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    One Health: Ein umfassendes Konzept für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt

    10.04.2026 | 49 Min.
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    Seit kurzem hat das FiBL eine neue Strategie mit sechs Themenschwerpunkten. Einer davon ist One Health, «eine Gesundheit». Im Gespräch erläutern die zwei Themenleiter die Inhalte des noch eher neuen und umfassenden Konzepts.
    One Health ist ein relativ neues Konzept. Es basiert auf einer gesamtheitlichen und systemischen Sicht auf die Gesundheit von Mensch und Tier, aber auch auf den Schutz der Umwelt, in der beide leben. 
    Der Fokus auf diese Zusammenhänge ist unter anderem durch Antibiotikaresistenzen und die Gefahr von auf Menschen übertragbaren Tierkrankheiten gestärkt worden. 
    One Health bedarf eines themenübergreifenden Ansatzes. Dies drückt sich auch am FiBL personell aus. Die Departementsleitenden von Pflanzen- und Nutztierwissenschaften betreuen den Themenschwerpunkt One Health gemeinsam. 
    Im Gespräch erläutern Michael Walkenhorst, Co-Leiter des Nutztierdepartements und Stefano Torriani, Leiter des Departements für Nutzpflanzenwissenschaften die Entstehung der Idee One Health und ihre Ausgestaltung. 
    Was sind die Vorteile und wo liegen die Schwächen des Konzepts? Was kann es liefern, das ein monothematischer Ansatz nicht kann? Wo liegen die Synergieeffekte und was macht die Umsetzung kompliziert? Das Gespräch leiteten Stephanie Hoch und Sophie Schürmann, die im Laufe ihres Praktikums auch im Podcaststudio Halt gemacht haben.
    Folge 116, Deutsch, Dauer: 49 Minuten 12 Sekunden
    Moderation: Stephanie Hoch, Sophie Schürmann
    An- und Abmoderation: Anke Beermann
    Schnitt: Stephanie Hoch, Adrian Krebs
    Weiterführende Informationen
    Die neue FiBL Strategie auf fibl.org (inklusive Themenschwerpunkt One Health)
    One Health auf der Website des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
    One Health auf der Website der World Health Organisation (WHO)

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    Selbsterntegärten: Landwirtschaft zum Mitmachen

    27.03.2026 | 34 Min.
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    Selbst ernten statt nur einkaufen: Selbsterntegärten bringen Landwirtschaft und Konsument*innen direkt zusammen. In der neuen Folge des FiBL Focus Podcasts sprechen zwei Landwirtinnen darüber, wie dieses Modell funktioniert und was es für Betriebe und Teilnehmende bedeutet.
    Selbsterntegärten sind eine Form der Direktvermarktung, bei der Konsument*innen ihr Gemüse direkt auf dem Feld ernten. In der Schweiz haben sich dabei unterschiedliche Modelle entwickelt: In sogenannten Pflege-Erntegärten übernehmen Teilnehmende die Pflege der Kulturen selbst, während bei Erntegärten der Betrieb den gesamten Anbau organisiert und die Kund*innen hauptsächlich zur Ernte kommen.
    Verständnis für Lebensmittelproduktion aufbauen
    Im Podcast berichten zwei Praktikerinnen aus ihrem Alltag: Landwirtin Nadine Nitzsche betreibt auf dem Hof Rinderbrunnen einen Pflege-Erntegarten. Zusätzlich bietet sie ein Modell an, bei dem Kund*innen nur zur Ernte kommen. Madeleine Michel wiederum hat zusammen mit einer Kollegin ein Erntegarten-Konzept aufgebaut, das heute in mehreren Gärten umgesetzt wird und seit 2024 als Verein organisiert ist.
    Im Gespräch mit Moderator*in Phie Thanner erzählen sie, wie Selbsterntegärten funktionieren und welche Rolle sie für den Austausch zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung spielen. «Der Konsument ist sehr nahe bei der Produktion. Er kann mit eigenen Augen sehen, was Trockenheit oder zu nasse Witterung für Auswirkungen hat», sagt Madeleine Michel im Podcast. Wer selbst erntet, erlebt direkt, wie stark Wetter, Schädlinge oder Bodenbedingungen den Anbau beeinflussen. Damit entwickelt sich oft eine neue Wertschätzung für Lebensmittel.
    Chancen und neue Aufgaben für Betriebe
    Selbsterntegärten können für landwirtschaftliche Betriebe eine interessante Ergänzung sein, etwa um die Kundschaft an den Hofladen zu binden. Gleichzeitig entstehen neue Aufgaben. «Die Leute haben ein hohes Bedürfnis, sich auszutauschen und Fragen zu stellen», berichtet Nadine Nitzsche über ihre Erfahrungen mit den Gärtner*innen auf dem Feld.
    Neben der Gemüseproduktion gehören deshalb auch Kommunikation, Organisation und Betreuung der Teilnehmenden zum Alltag. Doch die gemeinsame Arbeit im Garten schafft auch neue Begegnungen – und manchmal sogar Freundschaften.
    Weitere Informationen
    Gästinnen:
    Madeleine Michel vom Verein Selbsterntegarten.ch 
    Nadine Nitzsche vom Hof Rinderbrunnen
    Infos zum Thema:
    Rubrik Selbsterntegarten auf bioaktuell.ch
    FiBL Shop: Das Merkblatt zu Selbsterntegärten steht hier bald kostenlos zum Download bereit.
    FiBL YouTube-Kanal: Ein Video über Selbsterntegärten ist hier demnächst verfügbar.
    Beitrag im Magazin Bioaktuell, Ausgabe 5/26, die am 05.06.26 erscheinen wird
    Finanzierung:
    Der Podcast entstand im Rahmen des Projekts «Selbsterntegärten und Patenschaften: Förderung innovativer Produzentinnen-Konsumentinnen-Partnerschaften in der Schweiz». Wir danken den Geldgebenden herzlich für ihre Unterstützung.

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    Gegenwartsverlängerung statt Zukunft – Warum wir beim Klimaschutz zögern

    13.03.2026 | 44 Min.
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    In dieser Folge richten wir den Blick über den FiBL Tellerrand hinaus auf eine grössere gesellschaftliche Frage: Warum fällt es uns als Gesellschaft so schwer, den ökologischen Wandel wirklich voranzutreiben? 
    Zu Gast ist der Soziologe Philipp Staab von der Humboldt-Universität Berlin. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den gesellschaftlichen Spannungen rund um Klimapolitik, Wirtschaftssysteme und soziale Transformation. Grundlage des Gesprächs ist sein Buch «Systemkrise – Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus», in dem er argumentiert, dass der ökologische Umbau unserer Wirtschaft nicht nur eine technische oder politische Herausforderung ist, sondern vor allem eine soziale.
    Gemeinsam mit Podcast Redaktorin Anke Beermann spricht er darüber, warum Debatten über Klimaschutz und Nachhaltigkeit derzeit oft von Widerstand begleitet werden, gerade auch in Bereichen wie der Landwirtschaft. Proteste gegen politische Reformen und Diskussionen über Auflagen zeigen, dass viele Menschen sich von der Transformation überfordert fühlen. 
    Politisch wurde der Wandel oft als Win-Win-Projekt beschrieben: mehr Klimaschutz, neue wirtschaftliche Chancen und sozialer Ausgleich. Doch in vielen gesellschaftlichen Gruppen hat dieses Versprechen nicht überzeugt. Wir diskutieren, warum gerade Menschen, die wirtschaftlich unter Druck stehen, häufig skeptisch auf diese Vision reagieren, selbst dann, wenn sie langfristig von den Veränderungen profitieren würden.
    Folge 114/Deutsch/Länge 44Min. 41Sek.
    Gast: Prof. Dr. Philipp Staab (Humboldt-Universität Berlin)
    Moderation: Anke Beermann (FiBL)

    Weiterführende Links:
    Philipp Staab – Digitalisierung – Arbeit – Politische Ökonomie
    Systemkrise. Buch von Philipp Staab (Suhrkamp Verlag)

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    Der lange Weg der Wertschöpfungskette zu 100 Prozent Biosaatgut

    27.02.2026 | 47 Min.
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    Diese Folge von FiBL Focus befasst sicht mit den Anstrengungen von Branche und Politik für mehr Biosaatgut. Es ist eine Gratwanderung zwischen Verfügbarkeit und der Umsetzung von Bioansprüchen. Unsere Gesprächspartnerinnen befassen sich seit langem mit dem Thema und suchen nach pragmatischen Lösungen.
    Saatgut ist so etwas wie die DNA des Biolandbaus. Wer sich heute biologisch ernährt, isst mit etwa 50 Prozent Wahrscheinlichkeit ein Produkt, das aus konventionellem Saatgut gewachsen ist. Das soll sich ändern. Die EU hat beschlossen, dass bis in gut 10 Jahren, also im Jahr 2037 100 Prozent des im Biolandbau verwendeten Saatguts biologisch sein soll. 
    Dabei heisst biologisch nicht biologisch gezüchtet – dahin ist der Weg noch viel länger – sondern lediglich biologisch vermehrt. In der Schweiz gibt es keine der EU entsprechenden Vorschriften bezüglich einer kompletten Umstellung, aber dank dem Engagement von FiBL und Bio Suisse ist die Ausgangslage hier mindestens ebenso gut. 
    Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern Monika Messmer und Freya Schäfer vom FiBL die Unterschiede beim Stand der pflanzenzüchterischen Dinge in der EU und der Schweiz, die zahlreichen Herausforderungen auf ihren Weg sowie die Rolle des Handels und der Konsumierenden in diesem Prozess. 
    Folge 113, Deutsch, Dauer: 47 Minuten 39 Sekunden
    Moderation: Adrian Krebs
    An- und Abmoderation: Anke Beermann
    Schnitt: Adrian Krebs
    Weiterführende Informationen
    Projekte mit FiBL Beteiligung zur Verbesserung der Verfügbarkeit von Biosaatgut: 
    Projekt Liveseed auf fibl.org
    Projekt LiveSeeding auf fibl.org
    Projektwebseite LiveSeeding
    Projekt RoadmapsOekoPVM auf fibl.org

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    Wo ist der beste Platz für Biodiversität?

    13.02.2026 | 54 Min.
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    In der aktuellen Podcastfolge spricht Vanessa Gabel mit dem Biodiversitätsexperten Lukas Pfiffner und dem Ernährungs- und Landnutzungsmodellierer Adrian Müller vom FiBL über die kontrovers diskutierten Konzepte von Landsharing und Landsparing, um der Frage nachzugehen, was am besten für den Schutz der Biodiversität ist. 
    Landwirtschaft ist ein Haupttreiber des weltweiten Biodiversitätsverlusts. Immer wieder wird diskutiert, was für die Biodiversität besser ist: eine nachhaltige, agrarökologisch ausgerichtete Landwirtschaft, die zwar mehr Fläche braucht, auf der aber auch Artenvielfalt möglich ist - oder eine intensive, konventionell-industrielle Landwirtschaft, die weniger Fläche benötigt und dadurch mehr ungenutzten Raum schafft, der gezielt für den Schutz der Biodiversität eingesetzt werden kann. Auch der Biolandbau muss sich wegen der niedrigeren Erträge oft den Vorwurf des höheren Flächenverbrauchs machen lassen. Oder ist es vielleicht eher so, dass «Die Erträge im Biolandbau gar nicht zu tief sind, um Ernährungssicherheit zu gewährleisten, sondern die Erträge in der konventionellen Landwirtschaft vielmehr zu hoch sind, um die notwendige Nachhaltigkeit zu ermöglichen?» 
    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.
    Folge 112/Deutsch/Länge in 54Min. und 06Sek. 
     
    Gäste/FiBL-Forschungsteam: Adrian Müller und Lukas Pfiffner, FiBL
    Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL
    An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
    Weiterführende Informationen:
    https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/biodiversitaet-nachhaltige-landwirtschaft-geeignete-habitate

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Über FiBL Focus

Bei «FiBL Focus», dem Podcast des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL, dreht sich alles um die neusten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis. Praktiker*innen und FiBL-Expert*innen diskutieren aktuelle Themen rund um Landwirtschaft, Umwelt- und Tierschutz. Bäuerinnen und Bauern teilen ihre Probleme und ihre Lösungen aus der Praxis und für die Praxis. FiBL-Studien und -Publikationen werden so zusammengefasst, dass sie auch von Nicht-Wissenschaftler*innen verstanden werden. Rückmeldungen oder Themenvorschläge nehmen wir gerne über [email protected] entgegen. Homepage: https://www.fibl.org/de/infothek/podcast; Impressum: https://www.fibl.org/de/kontakt-impressum, © 2021 FiBL
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