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- Wir Menschen sind fürs Geben gemacht – zumindest legt das die Kultur- und Sozialanthropologie nahe. In vielen menschlichen Gemeinschaften ist bedingungsloses Schenken ein selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens: Man teilt, hilft und schenkt, ohne unmittelbar eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist eine Form des sozialen Kitts, die Menschen miteinander verbindet. In unserer Gesellschaft haben wir dieses Gefühl der Verbundenheit teilweise verloren. Dabei sind wir viel stärker aufeinander angewiesen, als wir im Alltag wahrnehmen.
Kleine Gesten können helfen, diese Verbindung wieder bewusst herzustellen – und tun dabei möglicherweise nicht nur dem Gegenüber gut, sondern auch uns selbst. Für diese Folge haben wir uns deshalb hundert Tage lang vorgenommen, jeden Tag bewusst etwas zu geben. Was wir dabei gelernt haben, warum Schenken glücklich machen kann und weshalb kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten vielleicht mehr zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben beitragen, als wir denken – darum geht es in dieser Folge von "Besser leben". Schlafring und Sportuhr: Was bringt die Selbstüberwachung – und wo liegt die Gefahr?
27.08.2026 | 28 Min.Sogenannte Wearables wie der Oura Ring, Sportuhren oder Tracking-Armbänder werden immer beliebter – und auch mächtiger. Sie behaupten, Schlafphasen genauso exakt zu messen wie den Kalorienverbrauch bei Workouts oder die pro Tag gegangenen Schritte. Für die neue Folge von "Besser leben" berichten wir von unseren Erfahrungen mit zwei der beliebtesten Geräte – und erzählen, wofür sie sich im Alltag wirklich eignen.
Außerdem sprechen wir über die Schwächen der einzelnen Produkte, über die teilweise doch sehr hohen Kosten und über die größte Schattenseite des Selbst-Trackings. Denn genauso wichtig wie das Gerät selbst ist nämlich der Umgang damit. Wenn der Blick auf den Schlafscore mehr Stress und noch schlechteren Schlaf verursacht oder man sich am Ende eines Tages schlecht fühlt, weil man das vorgegebene Sportziel nicht erreicht hat – dann tut man sich mit einem teuren Accessoire auch keinen Gefallen.- Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit: Laut der österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) sind hierzulande rund 1,9 Millionen Menschen von chronischen Kreuzschmerzen oder anderen Rückenleiden betroffen. Frauen leiden häufiger darunter – laut einer ÖSG-Umfrage jede zweite Frau über 65 Jahren. Bei Männern sie die Schmerzen erst ab dem 80. Lebensjahr so weit verbreitet. Doch Rückenweh ist nicht gleich Rückenweh: Einerseits können ernstere Erkrankungen wie Krebs, ein Bandscheibenvorfall oder Rheuma dahinterliegen, andererseits leiden die meisten Betroffenen unter unspezifischen Rückenschmerzen, bei denen keine einzelne Ursache diagnostiziert werden kann. Oft haben die Schmerzen dann mehrere Ursachen wie Bewegungsmangel, eine Überanstrengung bestimmter Muskeln, eine falsche Haltung oder auch Stress.
Kleine Veränderungen im Lebensstil können in vielen Fällen einiges bewirken. Was man im Alltag beachten sollte, welche Übungen helfen und warum bestimmte Sportarten kontraproduktiv sein können, besprechen wir in der neuen Folge "Besser leben". - Er ist überall. Und immer, wenn man denkt, man ist ihn los, entdeckt man ihn schon wieder irgendwo: Staub. Zuhause ist er in der Regel nervig, weil man ihn wegsaugen muss. Als Feinstaub in der Luft sollte er aber als Gesundheitsrisiko nicht unterschätzt werden. Wer häufig einer hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt ist, hat unter anderem ein höheres Risiko für Lungen- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
In der neuen Folge von "Besser leben" sprechen wir darüber, was wir über die Luft wirklich alles einatmen, wo die Luftverschmutzung hierzulande am höchsten ist, wie man die Feinstaubbelastung zuhause verringern kann und wer besonders vor Staub geschützt werden soll. - Die nächste Hitzewelle hat uns fest im Griff. Tagsüber klettern die Temperaturen wieder deutlich über 30 Grad, in großen Teilen Österreichs sogar über 35 Grad. Die Folge: Viele schlafen schlecht, fühlen sich schlapp oder können sich kaum konzentrieren. Kein Wunder, schließlich ist Hitze nicht nur unangenehm, sondern eine enorme Belastung für unseren gesamten Organismus – und sie trifft längst nicht nur ältere oder kranke Menschen.
In der neuen Folge von "Besser leben" sprechen wir darüber, was bei großer Hitze im Körper passiert, warum wir an heißen Tagen oft so erschöpft sind und worauf man jetzt besonders achten sollte. Außerdem: die besten Tipps und Tricks, die an Hitzetagen wirklich Erleichterung bringen.
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Über Besser leben
Der STANDARD-Podcast zum Glücklichwerden. Im Selbstversuch und mit Hilfe von Experten finden wir heraus, wie man sein Leben glücklicher gestalten kann. Wie schläft man besser? Wie schafft man es, dass Sport nicht zur Qual sondern zur Gewohnheit wird? Und wie isst man eigentlich intuitiv? Was bewirken Meditation und Dankbarkeit im Alltag und wieso ist radikale Selbstoptimierung der falsche Weg? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschreiten wir mit der Hörerschaft den Weg zu einem besseren, glücklicheren Leben. Neue Folgen immer donnerstags.
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