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    Samstagsrundschau: Peter Spuhler zur 10-Millionen-Initiative

    28.03.2026 | 30 Min.
    Auch als Unternehmer bleibt der frühere SVP-Nationalrat Peter Spuhler eine wichtige Stimme. In der Samstagsrundschau positioniert er sich zur Initaitive seiner Partei gegen eine "10-Millionen-Schweiz". Und er erklärt, weshalb er die Vergabe von neuen S-Bahn-Zügen an Siemens nicht akzeptieren will.

    Stromlinienförmig unterwegs war Peter Spuhler noch nie. Auch nicht in seiner eigenen Partei. Bereits vor über zehn Jahren hat er sich gegen die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP gestellt. In weniger als drei Monaten entscheidet die Bevölkerung über eine noch weiter gehende Vorlage der SVP: Die Initiative "gegen eine 10-Millionen-Schweiz" will die Bevölkerung auf zehn Millionen begrenzen. Das könnte das Ende des freien Personenverkehrs mit der EU bedeuten. Wie positioniert sich Unternehmer Spuhler hier - schliesslich ist er bei Stadler Rail und in weiteren Unternehmen, an denen er beteiligt ist, angewiesen auf Fachkräfte aus dem EU-Raum? Peter Spuhler nimmt Stellung - auch zu weiteren Grundsatzfragen für die Schweizer Wirtschaft: Etwa zum Vertragspaket mit der EU und zu den Sanktionen gegen Russland.

    Mit Stadler Rail ist Peter Spuhler grundsätzlich auf der Erfolgsschiene: Es fehlt nicht an Aufträgen. Allerdings kriselt der wichtige Absatzmarkt Deutschland. In der Schweiz drückt der starke Franken auf die Erträge. Zudem drohen Billigzüge aus China Stadler zu konkurrenzieren. In diesem Umfeld kam die Meldung Ende letzten Jahres für Spuhler wie ein Schock: Die SBB gaben beim Auftrag für über hundert S-Bahn-Züge der deutschen Konkurrentin Siemens den Vorzug. Stadler Rail zieht gegen die Vergabe vor Gericht. Ist Spuhler ein schlechter Verlierer? Oder verlangt er letztlich Heimatschutz bei Aufträgen in der Schweiz? Kritische Fragen an Peter Spuhler in der Samstagsrundschau mit Dominik Meier.

    Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
  • Tagesgespräch

    Christian Hegner: «Weniger Flüge geben dem Bazl mehr zu tun»

    27.03.2026 | 26 Min.
    Die Golfregion wird nicht oder nur noch wenig angeflogen, in den USA fehlen die Fluglotsen, militärische Flüge der USA über die Schweiz brauchen Bewilligungen. Christian Hegner, Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl, ist auch in seinen letzten Arbeitstagen gefordert.

    Seit 10 Jahren führt Christian Hegner das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl. In diese Zeit fiel Corona, der Absturz des historischen Flugzeugs Ju-52 und auch der Absturz des FA-18. Zudem starb ein Fluglotse der Swiss aufgrund von Problemen mit den Atemmasken. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt ist die Kontrollbehörde beispielsweise von Skyguide, den Fluggesellschaften, Flughäfen und auch der Pilotenausbildung und ist dementsprechend gefordert. Jeder Mangel, der nicht erkannt wird, kann fatale Folgen haben. Ende März geht Christian Hegner in Pension. Bis zu seinem letzten Arbeitstag ist er mit der aktuellen Weltlage beschäftigt: Welche Überflüge über die USA sollen erlaubt werden? Spielen da auch politische Kriterien mit? Was bedeutet es, wenn wegen Kriegen oder einer Pandemie der Luftraum geschlossen wird? Christian Hegner ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
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    Meret Michel: Libanon, Hisbollah und die Angst

    26.03.2026 | 26 Min.
    Der Angriff der Terrororganisation Hisbollah auf Israel hat Libanon in den Krieg geführt. Für die Menschen vor Ort ist das eine Katastrophe. Die Wut der Bevölkerung auf die Hisbollah steigt und die Sorge vor einer israelischen Besatzung ist gross. Meret Michel ist freie Journalistin in Beirut.

    Der Libanon stürzt innerhalb von nur anderthalb Jahren erneut ins Chaos, nachdem die schiitische Hisbollah-Miliz Angriffe auf Israel gestartet hat. Für die Bevölkerung vor Ort bedeutet das eine verheerende Situation. Israel intensiviert seine Luft- und Bodenoffensive im Libanon: Im ganzen Land schlagen Bomben ein, Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, und täglich steigt die Zahl der Opfer. Gleichzeitig wächst die Angst vor einer möglichen israelischen Besatzung. Wird es dazu kommen? Und könnte die Hisbollah dadurch wieder an Stärke gewinnen und sich als Widerstandskraft gegen Israel festigen?

    Die freie Journalistin Meret Michel lebt seit drei Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Aufgrund der aktuellen Kämpfe hält sie sich mit ihrer vierjährigen Tochter vorübergehend aus Sicherheitsgründen in der Schweiz auf. Wie hat die kleine Familie den Kriegsbeginn erlebt? Darüber spricht Meret Michel im Gespräch mit David Karasek.
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    Christoph Brand: «Kernkraft hat hohe finanzielle Risiken»

    25.03.2026 | 26 Min.
    Was muss passieren, damit die Schweiz auch in Zukunft genügend Strom hat? Die Axpo hat dazu eine umfassende Studie verfasst und präsentiert zwei Szenarien. Wie stellt sich die Axpo den Strommix der Zukunft vor? Axpo-Chef Christoph Brand ist zu Gast bei Simone Hulliger.

    Zwei Szenarien eignen sich gemäss Axpo für eine sichere und effiziente Energieversorgung: Eines setzt auf den Ausbau von erneuerbarer Energie plus den Bau von Gaskraftwerken, das andere auf den Ausbau von erneuerbarer Energie plus den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken. Die Axpo als aktuell grösste Produzentin von Atomstrom zieht das Szenario ohne neue AKWs vor. Die finanziellen Risiken der Kernkraft seien zu hoch, das erschwere die politische Realisierbarkeit. Christoph Brand erzählt, wo die Vor- und Nachteile der verschiedenen Energieproduktionen liegen, nimmt Stellung zur Kritik an seiner Studie und plädiert für Pragmatismus und Kompromissfähigkeit in der Energiedebatte.
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    Barbara Colpi: «Viele Familien politisieren sich unter Trump»

    24.03.2026 | 25 Min.
    Im Herbst ist Donald Trump zwei Jahre US-Präsident. Das hat vieles in den USA verändert. Vom Strassenbild mit grossen Trump-Bannern bis zum Familientisch, bei welchem entweder politisiert wird, oder Politik tunlichst umschifft. Welche Beobachtungen macht SRF US-Korrespondentin Barbabara Colpi?

    Die USA-Korrespondentin von SRF, Barbara Colpi, lebte bereits als Austauschschülerin in den USA. Die Freundschaft zu ihrer Gastfamilie ist geblieben. Heute dreht sich das Tischgespräch um Politik und Donald Trump. Das war früher anders.

    Barbara Colpi lebt in Washington und bereist das ganze Land. Wie hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert? In den Städten, auf dem Land? Wie wird die aktuelle Politik unter Donald Trump verfolgt und bewertet?

    Die Schweizer Medien beschäftigen sich intensiv mit der Politik des US-Präsidenten. Ticker vermelden die neusten Ereignisse. In den USA prangen zwar grosse Banner von Donald Trump in Städten wie Washington, die Präsenz in Alltagsgesprächen dagegen ist deutlich geringer. «In der Schweiz ist Donald Trump fast präsenter als in den USA», so Colpi.

    Wie der Krieg gegen den Iran oder die Eier- und Benzinpreise sich auf die Gesellschaft auswirken, erzählt Barbara Colpi im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
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