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- Noch nie hat ein Springreiter vor Steve Guerdat sämtliche Titel gewonnen: Olympiasieger, Welt- und Europameister und Weltcupsieger. Guerdats Karriere gleicht ebenfalls einem Parcours mit vielen Hürden. Beispielsweise hat er auf Geld und Spitzenpferde verzichtet, um für die Schweiz zu starten.
Auf seiner 13-jährigen Stute Dynamix de Bélhème ritt Steve Guerdat in Achen zum Weltmeistertitel. Im zürcherischen Elgg trainiert und pflegt der gebürtige Jurassier mit seinem Team 25 Pferde. Der Grossvater war Pferdehändler, sein Vater ritt 20 Jahre in der Schweizer Nationalmannschaft und nahm ebenfalls an den Olympischen Spielen teil. Trotzdem fiel Steve Guerdat die Entscheidung als Teenager zwischen Fussball und dem Reitsport nicht leicht.
Für die Karriere als Profireiter musste Guerdat auch im übertragenen Sinne viele Hürden überspringen: Sponsoring nahm er nicht um jeden Preis an, einen Dopingvorwurf musste er entkräften und unter seinem Einsatz für die Pferde litt seine eigene Gesundheit.
Steve Guerdat ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn. - Der Rücktritt von Seco-Chefin Helene Budliger kommt überraschend. Bundespräsident Guy Parmelin wurde persönlich informiert und nimmt es pragmatisch. Im Tagesgespräch spricht er auch über die Spekulationen um seinen eigenen Rücktritt, das umstrittene Mercosur-Abkommen und die Trockenheit.
Staatssekretärin Helene Budliger Artieda hat überraschend ihren Rücktritt bekannt gegeben. Die Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft verlässt ihr Amt per Ende März 2027. Wirtschaftsminister Guy Parmelin bedauert den Abgang einer seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen.
Im Tagesgespräch spricht er auch über die aktuellen Verhandlungen betreffend den US-Zöllen, über das Mercosur-Abkommen und seine Erfahrungen in diesem Hitzesommer. Der Bundespräsident ist zu Gast bei Daivd Karasek. - Die Zugreisenden sind zahlreich und zufrieden, die Züge fahren pünktlich. Bloss: Wie lange bleibt das so? Beim Unterhalt der Infrastruktur ist die SBB im Rückstand. Drohen deutsche Verhältnisse, wenn das Schienennetz marode wird? Der SBB-Chef Vincent Ducrot ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Die Zahlen für das erste halbe Jahr 2026 sind für die SBB erfreulich. Noch nie waren so viele Zugreisende unterwegs. Doch beim Unterhalt hinkt die SBB hinterher, viel Geld fliesst in neue Projekte. Braucht es beim Ausbau einen Marschhalt? Was hält Ducrot von der Kritik der Eidgenössischen Finanzkontrolle am Projekt «Verkehr 45» und welche Aufgaben wird in Zukunft KI bei der SBB übernehmen? Ducrot wird im nächsten Jahr pensioniert. Im «Tagesgespräch» erzählt er, was es mit dem «Bahngeist» auf sich hat und warum ein Nachfolger, eine Nachfolgerin diesen unbedingt kennen sollte. Vincent Ducrot ist seit 2020 Konzernchef der SBB. - Weniger Stellen, mehr Digitalisierung und künstliche Intelligenz, KI: SRF-Direktor Roger Elsener erklärt, wie er SRF umbauen will, wo das Publikum die Sparmassnahmen spüren wird und warum Journalismus für ihn auch künftig Menschensache bleibt.
SRF muss im kommenden Jahr knapp 10 Millionen Franken einsparen. Gründe sind die Senkung der Medienabgabe, der Wegfall des Teuerungsausgleichs und tiefere Werbeeinnahmen. Geplant sind der Abbau von 38 Vollzeitstellen und Anpassungen im Programm. Wie geht SRF-Direktor Roger Elsener vor? Roger Elsener ist seit Mai 2026 Direktor von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Der Zuger studierte Publizistik an der Universität Zürich und begann seine Medienkarriere unter anderem beim Privatsender 3+, wo er Unterhaltungsformate wie «Bauer, ledig, sucht» und «Der Bachelor» mitprägte. Danach wechselte er zu CH Media und verantwortete dort während mehr als zehn Jahren verschiedene Bereiche, zuletzt Entertainment und TV. Roger Elsener ist zu Gast bei David Karasek. - Die Resultate der Parlamentswahlen deuten einen Machtwechsel an. Der linke Block könnte die Regierung übernehmen. Was heisst das für Schweden? Welche Lehren lassen sich ziehen für den Umgang mit rechtspopulistischen Parteien? Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Die rechtsnationalen «Schwedendemokraten» haben für viele überraschend Stimmen eingebüsst, zum ersten Mal seitdem sie im Parlament sitzen. Woran liegt das? Auch die Sozialdemokraten haben Wähleranteile verloren, bleiben aber stärkste Kraft. Wie kann eine neue schwedische Regierung aussehen? Wie haben die letzten vier Jahre mit einer bürgerlichen Regierung, unterstützt von den «Schwedendemokraten», das Land verändert? Bruno Kaufmann berichtet seit 1990 über Nordeuropa.
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