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- «Kopftuchverbote diskriminieren Frauen und insbesondere Musliminnen doppelt», sagt Abduselam Halilovic, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich. Er setzt sich dafür ein, dass religiöse Symbole im öffentlichen Raum sichtbar bleiben.
Mehrere Kantone wollen Kopftücher an den Schulen verbieten. Das sei nicht nur diskriminierend, sondern löse auch kein einziges Problem, sagt Abduselam Halilovic. Er ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ), die rund 80 Prozent der Moscheegemeinschaften im Kanton Zürich vertritt.
Halilovic ist als Sohn eines bosnischen Imams in Schlieren aufgewachsen und studierte Islamwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft und Religionsphilosophie an der Universität Zürich. Seit dem Frühling 2026 ist er ausserdem Präsident der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz (Iras Cotis) und fördert den Austausch von allen Religionen in der Schweiz. Er ist zu Gast bei David Karasek. - Die Strompreise in der Grundversorgung sinken 2027 leicht. Woran liegt das? Und wie steht es um die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister, Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom, ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Ein typischer Haushalt bezahlt im kommenden Jahr 26,5 Rappen pro Kilowattstunde, aufs Jahr gerechnet sinkt die Stromrechnung um 53 Franken im Vergleich zu 2026. Wie setzt sich der Preis zusammen und wie entscheidet die ElCom als Aufsichtsbehörde, ob der Tarif gerechtfertigt ist? Urs Meister nimmt im «Tagesgespräch» Stellung. Ausserdem wirft er einen Blick voraus: Welche Folgen haben die schlechter gefüllten Wasserspeicherseen in der Schweiz und die tieferen Füllstände der Gasspeicher im Ausland für die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister ist seit Ende Oktober Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom. - Der Chef der Schweizer Armee spricht über die wachsende Bedrohung für die Schweiz. Eine Drohne mit Sprengstoff, neue Spannungen zwischen Deutschland und Russland und die Frage: Wie sicher ist die Schweiz noch?
Drohnen mit Sprengstoff, Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation: Ist das die neue Normalität? Und wenn solche Angriffe in Deutschland möglich sind, wie verwundbar ist die Schweiz? Armeechef Benedikt Roos sagt, die Schweiz werde jeden Tag angegriffen. Im Tagesgespräch sprechen wir darüber, wie konkret die Bedrohung ist, ob wir ausreichend vorbereitet sind und wir fragen ihn: Haben Sie manchmal Angst um die Schweiz? Seine Antwort: «Manchmal schon.» Benedikt Roos ist zu Gast bei David Karasek. - Sparmassnahmen bei den Medikamenten kommen unter Druck, Hausärztinnen und Hausärzte verlangen mehr Lohn, Spezialisten kämpfen für ihre hohen Einkommen. Was heisst das für unsere Prämien? Hat der Krankenkassenverband die Tarife schlecht verhandelt? Direktorin Saskia Schenker nimmt Stellung.
Seit Anfang Jahr gilt ein neues ambulantes Tarifsystem. Es sollte kostenneutral ausfallen und gleichzeitig die gesuchten Hausärztinnen und Hausärzte stärken – ihre Medizin gilt als günstig. Doch die aktuellsten Zahlen zeigen: Ihr Einkommen stagnierte, während jenes der ganzen Ärzteschaft in ihren Arztpraxen um über 7 Prozent stieg. Andere Ärztinnen und Ärzte müssen also kräftig zugelegt haben. Hat sich der Krankenkassenverband Prioswiss, der die Tarifverhandlungen mit dem Ärzte- und dem Spitalverband führte, von den Spezialisten und Spezialistinnen über den Tisch ziehen lassen? Was will Direktorin Schenker nun tun, um die Hausarztmedizin zu stärken?
Gleichzeitig droht Verzögerung bei wichtigen Sparmassnahmen. 350 Millionen Franken jährlich wollten Bundesrat und Parlament dank Rabatten auf besonders häufig verkaufte Medikamente sparen. Doch unter dem Druck aus den USA wollen die Gesundheitskommissionen nun abwarten. Was bedeutet das für unsere Prämien? Wie kann der Spagat gelingen zwischen bezahlbaren Prämien und dem Wunsch, neue Medikamente auch in der Schweiz schnell zuzulassen? Prioswiss-Direktorin Saskia Schenker stellt sich in der Samstagsrundschau den Fragen von Nathalie Christen.
Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. - Alexandre Fasel ist Staatssekretär, oberster Diplomat und Nummer 2 im Aussendepartement. Er kommt vom Aussenministertreffen in Irland zurück und erklärt die ganze geopolitische Lage mit einer einzigen Zeichnung, einer Grafik mit Amöben unter dem Mikroskop.
Es sei wichtig, sich eine Vorstellung von dem zu machen, was man sieht. Gerade in einer turbulenten Zeit mit Umbrüchen und Krisen wie heute. Das Bild, welches Alexandre Fasel zeichnet, ist selbst auch in Bewegung: Amöben, Wechseltierchen, meist Einzeller, unter einem Mikroskop. Grossmächte, die versuchen, die Autorität in einer Region zu halten, auszubauen, in Konkurrenz stehen und versuchen, den Rest der Welt zu vereinnahmen. «Alles, was ich lese, sehe verhandle, hat Platz in dieser Darstellung.» Was bedeutet dies für die Aussenpolitik der Schweiz? Hat sich dieses Bild auch im Aussenministertreffen in Irland gezeigt? Alexandre Fasel ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
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