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Universität Hildesheim
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63 Episoden

  • UHiversum Talks

    #62: Die (Forschungs-)Frage meines Lebens - Wie misst man Kreativität? (mit Prof. Dr. Selina Weiss)

    01.09.2026 | 36 Min.
    Wie lässt sich Kreativität wissenschaftlich messen? Das ist die zentrale Frage, mit der sich Prof. Dr. Selina Weiss, Juniorprofessorin für psychologische Diagnostik an der Universität Hildesheim, in ihrer Forschung beschäftigt. In dieser Podcastfolge spricht sie darüber, wie sie zu diesem speziellen Thema gekommen ist. Es geht außerdem um kreative Ideen in Kunst, Alltag und Wissenschaft, um Tests und Bewertungskriterien sowie um die Rolle von KI für kreative Berufe. Außerdem erklärt Selina Weiss, warum Kreativität viel vielfältiger ist, als wir oft annehmen – und warum ihre Messung eine besondere wissenschaftliche Herausforderung bleibt.

    Das Format "Die "(Forschungs-)Frage meines Lebens
    In der Reihe „Die (Forschungs-)Frage meines Lebens“ erzählen Forschende der Universität Hildesheim, welcher Fragestellung sie in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn immer wieder begegnet sind. Das kann ein noch ungelöstes Rätsel sein oder ein Thema, das sich im Lauf der Zeit immer wieder aus neuen Blickwinkeln präsentiert hat. Es kann eine Frage sein, die jemanden veranlasst hat, sich überhaupt der Forschung zuzuwenden. Oder eine Art selbst gestellte Lebensaufgabe, ein Thema, das einen nicht mehr loslässt und für das man unbedingt noch Antworten finden möchte. 
     
    Zur Person
    Dr. Selina Weiss lehrt und forscht als Juniorprofessorin am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim zur psychologischen Diagnostik, insbesondere zur Messung von Kreativität. Eine besonders spannende Erkenntnis war dabei für sie, wie unterschiedlich Kreativität sichtbar werden kann und wie anspruchsvoll es ist, sie valide und zuverlässig zu erfassen. In aktuellen Forschungsprojekten untersucht Weiss unter anderem, wie kreative Leistungen beurteilt werden, welche Rolle Aufgabenformate und Bewertungskriterien dabei spielen und wie diagnostische Verfahren weiterentwickelt werden können. Ihre eigene Kreativität schätzt sie auf einer Skala von 1 bis 10 mit 7 ein.
    Moderation: Sara Reinke
    Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
    Einspieler: Akira Behrmann
    Illustration: Philo Schäfer
  • UHiversum Talks

    #61: Die Toten der Vergangenheit – Was wir aus archäologischen Knochenfunden lernen können (mit Prof. Dr. Stefan Flohr)

    04.08.2026 | 49 Min.
    Was erzählen Knochenfunde über ein viele Jahre in der Vergangenheit gelebtes Leben – und was verraten sie uns über die Todesursache eines Menschen? Mit solchen Fragen befasst sich Prof. Dr. Stefan Flohr in einem Forschungsfeld, welches an der Schnittstelle zwischen Biologie, Archäologie, Medizin und Geschichte liegt: der Paläopathologie. In Folge 61 der Podcastreihe Uhiversum Talks sprechen wir darüber, wie sich an menschlichen Überresten Hinweise auf Krankheiten, Verletzungen, Mangelernährung oder Gewalt erkennen lassen – und wo die Grenzen solcher Todesursachenforschung liegen.

    Zur Person
    Prof. Dr. Stefan Flohr arbeitet am Institut für Biologie und Chemie und am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hildesheim. Er lehrt und forscht zu einem breiten Themenspektrum aus den Gebieten Stammesgeschichte der Menschen, Bioarchäologie, Humanbiologie, aber auch Sportbiologie, Sportmedizin, funktionelle und pathologische Anatomie. Sein besonderes Forschungsinteresse gilt der Paläopathologie mittels radiologischer und histologischer Methoden, also der Untersuchung von historischen und prähistorischen (menschlichen) Knochenfunden, aus denen sich Rückschlüsse auf Lebensumstände und Krankheiten ziehen lassen.

    Moderation: Sara Reinke
    Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
    Einspieler: Akira Behrmann
    Illustration: Philo Schäfer
  • UHiversum Talks

    #60: Zerrbild der Männlichkeit - Looksmaxxing als problematische Kulturpraxis (mit Dr. Vera Klocke)

    07.07.2026 | 46 Min.
    Looksmaxxing beschreibt einen durch soziale Medien geprägter Trend, bei dem es um die männliche Selbstoptimierung geht und zwar bis hin zu extremen und gesundheitsschädlichen Praktiken. Dazu gehört zum Beispiel das Bone-Smashing, bei dem man sich selbst mit einem harten Gegenstand auf die Gesichtsknochen schlägt, was zu einem besonders markanten und männlichen Aussehen führen soll. Dr. Vera Klocke, Kulturwissenschaftlerin und Leiterin der Forschungsstelle Konsumkultur an der Universität Hildesheim, spricht in dieser Folge mit Moderatorin Sara Reinke über Looksmaxxing als soziales Phänomen, aber auch als Ausdruck von Unsicherheit, Konsumdruck und problematischen Ideologien. Zur Person: Dr. Vera Klocke Die Kulturwissenschaftlerin Vera Klocke leitet seit April 2025 die Forschungsstelle Konsumkultur. Die Forschungsstelle Konsumkultur ist Teil des Instituts für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Sie widmet sich den kulturellen Aspekten des Konsums: seiner Geschichte, Theorie und Ästhetik. Klocke hat an der Universität Hildesheim im Bereich Populäre Kultur promoviert und an der Universität der Künste Berlin ethnographisch zum Medienkonsum von obdach- und wohnungslosen Personen in Berlin geforscht. Klocke arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und künstlerischer Praxis und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Konsumkultur, Warenästhetik, materieller Kultur, ethnographischen Methoden sowie Prozessen der Medienaneignung. Sie ist Co-Host des Podcasts „Fashion The Gaze“ und als freie Autorin u.a. für Deutschlandfunk Kultur und ZDFneo tätig.
    Moderation: Sara Reinke
    Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
    Einspieler: Akira Behrmann
    Illustration: Philo Schäfer
  • UHiversum Talks

    #59: Machen Sie eine typische Handbewegung: Wie Menschen mit Maschinen interagieren (mit Prof. Dr. Marc Hesenius)

    03.06.2026 | 34 Min.
    Wischen, tippen, sprechen, skizzieren – wir kommunizieren heute ganz selbstverständlich mit Technik, oft ohne groß darüber nachzudenken. Doch damit das funktioniert, muss Software sehr unterschiedliche menschliche Eingaben korrekt verstehen und verarbeiten. Wie sich solche Mensch-Maschine-Interaktionen entwickeln lassen, wo Gesten- und Sprachsteuerung an Grenzen stoßen und warum Skizzen für Computer künftig eine größere Rolle spielen könnten – darüber spricht in dieser Folge Prof. Dr. Marc Hesenius vom Institut für Informatik der Universität Hildesheim.

    Zur Person
    Prof. Dr. Marc Hesenius ist Professor für Engineering Interactive Applications am Institut für Informatik der Universität Hildesheim. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Software Engineering für Mensch-Maschine-Interaktion, insbesondere mit Gestensteuerung und Sketching als Formen intuitiver digitaler Kommunikation. In Hildesheim baut er derzeit die neue Arbeitsgruppe „Engineering Interactive Applications“ auf. Dort arbeitet er unter anderem an Projekten zu Vertrauen in Künstliche Intelligenz und zur Frage, wie sich KI-Entscheidungen besser nachvollziehen lassen. 2019 war er Mitgründer der TamedAI GmbH. Seit 2025 gehört er außerdem dem Hochschulbeirat der adesso SE in Dortmund an.

    Moderation: Sara Reinke
    Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
    Einspieler: Akira Behrmann
    Illustration: Philo Schäfer
  • UHiversum Talks

    #58: Schulbuchforschung - damit Mathelernen kein Buch mit sieben Siegeln bleibt (mit Prof. Dr. Henning Sievert)

    05.05.2026 | 53 Min.
    Soll Matheunterricht in der Schule Spaß machen? Und wenn ja: Warum erleben so viele Kinder schon in der Grundschule Mathematik eher als zäh, stressig oder schlicht unverständlich? In dieser Folge spricht Prof. Dr. Henning Sievert mit Moderatorin Sara Reinke darüber, welche Schlüsselrolle Schulbücher spielen, wenn es darum geht, wie Kinder über Zahlen denken lernen.
    Außerdem blicken wir in der Folge auf aktuelle Debatten wie die Verlagerung des schriftlichen Dividierens, auf die Rolle des Auswendiglernens und auf die provokante Frage, ob Kinder in Zeiten von Smartphones und KI überhaupt noch rechnen lernen müssen. Zum Schluss wird es praktisch: mit konkreten Hinweisen für Lehrkräfte bei Auswahl und Nutzung von Schulbüchern – und mit alltagstauglichen Tipps für Eltern, die ihr Kind beim Rechnenlernen unterstützen wollen.

    Zur Person
    Prof. Dr. Henning Sievert lehrt und forscht am Institut für Mathematik, Mathematikdidaktik und Informatikdidaktik der Universität Hildesheim. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist dabei die Schulbuchforschung. In einer Längsschnittstudie haben Sievert und seine Forschungskolleg*innen rund 1.700 Grundschul-Kinder von der Einschulung bis zum Ende der dritten Klasse begleitet und untersucht, wie sich die Verwendung unterschiedlicher Schulbücher auf den Lernerfolg im Fach Mathematik auswirkt. 

    Moderation: Sara Reinke
    Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
    Einspieler: Akira Behrmann
    Illustration: Philo Schäfer
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