Von aussen war Cyrill überall: Fasnacht, Top Secret Drum Corps, 25 Jahre Business, immer für ein Spässchen zu haben, immer der, den man fragen konnte. Innen drin lief der Akku schon lange auf Reserve – nur hat es niemand gesehen, er selbst am wenigsten.
In dieser Folge spricht François mit seinem langjährigen Freund Cyrill Klapka über das, was viele „Faulheit" oder „Schwäche" nennen, obwohl etwas ganz anderes los ist: neurodivergenter Burnout. Cyrill erzählt offen von jahrelangem Vollgas, einem ersten Zusammenbruch mit Anfang 30, der späten ADHS-Diagnose mit 44 – und davon, wie aus dem „Cyrill 1.0" ein „Cyrill 2.0" wurde, der heute selbst als Coach Menschen begleitet.
Es geht um Masking, das sich jahrelang einfach „richtig" anfühlte. Um den Unterschied zwischen Erschöpfung und Depression. Darum, warum gut gemeinte Ratschläge wie „nimm dir doch mal einen Tag frei" oft alles schlimmer machen. Und darum, was wirklich hilft: verstehen, Energie schützen, die Maske ablegen, das Umfeld anpassen – statt sich selbst zu reparieren.
Eine ehrliche, warme Folge für alle, die immer Vollgas geben – und für die Menschen, die sie begleiten.
🎧 Darum geht's
Warum der Zusammenbruch von aussen unsichtbar bleibt
Der Tausendsassa: wie man Cyrill kannte – und was es ihn kostete
Masking: warum es sich jahrelang echt anfühlt
Fasnacht, Top Secret und nie wirklich freie Zeit
Der erste Zusammenbruch mit Anfang 30
Die Leere im Büro – wenn plötzlich nichts mehr geht
Der Weg zur späten ADHS-Diagnose
Das Aha-Erlebnis und der Eisbär im Wald
Proaktiv kommunizieren – auch mit dem Arbeitgeber
Die drei Merkmale des neurodivergenten Burnouts
Wenn die exekutiven Funktionen wegbrechen
Cyrill 2.0: Beziehung, Maske und Identität
Was NICHT hilft – und was wirklich hilft
Warum Coaching keine Psychotherapie ist
Wenn du dich beim Zuhören stark wiedererkennst und es dir gerade nicht gut geht: Nimm das ernst und hol dir Unterstützung. Das ist keine Schwäche – das ist Energiemanagement.
Mehr zu Cyrills Arbeit: klapka.coach
Unterstützung rund um ADHS und Neurodivergenz: adhwas.com
Wenn dir die Folge etwas gegeben hat, teile sie mit jemandem, der immer Vollgas gibt.
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Ein wichtiger Hinweis zum Schluss
Der ADHwaS Podcast ist kein Ersatz für medizinische, psychologische oder therapeutische Hilfe. Was du hier hörst, sind persönliche Erfahrungen, Gespräche und Impulse – keine Diagnosen, keine Behandlungsempfehlungen, keine Therapieanweisungen. Wenn du dich in Themen wie ADHS, Neurodivergenz oder psychischer Gesundheit wiedererkennst, such dir bitte professionelle Unterstützung. Du verdienst eine echte Abklärung, keine Selbstdiagnose aus dem Kopfhörer