382 Episoden
- Das Fedpol ermittelt gegen die Mafia und wurde selbst zum Opfer: Ein Fedpol-Polizist verkaufte der Drogenmafia mutmasslich Informationen. Welche Schlüsse zieht die Fedpol-Chefin? Schöpft sie ihre Möglichkeiten im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorverdächtige auch wirklich aus?
Ein «Maulwurf» in den eigenen Reihen ist für ein Polizeikorps das schlimmstmögliche Szenario. Genau das trat im Frühling beim Bundesamt für Polizei Fedpol ein. Wie konnte das Sicherheitsleck entstehen? Was unternimmt das Fedpol, damit die Behörde nicht mehr infiltriert werden kann? Fedpol-Direktorin Eva Wildi-Cortès nimmt Stellung.
Wildi-Cortès und ihre Vorgängerin warnen seit Jahren eindringlich vor der organisierten Kriminalität und einer zunehmenden Gewaltbereitschaft. Die Fedpol-Direktorin ruft nach zusätzlichen Kompetenzen und schärferen Gesetzen. Doch nutzt das Fedpol seine bestehenden Möglichkeiten konsequent genug? Kritische Fragen an Eva Wildi-Cortès.
Thema in der Sendung sind auch neue Kriminalitätsformen: Verbrecherbanden, aber auch Terrorgruppierungen und ausländische Geheimdienste rekrutieren für ihre Taten immer häufiger Amateure. Sie werden über Social Media angeworben und schreiten mit wenig Vorbereitung und wenig Wissen über die Hintermänner zur Tat. Wie ist diesem Phänomen beizukommen?
Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. - Millionen NSDAP-Akten sind seit einem halben Jahr frei zugänglich. Wer war in Hitlers Partei und was verraten die Akten? Historiker Raphael Gross zieht Bilanz: «Manchmal ist die Enttäuschung gross, wenn sich eine vermutete NS-Vergangenheit nicht bestätigen lässt.»
Millionen Datensätze zu ehemaligen NSDAP-Mitgliedern sind seit einem halben Jahr mit wenigen Klicks abrufbar über das US-Nationalarchiv. Was früher aufwendige Archivarbeit war, geht heute bequem von zu Hause aus. Das sorgt für grosses Interesse, wirft aber auch Fragen auf. Historiker Raphael Gross ordnet diese neue Transparenz ein. Der Zürcher ist Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Wie erfolgreich ist das Tool? Was ist der Erkenntnisgewinn? Und wie steht dieser Recherche-Boom im Zusammenhang mit aktuellen politischen Entwicklungen? Raphael Gross ist zu Gast bei David Karasek. - Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul (CDU) war zu politischen Gesprächen in der Schweiz. Im Tagesgespräch spricht er über die neuen Drohungen aus Moskau und die Stärke der AfD. Ausserdem: Wadephul begrüsst den Schweizer Beitrag zu Europas Verteidigung gegen Russland.
Europa rüstet auf: Was erwartet der deutsche Aussenminister Johann Wadephul von der Schweiz? Wie hilft Berlin bei der Patriot-Beschaffung? Ausserdem: die Sprengstoff-Drohne von Leipzig und die Gefahr aus der Luft, die Stärke der AfD und warum Johann Wadephul ausgerechnet auf Instagram so erfolgreich ist. Der deutsche Aussenminister ist zu Gast bei David Karasek. - Die Trockenheit und Dürre der letzten Wochen beuteten für tausende Fische den Tod. Wie ist die Lage aktuell? Was bringen Umsiedelungen von Fischen? Und kann sich der Bestand wieder erholen? David Bittner, Geschäftsführer vom Schweizerischen Fischereiverband, ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Die Bilder von tausenden toten Fischen sind ein trauriges Symbolbild des Sommers 2026. Die Kombination aus zu warmen Gewässern und ausgetrockneten Flüssen führte zu einer Lage, wie sie David Bittner noch nie erlebt hat. Die Situation sei katastrophal. Der Hitzesommer trifft die Fische in einer eh schon schwierigen Lage. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren gesunken, 75% der Fischarten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Was sind die Ursachen und was kann dagegen unternommen werden?
David Bittner ist seit fünf Jahren Geschäftsführer des Schweizerischen Fischereiverbandes. - Die Pharmafirmen versuchen mit Deals mit den USA, die Zölle möglichst gering zu halten. Doch René Buholzer, Geschäftsführer von Interpharma, fürchtet weitere US-Massnahmen, vor allem für den Fall, dass politische Anliegen wie die neue Krankenversicherungsverordnung zustande kämen.
Gemäss einer Untersuchung von Interpharma, dem Verband der forschenden Pharmaunternehmen in der Schweiz, hat die neue US-Politik zur Senkung der Medikamentenpreise in der Schweiz bereits Auswirkungen. Rund ein Drittel der innovativen Medikamente werde nicht mehr zur Vergütung durch Schweizer Krankenkassen eingereicht. Deswegen wehrt sich der Verband gegen weiteren Preisdruck auf die Medikamente.
Spielen die Schweizer Preise bei der Berechnung des Most-Favored-Nation-Regimes der USA wirklich die zentrale Rolle? Wie soll die Arbeitsgruppe des Bundes den Lifesciences-Standort Schweiz stärken? Sind geheime Deals von Pharmakonzernen mit den USA dabei hilfreich? René Buholzer ist Geschäftsführer von Interpharma und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
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