unterscheiden sie sich?
    • Woran können Angehörige und Betroffene erste Anzeichen erkennen?
    • Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle?
    • Warum ist eine frühe Behandlung wichtig?
    • Welche ambulanten und stationären Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
    • Wie können Angehörige hilfreich unterstützen?
    • Warum sind Rückschläge kein Zeichen des Scheiterns?

    Eine wichtige Botschaft der Folge: Essstörungen haben nicht die eine Ursache. Verschiedene biologische, psychische und umweltbezogene Faktoren können zusammenwirken. Dabei können auch erlernte Muster eine Rolle spielen – und was gelernt wurde, kann wieder verlernt werden.
    Auch Rückschläge können zum Behandlungsverlauf gehören. Sie bedeuten nicht, dass bisherige Fortschritte verloren sind, sondern können eine Gelegenheit sein, bereits erlernte Strategien erneut anzuwenden und weiterzuentwickeln.
    Gast der Episode: Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier
    Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier ist emeritierte Professorin und Psychologische Psychotherapeutin. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen und psychotherapeutischen Arbeit liegt auf der Entstehung und Behandlung von Essstörungen.
    Hilfe und Unterstützung
    Wenn Sie selbst von einer Essstörung betroffen sind oder sich Sorgen um eine nahestehende Person machen, holen Sie sich Unterstützung.
    Informationen und Beratungsangebote finden Sie beispielsweise bei spezialisierten Beratungsstellen. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehörigen, kann unterstützend sein.
    Literaturtipps
    Ratgeber Anorexia nervosa
    Ratgeber Bulimie
    Ratgeber Binge-Eating-Störung
    Hinweis: Nicht jedes auffällige Essverhalten bedeutet automatisch, dass eine Essstörung vorliegt. Entscheidend ist das Gesamtbild und insbesondere die Frage, wie stark das Verhalten das Leben der betroffenen Person beeinträchtigt. Wenn Ihnen die Folge gefällt, abonnieren Sie Blaue Reihe nachgefragt, empfehlen Sie den Podcast weiter und folgen Sie uns auf Instagram, um keine neuen Folgen zu verpassen.
  • Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

    Essstörungen – Wie können wir sie frühzeitig erkennen?

    21.09.2026 | 1 Std. 5 Min.
    Inhaltshinweis: In dieser Folge geht es um Essstörungen und damit verbundene Symptome, Warnzeichen sowie körperliche und psychische Folgen. Die Inhalte können für Menschen mit eigener oder vergangener Erfahrung mit Essstörungen belastend sein.

    Essstörungen beginnen häufig bereits in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter. In dieser Folge von Blaue Reihe nachgefragt spricht Anita Wilke mit Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier darüber, wie Essstörungen entstehen, woran sie frühzeitig erkannt werden können und warum professionelle Unterstützung wichtig ist.

    Im Mittelpunkt stehen die drei Hauptformen Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Störung. Die Psychologische Psychotherapeutin und emeritierte Professorin erklärt, welche biologischen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen und warum es nicht die eine Ursache für eine Essstörung gibt.

    Außerdem geht es um erste Warnzeichen, den Einfluss von Diäten sowie Figur- und Körperunzufriedenheit und die Frage, wie Angehörige Betroffene unterstützen können.

    Das erwartet Sie in dieser Folge:
    • Welche Essstörungen gibt es und wie unterscheiden sie sich?
    • Woran können Angehörige und Betroffene erste Anzeichen erkennen?
    • Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle?
    • Warum ist eine frühe Behandlung wichtig?
    • Welche ambulanten und stationären Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
    • Wie können Angehörige hilfreich unterstützen?
    • Warum sind Rückschläge kein Zeichen des Scheiterns?

    Eine wichtige Botschaft der Folge: Essstörungen haben nicht die eine Ursache. Verschiedene biologische, psychische und umweltbezogene Faktoren können zusammenwirken. Dabei können auch erlernte Muster eine Rolle spielen – und was gelernt wurde, kann wieder verlernt werden.
    Auch Rückschläge können zum Behandlungsverlauf gehören. Sie bedeuten nicht, dass bisherige Fortschritte verloren sind, sondern können eine Gelegenheit sein, bereits erlernte Strategien erneut anzuwenden und weiterzuentwickeln.
    Gast der Episode: Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier
    Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier ist emeritierte Professorin und Psychologische Psychotherapeutin. Ein Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen und psychotherapeutischen Arbeit liegt auf der Entstehung und Behandlung von Essstörungen.
    Hilfe und Unterstützung
    Wenn Sie selbst von einer Essstörung betroffen sind oder sich Sorgen um eine nahestehende Person machen, holen Sie sich Unterstützung.
    Informationen und Beratungsangebote finden Sie beispielsweise bei spezialisierten Beratungsstellen. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehörigen, kann unterstützend sein.
    Literaturtipps
    Ratgeber Anorexia nervosa
    Ratgeber Bulimie
    Ratgeber Binge-Eating-Störung

    Hinweis: Nicht jedes auffällige Essverhalten bedeutet automatisch, dass eine Essstörung vorliegt. Entscheidend ist das Gesamtbild und insbesondere die Frage, wie stark das Verhalten das Leben der betroffenen Person beeinträchtigt.

    Wenn Ihnen die Folge gefällt, abonnieren Sie Blaue Reihe nachgefragt, empfehlen Sie den Podcast weiter und folgen Sie uns auf Instagram, um keine neuen Folgen zu verpassen.
  • Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

    Essstörungen – Wie können wir sie frühzeitig erkennen?

    16.09.2026 | 1 Std. 5 Min.
    Essstörungen beginnen häufig bereits in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter. In dieser Folge von Blaue Reihe nachgefragt spricht Anita Wilke mit Prof. em. Dr. Brunna Tuschen-Caffier darüber, wie Essstörungen entstehen, woran sie frühzeitig erkannt werden können und warum professionelle Unterstützung wichtig ist.
    Im Mittelpunkt stehen die drei Hauptformen Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Störung. Die Psychologische Psychotherapeutin und emeritierte Professorin erklärt, welche biologischen, psychischen und sozialen Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen und warum es nicht die eine Ursache für eine Essstörung gibt.
    Außerdem geht es um erste Warnzeichen, den Einfluss von Diäten sowie Figur- und Körperunzufriedenheit und die Frage, wie Angehörige Betroffene unterstützen können.
  • Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast

    Blaue Reihe nachgefragt - der neue Psychotherapie-Podcast

    01.09.2026 | 0 Min.
    Ab Ende September bringt unser neuer Podcast wissenschaftlich fundiertes Wissen verständlich auf den Punkt. Gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten sprechen wir über psychische Störungen, ihre Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Wege zu einem besseren Umgang mit den Herausforderungen des Alltags.
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Über Blaue Reihe nachgefragt – Der Psychotherapie-Podcast
Unser Podcast bringt wissenschaftlich fundiertes Wissen verständlich auf den Punkt. Psychische Erkrankungen betreffen Millionen von Menschen – und dennoch bleiben bisher viele Fragen unbeantwortet. Gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten sprechen wir über psychische Störungen, ihre Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Wege zu einem besseren Umgang mit den Herausforderungen des Alltags.Seit über 75 Jahren ist der Hogrefe Verlag der führende europäische Wissenschaftsverlag in Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie.Erfahren Sie mehr unter: www.hogrefe.de
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