40 Episoden
- Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern.
Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein.
In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist.
Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch?
Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI)
Und hier findest du die [Quantensprung-Folge zu Apertus](https://www.nzz.ch/podcast/die-schweiz-praesentiert-eine-alternative-zu-chat-gpt-die-kuenstliche-intelligenz-soll-fair-ueberpruefbar-und-unabhaengig-von-tech-konzernen-sein-ld.1906826).
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Mails an quantensprung@nzz.ch - Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich?
In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen.
Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum),
- Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford)
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Mails an quantensprung@nzz.ch - Können wir ausgestorbene Tierarten wie das Mammut, den Dodo oder den Tasmanischen Tiger per Gentechnik wiederbeleben?
In dieser Folge von Quantensprung geht es um De-Extinction: die Umkehr des Aussterbens. Wir schauen auf die Forschung der Biotech-Firma Colossal Bioscience, die an sogenannten Proxy-Tieren arbeitet – wie einem kälteresistenten Elefanten für die sibirische Tundra, der den Permafrostboden schützen soll. So wie einst das Mammut. Wir erklären Schritt für Schritt, wie aus fragmentierter Ancient DNA und der Crispr-Genschere Schattenwölfe entstehen. Und am Beispiel des Beutelmarders erklären wir, warum die Geneditierung schon heute eine riesige Chance für den Artenschutz ist.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Andrew Pask (Biologieprofessor an der Universität Melbourne / Colossal Bioscience)
- Gernot Segelbacher (Professor für Wildtierökologie in Freiburg und Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN)
Produktion: Sarah Ziegler
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Live: Thomas Zurbuchen und Astronautin Rabea Rogge über unser zukünftiges Leben im All
03.07.2026 | 54 Min.In dieser ersten Live-Ausgabe des Quantensprung-Podcasts im Kaufleuten in Zürich dreht sich alles um die Zukunft der Menschheit im Kosmos.
Der Weltraum fasziniert die Menschheit seit jeher. Doch während wir früher nur mit Teleskopen in die Ferne blickten oder Sonden wie Voyager losschickten, stellt sich heute eine ganz neue Frage: Wie wird das All zu unserem echten Lebensraum?
Es geht um die extremen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bleibende Schäden an den Augen und die psychologischen Herausforderungen der Isolation. Gleichzeitig eröffnen sich im Orbit faszinierende Möglichkeiten, um etwa Organe im 3D-Druckverfahren herzustellen. Die Reise führt weiter zum Mond, wo im Rahmen der Artemis-Missionen eine dauerhafte Station entstehen soll, und schließlich zum Mars. Warum wir trotz fortschrittlicher Robotik und KI auch in Zukunft nicht auf menschliche Entdecker verzichten können und welche Rolle Schweizer Technologien dabei spielen, hören Sie in dieser Episode.
Host: Lena Waltle, NZZ, Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, Professor für Weltraumtechnologie und Weltraumwissenschaft an der ETH Zürich, ehemaliger NASA-Wissenschaftsdirektor
Rabea Rogge, Astronautin, Robotikforscherin und erste deutsche Frau im All
Produktion: Simon Schaffer
Weltall, Raumfahrt, Thomas Zurbuchen, Rabea Rogge, Mondstation, Artemis, Mars-Mission, Schwerelosigkeit, SpaceX, Robotik
[Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)- Haare sind weit mehr als eine kosmetische Stilfrage oder ein soziales Kommunikationsinstrument. Jedes der rund zwei Millionen Haare auf unserem Kopf ist streng genommen ein eigenes Mini-Organ.
In dieser Folge von Quantensprung beschäftigen wir uns mit der Haarforschung und schauen uns an, wie Haare in Zukunft sogar Aufgaben von Leber und Niere übernehmen könnten. Doch um diese natürlichen Funktionen für die Medizin nutzbar zu machen, muss die Wissenschaft zuerst das Rätsel des Haarausfalls lösen.
Wir sprechen über die Mechanismen hinter dem kreisrunden Haarausfall, bei dem das Immunprivileg der Haare zusammenbricht, und den klassischen männlichen Haarausfall, der genetisch hochkomplex ist. Neben den bekannten Medikamenten und ihren teils schweren Nebenwirkungen versprechen neue Ansätze mit Genscheren oder kuriosen Entdeckungen wie dem Geruchs- und Geschmackssinn der Haare echte Durchbrüche.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Manuel Stark, NZZ-Reporter
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Ralf Paus, Dermatologe und Haarforscher an der Universität Miami
- Stefanie Heilmann-Heimbach, Humangenetikerin an der Universität Bonn
Produktion: Sarah Ziegler
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Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören?
Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird?
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