Warum bringt ein 3,6-Mrd.-Exit den SaaS-Giganten Fin/Intercom nur ein 3x für seine Investoren?
Salesforce kauft das AI-Customer-Service-Unternehmen Fin (ehemals Intercom) für 3,6 Milliarden Dollar in Cash. Bei Investments & Exits mit Jan Thomas seziert Martin Janicki, General Partner bei Tenet, den M&A-Deal der Woche: die Kluft zwischen Private- und Public-Market-Multiples, Salesforce' aggressive Agentic-First-Strategie und warum AI bestehende Märkte konsolidiert.
Über den Gast
Martin Janicki ist General Partner und Gründer von Tenet, einer 2026 in Berlin gegründeten Investmentfirma für KI-getriebene Markttransformationen. Der gebürtige Berliner mit polnischen Wurzeln studierte Business und Economics an der Universität St. Gallen, inklusive eines Austauschsemesters an der Harvard University. Von 2017 bis 2024 war er Partner bei Cavalry Ventures, wo er unter anderem mit Bryter, Usercentrics und Afilio zusammenarbeitete.
Mit Tenet finanziert Janicki sogenannte Roll-ups: Unternehmen, die kleinere Firmen in fragmentierten Branchen aufkaufen und mit KI modernisieren. Der Fonds visiert 80 Millionen Euro an und investierte als ersten Deal 5 Millionen Euro in Taxforce. Diese Perspektive macht ihn zum idealen Beobachter des Salesforce-Fin-Deals, der wie ein Mikrokosmos für AI-getriebene Konsolidierung und die Neubewertung der SaaS-Ära steht.
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