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Tagesgespräch

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371 Episoden

  • Tagesgespräch

    Ernst Wandfluh: «Da bin ich mit Albert Rösti nicht einverstanden»

    10.08.2026 | 26 Min.
    Als Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands kennt Ernst Wandfluh die Sorgen der Älplerinnen und Älpler im aktuellen Hitzesommer. Was wäre zu tun? Und was können die Bauern selbst gegen den Klimawandel unternehmen? Ernst Wandfluh ist zu Gast bei Simone Hulliger.

    Die Trockenheit setzt den Bäuerinnen und Bauern auf den Alpen und im Flachland stark zu. Wandfluh fordert Massnahmen zur Unterstützung der Bauernschaft, denn die Landwirtschaft befinde sich in einer Notsituation. Fühlt er sich von seiner Partei, der SVP genügend unterstützt? Wo ist er nicht einig mit dem Umweltminister Albert Rösti? Und wo sind die Bäuerinnen und Bauern bereit, Massnahmen gegen den Klimawandel zu unterstützen? Wandfluh ist Nationalrat der SVP Kanton Bern und Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands.
  • Tagesgespräch

    Marco Solari «im Leben ist man immer allein»

    07.08.2026 | 22 Min.
    Zum Abschluss der Sommerreihe blickt Marco Solari auf sein bewegtes Leben zurück. Er spricht über seine schwere Corona-Erkrankung, persönliche Krisen und die Erkenntnisse, die ihn bis heute begleiten.

    Marco Solari war Touristiker, Kulturmanager, Migros-Manager, Mitverleger und Veranstalter. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro zieht der heute 81-Jährige Bilanz.

    Er erzählt von den verschiedenen Stationen seiner beruflichen Laufbahn, davon, wie schnell öffentliche Anerkennung verschwinden kann, und von seiner schweren Corona-Erkrankung, die er nur knapp überlebt hat.

    Dabei spricht Solari auch über eine Erkenntnis, die ihn bis heute begleitet: Im Leben müsse jeder Mensch seinen Weg letztlich alleine gehen.
  • Tagesgespräch

    Marco Solari: «Ohne Grenzgänger wäre das Tessin gelähmt»

    06.08.2026 | 18 Min.
    Die Beziehungen zwischen dem Tessin und Italien sorgen immer wieder für politische Diskussionen. Für Marco Solari ist klar: Ohne die Grenzgängerinnen und Grenzgänger würde das Tessin heute nicht funktionieren.

    Für den langjährigen Präsidenten des Locarno Film Festivals und früheren Tourismusdirektor sind enge Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien unverzichtbar.

    Am Beispiel der Katastrophe von Crans Montana zeigt Solari auf, wie unterschiedlich die Mentalitäten nördlich und südlich der Alpen sind. Man gehe in Italien oft anders mit Krisen, Katastrophen und gesellschaftlichen Herausforderungen um als in der Deutschschweiz. Auch die Medien funktionierten anders.

    Im Rahmen der Jubiläumsreihe «25 Jahre Tagesgespräch» ist Marco Solari Wochengast bei Iwan Santoro.
  • Tagesgespräch

    Marco Solari: «Die Südschweiz gehört immer in den Bundesrat»

    05.08.2026 | 18 Min.
    Marco Solari setzte sich einst für die Wahl von Ignazio Cassis in den Bundesrat ein. Im Tagesgespräch plädiert er für einen ständigen Sitz der italienischen Schweiz in der Landesregierung.

    Für Marco Solari gibt es in Europa nur eine eigentliche Grenze: die Nord-Süd-Grenze. Auf beiden Seiten herrschten unterschiedliche Sprachen, Kulturen, Mentalitäten und Lebensweisen. Diese Grenze verlaufe mitten durch die Schweiz.

    Kein anderer Kanton sei so stark vom Rest des Landes getrennt wie das Tessin. Deshalb plädiert Solari für eine Erweiterung des Bundesrats auf neun Sitze. So könne die Vertretung der italienischen Schweiz dauerhaft gesichert werden.

    In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» spricht Solari mit Iwan Santoro über seinen langjährigen Einsatz für das Tessin und dessen Stellung innerhalb der Schweiz.
  • Tagesgespräch

    Marco Solari: «Das Boccalinomonopol musste weg»

    04.08.2026 | 20 Min.
    In der Deutschschweiz nennt man ihn oft «Mister Ticino». Im Tagesgespräch erzählt Marco Solari, wie er den Tourismus im Tessin modernisierte und das Image des Südkantons veränderte, ohne dessen mediterranen Charakter zu verlieren.

    Das Image des Tessins lag Marco Solari stets besonders am Herzen. Das Klischee vom Boccalino, von Mandolinen und Zoccoli sei ihm schon früh ein Dorn im Auge gewesen.

    Als Solari Anfang der 1970er-Jahre im Alter von 27 Jahren Tessiner Tourismusdirektor wurde, war für ihn klar: Das Tessin braucht ein moderneres Gesicht. Auch das paternalistische Verhalten der Deutschschweiz gegenüber dem lange isolierten Südkanton störte ihn.

    Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt Solari, wie er den Tourismus neu positionierte und das Tessin moderner machte, ohne die Sehnsucht nach Süden und mediterranem Flair zu verlieren.
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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
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