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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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    Guido Berger: «Studiert Computerwissenschaften!»

    06.11.2026 | 26 Min.
    Künstliche Intelligenz ist so gut wie Leute, die KI-Agenten programmieren. Darum braucht es kluge Köpfe, die dieses Wissen mitbringen, erzählt Digitalredaktor Guido Berger bei Ivana Pribakovic.

    Die Sorge, dass die Fähigkeiten von KI schneller wachsen als die Schutzmassnahmen, steigt. KI, die in Haushaltgeräte schleicht und sie manipuliert, KI-Systeme in Armeen, die selbständig zu werden drohen, KI, die Killerviren produziert: der Ängste sind zahlreich. Viele davon seien unbegründet, was es aber brauche, sei eine Regulierung der KI, sagt Digitalredaktor Guido Berger.
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    Jugendproteste in der Schweiz: Gewalt oder sinnvolles Engagement?

    05.11.2026 | 26 Min.
    Nach Krawallen in Europa ruft die Juso zu Protesten am 20. November auf. Die Jungfreisinnigen warnen vor Gewalt. Die Kontroverse mit Mirjam Hostetmann, Präsidentin Juso Schweiz, und Jonas Lüthy, Präsident Jungfreisinnige Schweiz.

    In zahlreichen europäischen Städten geht die Generation Z auf die Strasse. Junge Menschen protestieren gegen hohe Lebenshaltungskosten und für bessere Zukunftsperspektiven. Die meisten demonstrieren friedlich, doch vielerorts kommt es auch zu Ausschreitungen.

    Nun ruft die Juso für den 20. November zu Protesten in der Schweiz auf .Wie geht es den jungen Menschen in der Schweiz? Was sind ihre Sorgen und Forderungen? Wie können sie sich politisch Gehör verschaffen? Und wo liegen die Grenzen des legitimen Protests?

    Darüber diskutieren Mirjam Hostetmann, Präsidentin der Juso Schweiz, und Jonas Lüthy, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz. Sie sind zu Gast bei David Karasek.
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    Jacob Heilbrunn: Trump stürzt komplett ab

    04.11.2026 | 26 Min.
    «Trump hat Amerika geeint - gegen sich selbst», sagt Jacob Heilbrunn, amerikanischer Publizist und Chefredaktor der konservativen Zeitung «The National Interest» in Washington. Der Midterms-Erfolg der Demokraten ist mehr als deutlich. Warum wurde es sogar ein Erdrutschsieg?

    Die Zwischenwahlen seien für Donald Trump nicht einfach nur ein Rückschlag, sondern eine vernichtende Abfuhr. Ähnlich wie Viktor Orbán in Ungarn, der mit einer vergleichbaren Revolte gegen Korruption und eine angeschlagene Wirtschaft konfrontiert war, scheint Trump politisch am Ende zu sein. Sagt der amerikanische Publizist Jacob Heilbrunn. Der Sieg der Demokraten bei den Midterms ist deutlich. Der Blick richte sich nun auf die nächste Präsidentenwahl 2028. Heilbrunn ist Chefredaktor der konservativen amerikanischen Zeitung «The National Interest» und schreibt Kolumnen unter anderem für die «New York Times» oder für das «Wall Street Journal». Er ist Historiker der politischen Rechten in den USA und zu Gast bei David Karasek.
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    Robert Habeck: «Jetzt bloss nicht Korinthen zählen!»

    03.11.2026 | 26 Min.
    In der Arktis bündeln sich die Probleme unserer Zeit, sagt der frühere deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister der Grünen, Robert Habeck, in seinem aktuellen Buch. Er stellte es in Bern vor und war zu Gast bei Simone Hulliger.

    Durch den Klimawandel schmilzt das ewige Eis, in der Arktis entsteht ein Binnenmeer zwischen den Grossmächten USA und Russland, und auch China stellt Ansprüche an diese Region. Alles Mächte, die es mit Europa nicht gut meinten, so Habeck. Europa müsse sich mit dieser neuen Ausgangslage befassen und bereit sein, sollte die Lage eskalieren. Ausserdem äussert er sich zu den Jugendprotesten, die nun zum ersten Mal auch in Deutschland stattgefunden haben. Er fremdle damit, gesteht er, ihm fehle der inhaltliche Fokus. Robert Habeck war von 2021 bis 2025 Wirtschaftsminister und Vizekanzler der Grünen. Als er die Wahl zum Kanzler verpasste, zog er sich aus der Politik zurück. Sein aktuelles Buch heisst: «The Arctic Meltdown. Die Neuvermessung der Welt»
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    Abstimmungskontroverse zur AHV: Soll die MWST erhöht werden?

    02.11.2026 | 26 Min.
    Soll die 13. AHV immerhin zur Hälfte finanziert werden? Darüber entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten am 29. November. In der «Abstimmungskontroverse» debattieren Samira Marti (SP) und Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP).

    Im Dezember wird die 13. AHV-Rente zum ersten Mal ausbezahlt. Das kostet im ersten Jahr 4,2 Milliarden Franken, bis 2030 wachsen die Ausgaben für die «Dreizehnte» bereits auf 4,6 Milliarden Franken an. Noch offen ist aber, ob diese zusätzlichen Ausgaben für die AHV finanziert werden.
    Die Mehrheit von Parlament und der Bundesrat wollen die Mehrwertsteuer dafür um 0,4 Prozentpunkte erhöhen. Damit und mit dem vom Parlament unverändert gelassenen Bundesbeitrag wäre die 13. AHV-Rente etwa zur Hälfte finanziert.
    FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher stellt sich gegen höhere Steuern und lehnt diese Mehrwertsteuererhöhung ab. SP-Co-Fraktionschefin Samira Marti befürwortet die höhere Mehrwertsteuer, damit die AHV-Finanzen gesichert sind. Beide Nationalrätinnen debattieren vor dem Urnengang vom 29. November in der Abstimmungskontroverse, bei Bundeshausredaktor Andreas Stüdli.
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