308 Episoden
- Du weißt eigentlich, was dir guttut. Protein, Ballaststoffe, regelmäßige Mahlzeiten. Und trotzdem stehst du abends müde vor dem Kühlschrank und fragst dich, warum du es einfach nicht hinbekommst?
Dann ist diese Folge für dich. Denn es liegt nicht an dir. Und auch nicht daran, dass du noch nicht genug weißt.
In dieser Folge erfährst du:
– warum zu viele Regeln, Alles-oder-nichts-Denken und ein leerer Akku am Abend gute Vorsätze ausbremsen
– warum der Druck, alles richtig zu machen, für deinen Körper selbst Stress ist
– warum du Lücken im Alltag ab 40 und in den Wechseljahren stärker spürst
– wie das Ankerprinzip dir hilft, gesunde Routinen ohne Willenskraft in deinen Alltag zu bringen
– warum Verlässlichkeit wichtiger ist als Perfektion
Mein Impuls für dich: Welchen Moment hast du jeden Tag, egal wie voll er ist? Häng eine kleine Sache daran. Mehr nicht.
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Alles Liebe, deine Adaeze
Die Inhalte dieser Folge ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. - Vielleicht kennst du das: Deine Lieblingsjeans sitzt plötzlich enger, deine Taille verändert sich und du hast das Gefühl, dass sich dein Körperfett zunehmend am Bauch ansammelt. Dabei ernährst du dich wie bisher, bewegst dich regelmäßig und vielleicht zeigt deine Waage sogar noch ungefähr dasselbe Gewicht an.
Was passiert da eigentlich in deinem Körper?
Gerade ab 40 und rund um die Wechseljahre erleben viele Frauen, dass sich ihre Körpermitte verändert. Und das hat nicht automatisch etwas damit zu tun, dass sie plötzlich zu viel essen oder sich zu wenig bewegen.
Denn mit den hormonellen Veränderungen kann sich auch unsere Körperzusammensetzung verändern. Besonders die Veränderungen des Östrogenspiegels spielen dabei eine Rolle. Aber auch Muskelmasse, Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress beeinflussen unsere Stoffwechselgesundheit.
In dieser Podcastfolge schauen wir uns genauer an, warum Bauchfett nicht gleich Bauchfett ist, weshalb sich unsere Fettverteilung in den Wechseljahren verändern kann und warum die Antwort darauf nicht automatisch weniger Essen oder noch mehr Sport sein sollte.
Vor allem möchte ich dir zeigen, wie du deinen Körper in dieser Lebensphase gezielt unterstützen kannst – mit einem ganzheitlichen Blick auf deine Gesundheit und kleinen Routinen, die wirklich in deinen Alltag passen.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum sich deine Körpermitte ab 40 und in den Wechseljahren verändern kann, auch wenn dein Gewicht nahezu gleich bleibt.
- Welche Rolle Östrogen und die hormonellen Veränderungen bei der Fettverteilung spielen.
- Warum Körpergewicht und Körperzusammensetzung nicht dasselbe sind.
- Was der Unterschied zwischen subkutanem und viszeralem Bauchfett ist und weshalb das für deine Stoffwechselgesundheit wichtig ist.
- Warum Krafttraining und der Erhalt deiner Muskelmasse gerade jetzt so entscheidend sind.
- Weshalb mehr Ausdauertraining nicht automatisch die beste Antwort auf zunehmendes Bauchfett ist.
- Wie Schlaf, Stress und Regeneration deine Gesundheit und dein Essverhalten beeinflussen können.
- Warum Cortisol nicht unser Feind ist und wir Stress differenziert betrachten sollten.
- Wie du mit kleinen, alltagstauglichen Routinen beginnen kannst, deinen Körper langfristig zu stärken.
Kapitel
00:00 Warum nehme ich ausgerechnet am Bauch zu?
03:37 Wechseljahre, Hormone & Körperzusammensetzung: Was verändert sich?
10:41 Bauchfett ist nicht gleich Bauchfett: Subkutanes und viszerales Fett
15:33 Krafttraining, Ernährung, Schlaf & Stress: Warum dein Körper einen ganzheitlichen Ansatz braucht
20:49 Kleine Routinen mit großer Wirkung: So kommst du in die Umsetzung - Abnehmen ab 40 kann sich anders anfühlen als früher – auch wenn du an deinen Gewohnheiten nichts verändert hast. In dieser Folge erfährst du, warum weniger Essen und mehr Sport nicht automatisch die passende Antwort sind und welche Rolle Muskelmasse, sättigende Mahlzeiten, Schlaf und Regeneration spielen. Statt noch mehr Disziplin steht die Frage im Mittelpunkt: Welche kleine Veränderung passt zu deinem Körper und deinem heutigen Alltag?
- Es ist 16 Uhr. Du bist müde, unkonzentriert und plötzlich ist sie da: diese unbändige Lust auf etwas Süßes.
Also noch einen Kaffee, ein Stück Schokolade – vielleicht auch zwei – und gleichzeitig fragst du dich: Warum habe ich ausgerechnet nachmittags so wenig Disziplin?
Genau diesen Satz höre ich in meinen Coachings mit Frauen ab 40 immer wieder. Und häufig zeigt sich, wenn wir uns den gesamten Tag anschauen: Das eigentliche Problem um 16 Uhr ist gar nicht um 16 Uhr entstanden.
Vielleicht hast du morgens kaum etwas gegessen. Vielleicht bestand dein vermeintlich gesundes Mittagessen nur aus einem kleinen Salat. Vielleicht lagen viel zu viele Stunden zwischen deinen Mahlzeiten. Oder du bist schlicht erschöpft, weil du schlecht geschlafen hast und dein Stresslevel seit Tagen hoch ist.
Heißhunger kann viele Ursachen haben. Deshalb geht es in dieser Podcast-Folge nicht darum, dir Süßigkeiten zu verbieten oder dir den nächsten Ernährungstrick an die Hand zu geben.
Wir schauen stattdessen auf die Stunden vor deinem Nachmittagstief.
Denn gerade ab 40 und in den Wechseljahren dürfen wir lernen, die Signale unseres Körpers besser zu verstehen, anstatt sie mit noch mehr Disziplin bekämpfen zu wollen.
In dieser Folge erfährst du:
– warum dein Heißhunger am Nachmittag möglicherweise schon morgens beginnt
– welche typischen Ernährungsmuster ich bei Frauen in meinen Coachings immer wieder beobachte
– warum ein vermeintlich gesundes Mittagessen nicht automatisch eine vollständige Mahlzeit ist
– weshalb Protein, Ballaststoffe und eine gute Mahlzeitenzusammensetzung für deine Sättigung wichtig sind
– warum lange Essenspausen bei manchen Frauen zu starkem Hunger am Nachmittag beitragen können
– welche Rolle Stress und Schlaf bei Appetit, Energie und Lebensmittelauswahl spielen
– warum wir Blutzucker nicht zum alleinigen „Bösewicht“ machen sollten
– wie du unterscheiden kannst, ob du gerade wirklich Hunger hast oder einfach vollkommen erschöpft bist
– was ich persönlich an besonders vollen und stressigen Tagen mache
– und welche vier Fragen dir helfen können, die Ursache deines persönlichen Nachmittagstiefs besser zu verstehen.
Eine Botschaft ist mir dabei besonders wichtig:
Hör auf, nur deinen Heißhunger zu bekämpfen. Fang an zu verstehen, warum dein Körper gerade nach Energie verlangt.
Vielleicht liegt die Antwort in deinem Frühstück. Vielleicht fehlt deinem Mittagessen etwas. Vielleicht liegen zu viele Stunden zwischen deinen Mahlzeiten. Vielleicht hast du schlecht geschlafen oder dein Stresslevel ist gerade enorm hoch.
Und genauso wichtig: Lust auf Schokolade ist nicht automatisch ein Problem.
Essen darf Genuss sein.
Es macht aber einen Unterschied, ob du Schokolade isst, weil du sie bewusst genießen möchtest – oder ob du jeden Nachmittag völlig erschöpft und ausgehungert das Gefühl hast, ohne Zucker überhaupt nicht mehr durch den Tag zu kommen.
Wenn du diesen typischen 16-Uhr-Crash kennst, probiere deshalb einmal etwas anderes:
Keine neue Diät. Kein Zuckerverbot. Keine sieben neuen Regeln.
Beobachte deinen Tag.
Was hast du morgens gegessen?
Hat dein Mittagessen dich wirklich versorgt und gesättigt?
Wie lange waren deine Essenspausen?
Und wie steht es gerade um Schlaf und Stress?
Denn erst wenn du die Zusammenhänge verstehst, kannst du an der richtigen Stellschraube drehen.
Viel Freude beim Anhören!
Alles Liebe
Adaeze Du isst gesund und nimmst trotzdem zu? Diese 5 Stellschrauben solltest du ab 40 kennen
25.09.2026 | 23 Min.„Aber ich esse doch eigentlich gesund – warum nehme ich trotzdem zu?“
Vielleicht kennst du genau diesen Gedanken.
Du achtest auf deine Ernährung, bewegst dich regelmäßig, isst nicht ständig Süßigkeiten oder Fast Food und lebst heute vielleicht sogar viel bewusster als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren.
Und trotzdem verändert sich dein Körper.
Die Hose sitzt enger, besonders am Bauch scheint sich plötzlich mehr anzusammeln oder du hast das Gefühl: Mein Körper gibt einfach nichts mehr her.
Und irgendwann fragst du dich: Was mache ich eigentlich falsch?
Die Antwort ist nicht automatisch: Du musst noch weniger essen, noch mehr trainieren oder dich einfach mehr zusammenreißen.
Denn gerade ab 40 und in den Wechseljahren verändern sich einige Rahmenbedingungen in unserem Körper. Muskelmasse und Körperzusammensetzung verändern sich, die Fettverteilung kann sich verschieben und auch Schlaf, Stress, Bewegung und Stoffwechselgesundheit spielen eine wichtige Rolle.
Deshalb schauen wir uns in dieser Podcast-Folge fünf Stellschrauben an, die du kennen solltest, wenn du eigentlich das Gefühl hast, schon vieles richtig zu machen – sich auf der Waage oder an deiner Körperzusammensetzung aber trotzdem nichts oder sogar das Gegenteil tut.
In dieser Folge erfährst du:
– warum „gesund essen“ nicht automatisch bedeutet, dass du heute bedarfsgerecht isst
– weshalb Protein, Ballaststoffe und die Zusammensetzung deiner Mahlzeiten ab 40 wichtiger werden können
– warum auch bei gesunden Lebensmitteln die Gesamtmenge eine Rolle spielt
– weshalb Muskelmasse für Stoffwechsel, Blutzucker und Körperzusammensetzung so wertvoll ist
– warum Krafttraining und Alltagsbewegung unterschiedliche, aber wichtige Aufgaben haben
– was Blutzucker und Insulinsensitivität mit deiner Stoffwechselgesundheit zu tun haben
– warum die Lösung nicht darin besteht, Kohlenhydrate komplett zu streichen
– wie chronischer Stress Schlaf, Appetit und Essverhalten beeinflussen kann
– weshalb guter Schlaf ein wichtiger Teil deiner Gesundheitsroutine ist
– welche Rolle die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren spielen – und warum sie trotzdem nur ein Teil des Gesamtbildes sind.
Eine der wichtigsten Botschaften dieser Folge lautet:
Mach nicht automatisch weniger. Schau genauer hin.
Vielleicht brauchst du nicht weniger Kohlenhydrate, sondern eine andere Zusammensetzung deiner Mahlzeiten.
Vielleicht brauchst du nicht noch eine zusätzliche Cardioeinheit, sondern mehr Krafttraining und Muskelmasse.
Vielleicht brauchst du nicht noch mehr Selbstoptimierung, sondern mehr Regeneration und besseren Schlaf.
Und vielleicht brauchst du auch nicht noch weniger zu essen, sondern Mahlzeiten, die dich wirklich gut versorgen und länger satt halten.
Denn gerade ab 40 dürfen wir aufhören, immer härter gegen unseren Körper zu arbeiten – und anfangen, besser mit ihm zu arbeiten.
Mein Tipp nach dieser Folge: Versuche nicht, alle fünf Punkte gleichzeitig zu optimieren.
Frag dich stattdessen:
Wo liegt bei mir gerade das größte Potenzial?
Ernährung? Muskelmasse und Bewegung? Blutzuckerbalance? Stress? Oder Schlaf?
Such dir eine Stellschraube aus und beginne dort.
Denn wir brauchen nicht ständig einen neuen radikalen Plan. Wir brauchen Routinen, die zu unserem Körper und zu unserer aktuellen Lebensphase passen.
Viel Freude beim Anhören!
Alles Liebe
Adaeze
Kapitel
00:00 „Ich esse doch gesund – warum nehme ich trotzdem zu?“
03:13 Warum dein Körper ab 40 anders reagieren kann
06:02 Stellschraube 1: Isst du gesund – oder auch bedarfsgerecht?
08:48 Stellschraube 2: Muskelmasse & Alltagsbewegung
12:08 Stellschraube 3: Blutzucker & Insulinsensitivität
14:59 Stellschraube 4: Warum Stress nicht unterschätzt werden sollte
18:03 Stellschraube 5: Schlaf als Teil deiner Gesundheitsroutine
20:51 Hormone, Wechseljahre & die fünf Stellschrauben im Überblick
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Über Naturally Good | Einfach gesund und glücklich leben
Dieser Podcast richtet sich an alle, die sich nach einem ganzheitlich gesunden und glücklichen Leben in Balance sehnen. Hier lernst du eine gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil in Einklang zu bringen und mit Freude und Leichtigkeit nachhaltig in deinen Alltag zu integrieren. Ohne erhobenen Zeigefinger und frei von Diäten und Verzicht, kannst du von dieser Lebensweise mit einem Plus an Lebensenergie auf allen Ebenen profitieren und dieses gesunde Glück und Lebensgefühl auch im Außen teilen.
Podcast-WebsiteHöre Naturally Good | Einfach gesund und glücklich leben, The Wellbeing Code - alles rund um Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

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