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- Reisen sind Grundlage vieler Bücher des Genfer Schriftstellers Daniel der Roulet. Er hat mehrmals die Schweiz durchwandert, ist zu allen 56 französischen Kernreaktoren und zu Dutzenden Grenzseen gereist. Im Tagesgespräch erzählt er, was er unterwegs über die Schweiz und über Grenzen gelernt hat.
Zudem geht es im letzten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs ums Älterwerden, ums Vorbereiten des eigenen Nachlasses und um die Wut, die für den 82-jährigen Schriftsteller nach wie vor eine wichtige Antriebsfeder ist.
Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger. - Schweizer Söldner, die in der französischen Revolution ihr Leben lassen, jurassische Anarchistinnen, die nach Südamerika auswandern oder eine Familiensaga rund um die Atomtechnologie. Daniel de Roulets Romane haben oft einen historischen Hintergrund. Im Zentrum stehen dabei die wenig Privilegierten.
Im zweiten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um de Roulets Faszination für die Technik hinter der Atomkraft, um seinen Blick auf die Schweiz und darum, wieso Westschweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller weniger politisch sind als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschschweiz.
Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger. - Der heute 82-jährige Westschweizer Schriftsteller hat erst mit über fünfzig Jahren angefangen zu schreiben und seither beinahe vierzig Bücher veröffentlicht. Viele davon haben politische Themen. Literatur ist für ihn kein Selbstzweck, sondern soll sich gesellschaftlich engagieren.
Im ersten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um die Rolle der Literatur in der Gesellschaft, um die Parallelen von Rennen und Schreiben sowie um den Brandanschlag, den Daniel de Roulet 1975 auf das Chalet des «Bild»-Verlegers Axel Springer in Rougemont verübt hat. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger. - In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» spricht alt Bundesrat Pascal Couchepin über Politik als Familiensache, über die Rivalität zwischen Freisinnigen und der CVP, der heutigen Mitte-Partei, im Wallis, und er zeigt sich überzeugt, dass die Schweiz dem Rahmenabkommen mit der EU zustimmen wird.
Die Familie Couchepin hat die Stadt Martigny geprägt – nicht zuletzt sie hat dafür gesorgt, dass sie seit 1848, der Gründung des Schweizer Bundesstaats, in freisinniger Hand ist. Pascal Couchepin war einst Stadtpräsident von Martigny, heute ist seine Tochter Anne-Laure Stadtpräsidentin. Von einer Familiendynastie will er dennoch nicht sprechen.
Die Rivalität mit der CVP, der heutigen Mitte-Partei, aber auch das Verhältnis des frankophonen Unterwallis mit dem deutschsprachigen Oberwallis prägen Couchepin bis heute. Dass die SVP in der Deutschschweiz ihre Macht mit den Jahren ausbauen konnte, ist für ihn eine Herausforderung.
Nach dem Nein an der Urne zur SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» prophezeit der Alt-Bundesrat, dass auch die Neutralitätsinitiative der SVP an der Urne chancenlos bleiben wird, und er geht davon aus, dass die Schweiz, gegen den Willen der SVP, dem EU-Rahmenabkommen zustimmen wird.
Couchepin sagt: «Die Bürgerinnen und Bürger werden der Fortsetzung des bilateralen Wegs zustimmen, weil sie sehen, dass das Rahmenabkommen wirtschaftlich von Vorteil ist.» Um den Volkswillen möglichst unverfälscht abzubilden, plädiert er dafür, bei der Abstimmung über das EU-Rahmenabkommen auf das Ständemehr zu verzichten.
Pascal Couchepin ist zu Gast bei Philippe Reichen. - In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» haben wir alt Bundesrat Pascal Couchepin bei sich in Martigny besucht. Der 84-Jährige verfolgt das politische Leben noch immer aktiv und interessiert sich nun auch dafür, wie die 13. AHV-Rente finanziert wird.
Als Bundesrat hatte Pascal Couchepin vor der Einführung einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Altersvorsorge sei ein Schieflage, eine 13. Rente würde dies noch verschlimmern, betonte er 2003 als Innenminister.
Nach dem Ja zur 13. AHV-Rente wird in diesem Jahr die zusätzliche Rente erstmals ausbezahlt. Pascal Couchepin sagt, er akzeptiere den demokratischen Entscheid, aber jetzt müsse man auch über eine Erhöhung des Rentenalters diskutieren. Als Innenminister hatte er einst vorgeschlagen, das Rentenalter schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen, wofür der Walliser vor allem von der politischen Linken harsch kritisiert wurde.
Sein Vorschlag sei nie eine Provokation gewesen, stellt er heute klar. Vielmehr sei eine Erhöhung des Rentenalters heute wohl eine realpolitische Notwendigkeit.
Pascal Couchepin ist zu Gast bei Philippe Reichen
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