377 Episoden
- Das Schweizer Team sorgte an der Leichtathletik-EM für Furore. Auch in anderen Sportarten holten Schweizerinnen und Schweizer in den letzten Wochen EM- und WM-Medaillen. Ist der Schweizer Sport erfolgreich wie nie? Roger Schnegg, Chef von Swiss Olympic, ist zu Gast bei Simone Hulliger.
14 Jahre war Roger Schnegg der oberste Sportfunktionär der Schweiz. In seiner Amtszeit haben sich die Gelder, die Swiss Olympic an die Verbände auszahlen konnte, verdoppelt. Bedeutet mehr Geld auch mehr Erfolg? Ende August gibt Schnegg sein Amt ab. Im «Tagesgespräch» schaut er zurück auf Highlights und Herausforderungen, etwa die aufgedeckten Missstände im Turnverband oder den «Fall Fischer», und er schaut voraus: Was hält er davon, dass seine Nachfolgerin keine beruflichen Erfahrungen aus der Sportwelt mitbringt? - Die Wirtschaftskommission des Ständerats hat diese Woche Teile des Paketes abgelehnt, das die Sozialpartner zum Schutz der Löhne im Vertragspaket mit der EU ausgehandelt haben. Gewerkschaftspräsident Adrian Wüthrich sagt, wie lange die Gewerkschaften noch bereit sind, die Verträge mitzutragen.
Er steht seit elf Jahren an der Spitze des zweitgrössten Dachverbandes der Schweizer Gewerkschaften Travail.Suisse mit 130'000 Mitgliedern und ist in dieser Funktion bei sämtlichen Lohnschutzverhandlungen zum Vertragspaket mit der EU dabei gewesen. Was die Wirtschaftskommission des Ständerats nun beschlossen hat, kann Adrian Wüthrich «nicht nachvollziehen». Steigen die Gewerkschaften jetzt aus dem Kompromiss zum Lohnschutz aus? Oder müssten sie nicht auf ihre Maximalforderungen verzichten, um den Kompromiss zu retten?
Zur Sprache in der «Samstagsrundschau» kommen auch der Lohnherbst und die diesbezüglichen Forderungen von Travail.Suisse, die «Familienzeit-Initiative», bei der die Unterschriftensammlung harzt, und die schwierige Finanzlage der AHV.
Gewerkschaftspräsident Adrian Wüthrich stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt.
Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. - Trockenheit in der Schweiz: Wasser wird zur kostbaren Ressource. GLP-Präsident Jürg Grossen fordert neue Speicher, wo Gletscher verschwinden, eine landesweite Erfassung des Wasserverbrauchs und eine nationale Kältestrategie. Was steckt hinter diesen Plänen?
Der Hitzesommer 2026 beschäftigt die Menschen in der Schweiz. Was sind die Forderungen und Konsequenzen der Grünliberalen Partei? Welche kurzfristigen Massnahmen sind notwendig, um auf die aktuelle Situation zu reagieren? Ausserdem: Grün und wirtschaftsliberal, lange schien diese Kombination das Erfolgsrezept der GLP zu sein. Doch seit den Wahlen 2023 scheint die Partei Schwung eingebüsst zu haben, Sitze gingen verloren. Ist das nur die politische Grosswetterlage, oder wird der Spagat zwischen Ökologie und Wirtschaft zunehmend zum Problem? Der Präsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen, ist zu Gast bei David Karasek. - Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer LCH wollte wissen: Wie stehen die Lehr- und Fachpersonen zur integrativen Schule? Das Resultat ist brisant: Die Lehrerschaft ist gespalten, nur die Hälfte steht dem Modell positiv gegenüber. Die Präsidentin des LCH ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Dagmar Rösler war bewusst, dass sie mit dieser Umfrage ein heisses Eisen anfasst. Die Gespaltenheit der Lehrerschaft habe sie überrascht, dennoch sei sie froh zu wissen, wo Lehrpersonen stehen. Denn die Umfrage zeigt auch: Umstritten ist nicht in erster Linie das pädagogische Konzept, sondern deren Umsetzung. Dort, wo genügend Ressourcen zur Unterstützung bereitstehen, sei auch die Zufriedenheit höher, so Rösler. Was macht der LCH nun mit diesen Resultaten? Hat die integrative Schule eine Zukunft? Dagmar Rösler ist seit 2019 Präsidentin des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer und arbeitet als Fachlehrperson ist der Primarschule Bellach. - Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen. ETH-Klimatologe Erich Fischer ist einer der Autoren.
Mit den schwindenden Gletscher sinken die Pegelstände der Flüsse, mit den höheren Temperaturen trocknen die Böden stärker aus als früher. Deshalb ist die aktuelle Trockenheit nur bedingt vergleichbar mit den historisch Dürren. Der Klimatologe der ETH Zürich forscht zu Extremereignissen und berechnet auch sogenannte Worst-Case-Szenarien – damit sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für die Zukunft wappnen können.
Wie kann die Umsetzung dieser Szenarien in Schutzmassnahmen funktionieren? Fischer ist einer der Hauptautoren des Weltklimaberichts. Der nächste wird sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Meeresströmungen beschäftigen. Welche Szenarien sind denkbar, wenn sich die Strömung des Golfstroms verändert? Und wie liesse sich die zunehmende Klimaerwärmung noch aufhalten?
Erich Fischer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Weitere Nachrichten Podcasts
Trending Nachrichten Podcasts
Über Tagesgespräch
Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
Podcast-WebsiteHöre Tagesgespräch, Ö1 Journale und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Tagesgespräch
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.
Tagesgespräch: Zugehörige Podcasts






























