Die Geschäftsaussichten in der US-Wirtschaft verbesserten sich im Oktober weiter. Private Datenquellen zeigen, dass der Konsum und der Arbeitsmarkt stabil bleiben, aber mit Schwächezeichen. Offizielle Daten werden erst nach Aufhebung des Regierung-Shutdowns veröffentlicht. Die Stimmung in der Eurozone scheint sich aufzuhellen, aber nicht in Frankreich. In China schrumpfte das verarbeitende Gewerbe und die Gesamtexporte stiegen weiter.
Die Inflationsrate in den USA betrug im September 3 %. Der Inflationsdruck konzentriert sich weiterhin auf den Dienstleistungssektor und nimmt bei Lebensmitteln zu. Ein deutlicher Zolleffekt auf die Inflation blieb bislang aus.
An den Futures-Märkten sind für die USA bis Jahresende weiterhin Zinssenkungen um 50 Basispunkte eingepreist, für die Eurozone keine mehr. Diskussionen über die Unabhängigkeit der Fed könnten die Zinserwartungen deutlich beeinflussen.