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klima update° - der Nachrichten-Podcast von taz und klimareporter°

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  • klima update° - der Nachrichten-Podcast von taz und klimareporter°

    40 Jahre Super-GAU in Tschornobyl, Petersberger Klimadialog, Strommix wird klimafreundlicher

    24.04.2026 | 17 Min.
    Diesmal mit Jonas Waack und Susanne Schwarz.

    40 Jahre ist die Reaktorkatastrophe im ukrainischen Ort Tschornobyl her, der in seiner russischen Schreibweise Tschernobyl berühmt geworden ist. Die Gefahren der Atomkraftnutzung sind spätestens seither klar, ein sicherer Umgang mit dem über hunderttausende Jahre radioaktiven Atommüll ist auch noch nicht gefunden. Trotzdem gelten Atomkraftwerke manchen als Lösung für die Klimakrise. Sind sie das?

    Der Petersberger Klimadialog hat diese Woche in Berlin stattgefunden. Jedes Jahr lädt die Bundesregierung zu diesem Event rund 30 wechselnde Staaten ein, um die Weltklimakonferenz im Herbst vorzubereiten. Dieses Jahr stand das Treffen unter dem Eindruck der Energiekrise durch den Iran-Krieg. Und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat klimapolitisch ein klein wenig dazugelernt.

    Eine gute Nachricht: Im vergangenen Jahr sind die weltweiten Emissionen in der Stromproduktion leicht gesunken. Das lag vor allem am Boom der Solarenergie. Schwankungen sind in Zukunft wieder möglich. Es spricht allerdings auch einiges dafür, dass es bei der globalen Energiewende strukturelle Fortschritte gibt.

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    Nachfrage nach E-Autos wächst, Deutschlandticket senkt CO2-Ausstoß, Nord- und Ostsee warm wie nie

    17.04.2026 | 20 Min.
    Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner.

    01:45 Nachfrage nach E-Autos zieht an

    Hohe Spritpreise treiben viele Menschen dazu, über die Anschaffung eines E‑Autos nachzudenken – und das zeigt sich auch in steigenden Suchanfragen und Zulassungszahlen. Doch vieles deutet darauf hin, dass hinter dem aktuellen Nachfrageboom mehr steckt als nur die Energiekrise.

    10:20 Deutschlandticket senkt CO2-Ausstoß

    Wie groß der Klimaeffekt vom Deutschlandticket ist, hat eine Analyse im Auftrag des Verkehrsministeriums untersucht – und beziffert die eingesparten Treibhausgase auf rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Der Effekt könnte noch größer sein, wenn sich mehr Menschen das Ticket leisten könnten und das Angebot des ÖPNV besser wäre.

    16:46 Nord- und Ostsee warm wie nie

    Die deutschen Meere werden spürbar wärmer: In der Nordsee wurde mit 11,6 Grad ein neuer Temperaturrekord gemessen, hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitgeteilt. Auch für die Ostsee war 2025 das zweitwärmste Jahr. Fachleute warnen vor den Folgen wie Hitzewellen im Meer und steigenden Sturmflutrisiken.

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    Reiches Energiepolitik, finanzielle Vorsorge gegen Elementarschäden, Hitze-Dürre-Extreme nehmen zu

    10.04.2026 | 16 Min.
    Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern

    In der derzeitigen Energiepreiskrise hat Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) keinen leichten Job. Doch statt auf mehr Tempo bei der Energiewende zu drängen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu reduzieren, stellt Reiche die europäischen Klimaziele infrage und schreibt einen Gastbeitrag in der Frankfurter AllgemeinenFrankfurter Allgemeinen, in dem sie vor den Kosten eines schnellen Erneuerbaren-Ausbaus warnt. Was ist dran an Reiches Argumenten?

    Bislang gibt es in Deutschland keine verpflichtende Elementarschadenversicherung für Wohngebäude. Die Bundesregierung plant dazu ein Gesetz, Details sind noch unbekannt. Nun hat die NGO Urgewald einen Vorschlag vorgelegt, der sich von den Vorstellungen der Versicherungsbranche stark unterscheidet. Vorbild ist Frankreich, wo es bereits eine Pflichtversicherung gibt – und zwar für kleines Geld.

    Hitze und Dürre werden künftig häufiger gleichzeitig und mit größerer Intensität auftreten, also als kombinierte Hitze-Dürre-Extreme. Das zeigt eine neue Studie des Alfred-Wegener-Instituts, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts werden 2,6 Milliarden Menschen oder 28 Prozent der Weltbevölkerung betroffen sein. Bei einem Plus um 3,6 Grad wären es 40 Prozent, bei 4,4 Grad sogar mehr als die Hälfte, nämlich 53 Prozent.

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    Klimabilanz 2025, Iran-Krieg bringt Kohle zurück, arktisches Meereis mit minimalem Maximum

    03.04.2026 | 15 Min.
    Diese Woche mit Verena Kern und Jonas Waack

    Der Deutsche Wetterdienst hat seine Klimabilanz 2025 vorgestellt. Sie zeigt: Letztes Jahr war weniger heiß als das Extremjahr 2024, dennoch nehmen klimatische Risiken wie Trockenheit, Hitze und Wasserknappheit zu. Zwischen den Regionen gibt es große Unterschiede.

    Der Iran-Krieg treibt nicht nur die Preise für Öl und Gas nach oben. Er führt auch vor allem in Asien zu einer zunehmenden Energieknappheit. Die betroffenen Länder fahren deshalb ihre Kohleanlagen wieder hoch oder lockern Beschränkungen für alte Kraftwerke, aber sie versuchen auch, ihren Energieverbrauch zu senken. Obwohl es in Europa derzeit keine Mangellage gibt, wird auch hier eine Rückkehr zur Kohle ins Gespräch gebracht. Italien beispielsweise hat seinen Kohleausstieg nun auf 2038 verschoben.

    Das arktische Meereis-Maximum, also die maximale Eisausdehnung in der Arktis, hat in diesem Winter erneut einen Negativrekord erreicht. Sie lag sogar leicht unter dem Wert des Vorjahres. Das berichtet das National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der US-Universität Colorado Boulder, das die Daten seit 1979 erhebt. Mittlerweile darf das Institut nicht mehr die Daten von Satelliten des US-Militärs nutzen, arbeitet nun aber mit der japanischen Raumfahrtbehörde zusammen, um weiterhin aktuelle Meereis-Daten erheben zu können.

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    Klimaschutzprogramm verspricht viel, Klimaklage vor Gericht gescheitert, Paris will an Verkehrswende festhalten

    27.03.2026 | 15 Min.
    Diese Woche mit Jonas Waack und Sandra Kirchner.

    Die Bundesregierung hat ihr Klimaschutzprogramm vorgelegt. Mit klimafreundlicheren Kraftstoffen, mehr Windrädern und Mischwäldern will sie die Klimaziele für 2030 erreichen. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Ziele nur auf dem Papier erfüllt, denn zentrale Vorhaben der Merz-Regierung bremsen zugleich den Fortschritt aus.

    Die Deutsche Umwelthilfe wollte BMW und Mercedes per Gericht zu einem früheren Verbrenner-Aus verpflichten und ist nun damit vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Das Urteil setzt klare Grenzen für Klimaklagen gegen Unternehmen und macht deutlich: Für strengere Vorgaben ist die Politik zuständig. Währenddessen bleibt der Verkehrssektor eines der größten Problemfelder beim Klimaschutz.

    Der neu gewählte Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire will den Kurs seiner Vorgängerin fortführen und den Stadtumbau weiter vorantreiben – mit mehr Radwegen, besserem Nahverkehr und Eingriffen in den Wohnungsmarkt. Die französische Hauptstadt bleibt Vorbild für die Transformation von Städten.

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So viel Klimakrise, so wenig Zeit: Ständig gibt es Neuigkeiten in Sachen Klima – aber was bedeutet es eigentlich, wenn Deutschland CO2-Endlager bauen will, China den Solar-Markt mit Dumping-Preisen flutet oder Forscher*innen die Klimasensitivität genauer bestimmen können? Im klima update° besprechen Journalistinnen vom Online-Magazin klimareporter° und von der Tageszeitung taz jeden Freitag die wichtigsten Klima-Nachrichten der Woche. So seid ihr in ein paar Minuten auf dem Stand. Wir können das klima update° nur durch Spenden produzieren. Wenn ihr könnt, helft uns bitte dabei: https://www.verein-klimawissen.de/spenden Mehr über Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung lernen? Das geht hier: https://www.klimareporter.de/ Und hier: https://taz.de/Schwerpunkt-Klimawandel/!t5008262/
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