Business Turbos

Philip Semmelroth
Business Turbos
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    #119 - Vertrieb oder Personal, womit starten

    23.03.2026 | 30 Min.
    In dieser Folge gehe ich nochmal tiefer ins Thema Organisation – weil ich durch euer Feedback gemerkt habe, wie stark euch das beschäftigt und wie viel ungenutztes Potenzial bei vielen von euch genau dort liegt.

    Mein Grundsatz: Komplexe Projekte werden weniger komplex, sobald du anfängst. Am Anfang wirkt alles wie ein Berg – aber mit den ersten Schritten entsteht Klarheit. Entscheidend ist: Starte dort, wo der größte Schmerz ist – da, wo du am meisten genervt bist und am ehesten bereit bist, radikal durchzugreifen.

    Ein großes Praxis-Thema ist die typische Denkfalle:
    „Erst Personal aufbauen oder erst Akquise starten?“
    Ich erkläre dir, warum ich in den meisten Fällen empfehle, mit Akquise zu starten: weil Vertrieb Zeitverzögerung hat (Deal-Cycle!), weil du sonst nach Monaten frustriert abbrichst und dir selbst beweist „Vertrieb funktioniert bei uns nicht“ – obwohl du einfach nur zu früh aufgehört hast. Und weil reines Empfehlungsbusiness dich dauerhaft vom Zufall abhängig macht: keine Planungssicherheit, keine Personalplanung, keine saubere Unternehmensentwicklung.

    Gleichzeitig spreche ich darüber, warum Recruiting „auf Vorrat“ zwar emotional sicher wirkt, aber finanziell riskant ist: Du gehst in Vorleistung, hast vielleicht keine Auslastung und demotivierst neue Mitarbeiter direkt am Anfang.

    Dann komme ich zum Kernproblem, das ich immer wieder sehe: Viele Unternehmer sind der Engpass, weil zu viel über ihren Schreibtisch läuft. Perfektionismus, Kontroll- und Freigabeprozesse, fehlendes Vertrauen – das bremst alles. Und ich zeige dir, warum „Vertrauen Geschwindigkeit schafft“, aber eben auch bedeutet, Mitarbeiter Schritt für Schritt an Verantwortung heranzuführen.

    Ich spreche konkret über:
    • Perfektionismus (oft bei „Blau“-Typen) und warum 80% Ergebnis häufig mehr als genug ist
    • Delegation richtig machen: nicht nur Aufgaben verteilen, sondern auch Entscheidungskompetenzen
    • Warum du dir immer die Frage stellen solltest:
    „Warum landet das bei mir – und was müsste ich ändern, damit es nicht mehr bei mir landet?“
    • Wie ein Mitarbeiterhandbuch (inkl. cleverer Kontrollfragen) deinen Schreibtisch dauerhaft entlastet
    • Warum Urlaubsplanung, Disposition und operative Details niemals Chef-Sache sein sollten
    • Wie du schneller entscheidest, ohne Meeting-Orgie – und warum klare Zeitpunkte wichtiger sind als „Leg’s mal dahin“

    Ich nutze dafür auch Beispiele aus meinem Alltag (bis hin zu Event-Organisation), um zu zeigen, wie man wiederkehrende Entscheidungen systematisiert: besser vorbereiten lassen, schneller entscheiden, keine Folge-Meetings produzieren.

    Meine Botschaft am Ende ist glasklar:
    Fehler sind nicht schlimm – schlimm ist Untätigkeit.
    Fehler dürfen passieren, solange sie nicht ständig wiederholt werden. Aber wenn wegen Perfektion, Kontrolle und fehlender Delegation nichts fertig wird, ist das das eigentliche Desaster.

    Wenn du willst, können wir darüber sprechen, wo dein Engpass wirklich liegt – manchmal reicht ein einziger Hebel, der alles verändert.
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    #118 - INTERVIEW mit OBERST ARMIN SCHAUS: Operationsplan Deutschland - Wie krisenfest sind wir wirklich?

    17.03.2026 | 1 Std. 5 Min.
    In dieser Folge des Business Turbos Podcasts spreche ich mit Oberst im Generalstab Armin Schaus über ein Thema, das viele Unternehmer, Führungskräfte und Bürger bislang noch unterschätzen: den Operationsplan Deutschland.

    Wir sprechen darüber, warum Deutschland sich sicherheitspolitisch nicht mehr in einer unbeschwerten Friedenszeit befindet, sondern sich auf hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Desinformation, Sabotage und mögliche Krisenszenarien vorbereiten muss. Armin Schaus erklärt sehr klar, was hinter dem Operationsplan Deutschland steckt, welche Rolle Deutschland im Bündnisfall spielt und warum unser Land im Ernstfall vor allem als logistischer Dreh- und Angelpunkt für Nato-Truppen relevant ist.

    Besonders spannend fand ich den Blick auf die konkrete Bedeutung für Unternehmen, Verwaltungen und die Zivilgesellschaft. Denn es geht eben nicht nur um militärische Fragen, sondern auch um Resilienz, Krisenvorsorge, kritische Infrastruktur, Versorgungssicherheit und die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder handlungsfähiger werden. Wir sprechen über Drohnen, Cyberangriffe, Infrastruktur, Schutzkonzepte, rechtliche Grauzonen und darüber, warum Vorbereitung immer besser ist als hektische Reaktion.

    Außerdem geht es um die Rolle der Bundeswehr in der öffentlichen Wahrnehmung, um gesellschaftliche Verantwortung, um Führung in Krisen und um die Frage, was jeder Einzelne tun kann, um sich, seine Familie und sein Unternehmen besser auf außergewöhnliche Lagen vorzubereiten.

    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum Sicherheit heute viel mehr ist als Verteidigung an der Grenze und warum unternehmerische Verantwortung auch bedeutet, sich mit Krisenfestigkeit und gesamtgesellschaftlicher Resilienz auseinanderzusetzen.
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    #117 - Unternehmer scheitern an sich selbst

    16.03.2026 | 27 Min.
    In dieser Folge schiebe ich noch eine Episode zu Führung, Struktur und Organisation nach – weil ich merke, wie groß der Bedarf ist und wie viele Unternehmer genau dort ihre größten Defizite haben. Und ich sage dir direkt: Wenn du in deiner Branche Unternehmen kennst, die exakt das Gleiche machen wie du, aber deutlich größer und erfolgreicher sind, dann liegt das fast nie am Markt – sondern meistens an Vertrieb und Organisation.

    Ich steige deshalb heute stark ins Selbstmanagement ein. Vor allem in das Thema Prokrastination: unangenehme Aufgaben werden weggeschoben, obwohl man alles dafür hätte – Kontakte, Leitfaden, Know-how. Ich mache das an einem typischen Praxisbeispiel fest: Webinar-Leads werden nicht nachtelefoniert, weil’s unangenehm ist – und nach 5–7 Wochen ist die Chance tot. Das ist nicht „blöd gelaufen“, das ist schlicht ein Systemfehler.

    Dann nehme ich dich mit in ein simples, aber brutales Prinzip: Eat the Frog. Mach morgens als Erstes die Aufgabe, die dir am unangenehmsten ist – weil genau diese Aufgaben oft die größte Hebelwirkung haben. Komplexität ist unangenehm, aber genau dort entstehen Ergebnisse, die dich vom Wettbewerb abheben.

    Ein weiterer Schwerpunkt: Kalenderdisziplin. Ein Ziel ohne Zeitfenster bleibt ein Wunsch. Und wenn du zwar blockst, aber jeden Blocker sofort wieder verschiebst, betrügst du dich selbst. Ich erkläre dir, warum das nicht nur organisatorisch ein Problem ist – sondern dein Selbstbewusstsein angreift: Wer ständig merkt, dass er sich auf sich selbst nicht verlassen kann, verliert innere Stärke. Umgekehrt entsteht echte Überzeugungskraft (auch im Verkauf) genau dann, wenn du weißt: Wenn ich etwas zusage, ziehe ich es durch.

    Außerdem geht’s um Skill-Klarheit: Was kannst du wirklich gut? Was kostet dich Energie? Und warum es viel smarter ist, dir für Schwächen konsequent Unterstützung zu holen, statt dich mühsam von „schlecht“ auf „mittelmäßig“ zu optimieren.

    Ich spreche auch darüber, warum Unternehmer im Vertrieb häufig der Engpass sind – weil ständig andere Verpflichtungen dazwischenfunken. Die Lösung ist klar: Vollzeit-Vertrieb, der nichts anderes tut. Ich teile dazu ein konkretes Erlebnis: vier Wochen USA-Urlaub – und danach war die Auftragsliste länger als vorher. Genau so muss es sein: Urlaub darf dein Business nicht abwürgen.

    Zum Schluss geht’s um echte Organisation durch Menschen: Assistenz, Delegation, Entscheidungsbefugnisse – bis hin zu Zahlungsverkehr und privaten Entlastungen (mit sauberen Sicherheitsmechanismen). Und ich erkläre dir, warum du als Chef nicht operativ im „Schützengraben“ arbeiten darfst, sondern wie ein Trainer das Spielfeld überblicken musst.

    Und ganz wichtig: Analysiere nicht nur Krisen. Schau dir auch die „mittleren“ Ergebnisse an – die nicht eskalieren, aber trotzdem nicht ideal sind. Genau dort steckt riesiges Optimierungspotenzial.
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    #116 - Wie bezahlst Du Mitarbeiter richtig

    09.03.2026 | 27 Min.
    In dieser Folge gehe ich tiefer ins Thema Personalführung – weil auf die letzte Episode so viele Rückmeldungen kamen, dass ihr mehr Handwerkszeug wolltet: Wie führt man Mitarbeiter wirklich wirksam? Wie bezahlt man fair – aber auch wirtschaftlich? Und welche Frameworks helfen, um Führung und Gehalt sauber zu strukturieren?

    Ich starte provokativ, weil es nötig ist: Dein Harmoniebedürfnis ist möglicherweise dein größter Performance-Killer. Wenn du Konflikte vermeidest, tolerierst du Schlechtleistung, lässt Regelverstöße durchgehen und wunderst dich am Ende, warum dein Unternehmen nicht so läuft, wie es könnte. Führung heißt nicht, nett zu sein – Führung heißt, klar zu sein: in der Sache hart, menschlich fair. Und ja: Regeln brauchen Konsequenzen, sonst sind sie nur ein Vorschlag.

    Dann sprechen wir über das Thema Krankheitstage und Belastbarkeit – mit echten Beispielen aus Kundencoachings, die zeigen, wie dramatisch es werden kann, wenn man zu lange zögert. Mein Punkt dabei ist nicht „Härte um der Härte willen“, sondern: Konsequenz schafft Handlungsfähigkeit – und schützt das Team, das wirklich liefert.

    Im zweiten Teil liefere ich dir ein praktisches Modell für Gehalt und Mitarbeiterbewertung: Ich zerlege Gehalt in drei Bausteine – Leistung, Risiko, Führungskosten. Denn nicht jeder Mitarbeiter kostet dich nur Gehalt, sondern oft auch Zeit, Kontrolle und zusätzliche Führung. Wer selbstständig Ergebnisse liefert, ist mehr wert – und kann auch besser bezahlt werden.

    Außerdem erkläre ich, warum ich ein Fan von Auftragstaktik bin (ergebnisorientiert führen statt Checklisten-Polizei) und wie du schon im Bewerbungsprozess mit kleinen Planspielen erkennst, ob jemand Problemlösungskompetenz mitbringt.

    Als Framework gebe ich dir meine Formel RTAS mit:
    Ressource – Timing/Zeitfenster – Aktivität – Skill-Level.
    Damit kannst du Aufgaben sauber definieren und prüfen, ob du die richtigen Leute an Bord hast – oder ob du gerade versuchst, ein Skill-Problem mit Hoffnung zu lösen.

    Zum Schluss geht’s noch um Führung über Prinzipien statt Regeln: Prinzipien sind universal, sie funktionieren auch dann, wenn die konkrete Situation neu ist. Und genau das brauchst du im echten Alltag.

    Meine klare Einladung: Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast oder Widerspruch hast – schreib mir über Instagram oder LinkedIn.
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    #115 - INTERVIEW mit CHRISTIAN SOLMECKE: Warum viele Unternehmer den falschen Anwalt wählen

    03.03.2026 | 51 Min.
    In dieser Interviewfolge spreche ich mit einem der bekanntesten Rechtsanwälte Deutschlands: Prof. Christian Solmecke. Viele kennen ihn von seinem YouTube-Kanal WBS Legal mit über 250 Millionen Views – aber was steckt wirklich hinter diesem Erfolg?

    Wir sprechen über seinen Weg vom programmierenden Teenager mit Apple II zum spezialisierten IT- und Medienanwalt. Über den Unterschied zwischen juristischer Fachkompetenz und unternehmerischem Denken. Und darüber, warum Spezialisierung, Sichtbarkeit und Persönlichkeit heute wichtiger sind als perfekte Examensnoten.

    Besonders spannend fand ich Christians Perspektive auf Konflikte: Warum eskalieren Auseinandersetzungen, sobald Anwälte eingeschaltet werden? Wann sollte man selbst zum Hörer greifen – und wann braucht man klare juristische Positionierung? Wir reden über Streitkultur, Gerichtsverfahren, unternehmerische Verantwortung und die Bedeutung langfristiger Beratung statt punktueller Panikreaktionen.

    Natürlich geht es auch um Marketing: Wie baut man als Anwalt eine starke Marke auf? Warum hat ein Video über Lehrerrechte Millionen Klicks gebracht? Und weshalb Reichweite nicht alles ist – sondern die richtigen Mandanten.

    Diese Folge ist kein trockener Jura-Talk, sondern ein Gespräch über Unternehmertum, Positionierung, Medienstrategie und die Kunst, komplexe Themen verständlich zu machen.

    Wenn du Unternehmer bist, wirst du hier wertvolle Impulse mitnehmen – gerade im Umgang mit rechtlichen Risiken, Kommunikation und strategischer Sichtbarkeit.

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Über Business Turbos

Mach’s anders als die Masse. Willkommen beim „Business Turbos Podcast.“ Hier erfährst Du in knackigen Impulsen, wie Du Dein Unternehmen erfolgreicher machst und Deine Ziele strukturierter und schneller erreichst! Dein Gastgeber, Philip Semmelroth, ist Serienunternehmer. Mit 18 gründete er sein erstes Unternehmen, bis heute folgten einige mehr. Der Geschäftsführende Gesellschafter einer Unternehmensberatung, einer Immobilien Firma, einer Beteiligungsfirma und Teilhaber verschiedener GbRs hat sein IT Unternehmen mit 40 sehr profitabel an einen Investor verkauft und teilt seine fundierte Erfahrung über Verkauf, Führung, Systematisierung und das Erreichen persönlicher und unternehmerischer Freiheit mit Dir. Philip hat in Deutschland studiert, den Abschluss Diplom-Kaufmann gemacht. Dann mit Stipendium in den USA einen MBA-Abschluss als Klassenbester erworben und damit nachweislich fundiertes Wissen über Wirtschaft und internationales Unternehmertum aufgebaut. Er ist Reserveoffizier und hat über Jahre sehr viel Führungserfahrung in- und außerhalb normaler Unternehmen gesammelt. Hier stellt er praxisnahe Tipps und bewährte Strategien vor, die speziell für kleine und mittelständische Unternehmen umsetzbar sind. Philip ist pragmatisch, authentisch und schnell. Wenn Du seine Sprechgeschwindigkeit in Deiner Umsetzung adaptierst, kannst Du mit diesen Impulsen sehr weit kommen. Freu‘ Dich jede Woche Dienstag auf eine neue Folge! Aber denk‘ immer dran: Umsatz kommt vom Umsetzen. Lass‘ Dich nicht nur inspirieren, lass Dich ins Handeln bringen.
Podcast-Website

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