14 Episoden
- Nach der Schicksalswahl in Israel zeigen die Hochrechnungen: Niemand erreicht eine klare Mehrheit. Damit dürfte die Regierungsbildung schwierig werden.
Die Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kann bei der Parlamentswahl in Israel zwar die meisten Sitze für sich gewinnen. Sein Lager, ein Bündnis aus rechten, rechtsextremen und ultraorthodoxen Parteien, verpasst aber die absolute Mehrheit, zeigen die Hochrechnungen. Auch Netanjahus wichtigster Rivale, Gadi Eisenkot, verfehlt eine absolute Mehrheit im Parlament.
Ausserdem in der Sendung:
- Nach seiner Wahlniederlage in Brasilien soll der unterlegene Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro in die USA geflohen sein.
- Emotionaler Abschied: Stan Wawrinkas Tennis-Karriere ist nach einer Niederlage an den Swiss Indoors in Basel zu Ende. - Heute wird in Israel gewählt. Die Stimmberechtigten entscheiden, ob das rechts-religiöse Regierungslager um Benjamin Netanjahu an der Macht bleibt oder ob es von der liberaleren Opposition abgelöst wird. Die Reportage aus Tel Aviv.
Weitere Themen:
· Frankreichs Regierung reagiert auf die Massenproteste in den letzten Wochen. Sie verspricht unter anderem mehr Geld für die Sanierung von Schulen und Universitäten sowie hunderte zusätzliche Stellen für Lehrpersonen.
· Die Sparmassnahmen des Bundes drohen den digitalen Wandel auszubremsen. Neustes Beispiel ist ein wichtiges IT-System beim Staatssekretariat für Migration, das erneuert werden müsste. Die eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor Verzögerungen und Mehrkosten.
· Nach der Präsidentschaftswahl in Brasilien anerkennt die Partei des unterlegenen Kandidaten Flavio Bolsonaro das Ergebnis. Er selbst will das Resultat laut eigenen Angaben anfechten und wirft Sieger Luiz Inacio Lula da Silva Machtmissbrauch vor.
· Das Schweizer Jugendwort des Jahres: «Würd mi» schafft es auf den ersten Platz.
· Der englische Stürmer Harry Kane ist Weltfussballer des Jahres. Weltfussballerin wird die spanische Mittelfeldspielerin Alexia Putella. - Nach 14 Jahren kommt es in Serbien zum Machtwechsel: Die neu gegründete Liste der Studierenden gewinnt bei den Parlamentswahlen die Mehrheit der 250 Parlamentssitze. Ex-Präsident Aleksandar Vucic hat seine Niederlage eingestanden.
Weitere Themen:
· Auch Brasilien hat gewählt: Der linke Präsident Lula da Silva hat eine Stichwahl gewonnen und bleibt damit für eine weitere Amtszeit Präsident von Brasilien. Sein Konkurrent, Flavio Bolsonaro, will das Ergebnis nicht anerkennen und fordert, die Wahl müsse annuliert werden.
· In Venezuela ist die Regierungskritikerin Maria Corina Machado nach fast einem Jahr im Ausland zurückgekehrt. Die Friedensnobelpreisträgerin forderte rasche Neuwahlen.
· In Bulgarien kommt es zur Stichwahl um das Präsidentenamt. Am kommenden Sonntag treten die beiden Bestplatzierten, Ilijana Jotowa und Andrej Gjurow, gegeneinander an. - Wäre vor zwölf Tagen abgestimmt worden, wäre die Feuerwerksinitiative klar angenommen worden. Zudem käme es zu einer Pattsituation mit leichtem Ja-Vorsprung bei der Initiative gegen die Heiratsstrafe und bei den Änderungen zum Kriegsmaterialgesetz.
Einen Patt gäbe es auch bei der Finanzierung der 13. AHV-Rente, diesmal aber mit einem leichten Nein-Vorsprung. Damit würden die Stimmberechtigten bei drei der vier Vorlagen entgegen den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament stimmen.
Und:
Der Countdown läuft für die SVP: Noch sechs Stunden bleiben für alle, die aufs offizielle Ticket wollen für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. - Der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter will nicht für die Nachfolge des abtretenden Bundesrats Guy Parmelin kandidieren. Das sagte der 63-Jährige in einem Interview mit dem «Boten der Urschweiz». Morgen Mittag läuft die Bewerbungsfrist ab. Bisher gibt es zwei Kandidierende.
Weitere Themen:
· Neu entdeckte Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP könnten Millionen von Websites weltweit betreffen, darunter auch Angebote in der Schweiz.
· Eine Schweizerin und eine Österreicherin, die vor eineinhalb Jahren in Niger entführt worden waren, sind offenbar wieder frei. Laut den Nachrichtenagenturen AFP und Reuters halten sich die beiden Frauen derzeit in Bengasi in Libyen auf.
· Der Krieg im Sudan hat eine der schwersten humanitären Krisen der Welt ausgelöst. Die UNO und die Schweiz haben nun in Genf versucht, einen Friedensprozess anzustossen. Die Gespräche blieben jedoch ohne konkretes Ergebnis.
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