10 Episoden
- »Häufig erwarten wir etwas von unseren Partnern, was wir selbst nicht
fühlen wollen«, sagt Beziehungscoach Patricia Russu. Viele glauben, wenn
sich ihr Gegenüber nur endlich mit seinen oder ihren Triggern, der Wut
und dem inneren Kind beschäftigt, dann lösen sich auch die gemeinsamen
Konflikte. Nur lässt sich der Partner nicht ändern, damit es einem
selbst besser geht.
Wie gehen wir also mit den oft auch unbewussten Ansprüchen um, die wir
an andere haben? Darüber sprechen die Podcast-Hosts Melanie Büttner und
Sven Stockrahm mit Patricia. Sie sagt: Wenn Menschen in Beziehungen
erkennen, wie einsam sie sind, wird es spannend. Denn am Ende sind wir
selbst dafür verantwortlich, wie wir fühlen und was wir daraus machen.
Wer das erkennt, findet zusammen.
Mehr zu unserer Gästin
- Patricia Russu ist Beziehungscoach und Paarberaterin in Hamburg.
Mehr über sie und ihre Arbeit erfahrt ihr auch auf Instagram unter
»beziehungsakademie«. In ihrem Podcast »Beziehungslounge« spricht
sie zudem über alles, was Menschen in Beziehungen bewegt, trennt und
wieder verbindet.
Weitere Podcastfolgen zum Thema
- »Wenn Kritik funktionieren würde, bräuchte keiner eine Paartherapie«
- »Bonusfolge: Hörst du mir überhaupt zu? Wie wir aufhören, aneinander
vorbeizureden«
- »Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen
müssen«
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willst«
Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und
dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter
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Lust gerade in Langzeitbeziehungen schwindet, wird sie oft zum Problem:
»Wir sollen ja wollen«, sagt die Entwicklungspsychologin und
Paartherapeutin Sonja Bröning. »Das macht es uns schwer.« Denn Begierde
hängt mit dem zusammen, was wir in unseren Partnern alles sehen: beste
Freunde, emotionale Heimat, erotische Wunschfiguren. Vielleicht zu viel
und doch untrennbar miteinander verwoben.
Unsere Begierde ist etwas, das sich am Ende nicht kontrollieren lässt
und das keine Paartherapie fixen kann. Und auch nicht versuchen sollte,
erzählt Sonja den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Was
gelingen kann: dass Menschen zur Anfangsmagie ihrer Beziehung
zurückfinden, wenn sie sich erst mal durchs Dickicht ihrer Sehnsüchte,
Ansprüche und Bedürfnisse gewühlt haben.
Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos
- Diese Folge wurde live auf dem Harbour Front Literaturfestival vor
Publikum aufgezeichnet.
- Sonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der
Medical School Hamburg und forscht zu Beziehungen und Sexualität.
Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in
eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website
und auf Instagram.
- Im Sommer 2026 ist das Sachbuch Vielfältige Liebe – Polyamorie
gestalten von Agostino Mazziotta und Sonja Bröning erschienen
Weitere Podcastfolgen zum Thema
- »Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich
anfühlt«
- »Sex ist nicht einfach nur Sex – nie«
- »Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen
kann«
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herunterbrechen, sagt Eric Hegmann: »Du machst es nicht so wie ich.
Nicht so, wie ich es mir wünsche. Und anders, als ich es erwarte.« Nur
wie lösen wir den ständigen Stress zu Hause? Indem wir vor allem auf
zwei Anteile in uns schauen, sagt Deutschlands derzeit wohl bekanntester
Paartherapeut. Wer erkennt, wovor er sich insgeheim schützen will, und
gleichzeitig seine Lust auf Neues aktivieren kann, hat die wichtigsten
beiden Schritte getan.
Konflikte verschwinden nicht, indem wir sie abwehren oder uns anpassen:
»Wenn ich eine nachhaltige Veränderung will, brauche ich eine Idee
davon, was ich hinzubekomme, nicht nur, was wegfällt«, sagt Eric im
Gespräch mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. In
Folge 250 erklärt er, wie Paare mit kleinen Experimenten wieder
zueinanderfinden, statt sich immer wieder mit gebrochenen Versprechen zu
enttäuschen.
Mehr zu unserem Gast und eine Bitte
- Eric Hegmann ist Paartherapeut und Autor mehrerer Bücher. Bekannt
wurde er vor allem durch das NDR-Fernsehformat »Die Paartherapie«,
in dem er echte Paare vor der Kamera und im gleichnamigen Podcast
begleitet und unterstützt.
- Im Mai 2026 ist »Das Buch, von dem du dir wünschst, du hättest es
vor deiner Trennung gelesen« erschienen. Darin erklärt er
ausführlich seine Arbeit mit den inneren Anteilen, mit Beispielen
und Übungen, wie Paare besser mit ihren Konflikten umgehen können.
- Deine Meinung ist gefragt: Uns interessiert, wie du die Podcasts der
ZEIT nutzt, was dir daran wichtig ist und was du dir wünscht. Noch
bis Ende September 2026 kannst du uns das in einer kleinen Umfrage
unter zeit.de/befragung-podcast mitteilen. Wir freuen uns sehr, wenn
du mitmachst.
Weitere Podcastfolgen zum Thema
- »Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen
müssen«
- »Am Ende ist die Frage: Möchte ich recht haben oder glücklich sein?«
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07.09.2026 | 1 Std. 4 Min.Wir sind in der Sommerpause, deshalb wiederholen wir diese Folge aus
unserem umfangreichen Archiv.
»Manche Paare vergessen, dass Beziehung eine freiwillige Veranstaltung
ist«, sagen Birgitt Hölzel und Stefan Ruzas. Sie sind seit mehr als 30
Jahren ein Paar, beide Therapeuten und beraten gemeinsam andere Paare
als Liebling + Schatz. Für sie sind glückliche Beziehungen kein Zufall,
aber sie halten auch nicht durch gelegentliche Wellnesswochenenden zu
zweit oder den Restaurantbesuch um die Ecke.
Wer etwas für sich und seine Beziehung tun will, soll spielen, erzählen
beide den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. In dieser
Folge sprechen sie über ihre eigenen Glückstipps und weshalb sie Paaren
Mikroabenteuer verschreiben, Einladungen zu spielerischen
Paarerfahrungen – je verrückter und ungewohnter, desto besser.
Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos
- Gemeinsam beraten die systemischen Paartherapeuten Birgitt Hölzel
und Stefan Ruzas als Paar andere Paare und leiten die Münchner
Praxis Liebling + Schatz. Im Podcast »Auf der Paar-Ebene« sprechen
sie mit dem Journalisten Jan Tussing zudem über Liebe, Sex,
Partnerschaft und Krisen. Ihr Buch »Höchste Paarungszeit« ist ein
Ratgeber für Eltern für mehr Zeit zu zweit im Alltag. Mehr zu den
beiden gibt es auf ihrer Website und auf Instagram.
- Der Psychologe Kay Brauer von der Uni Halle-Wittenberg erforscht,
wie gut sich Verspieltheit im Erwachsenenalter auswirken kann – auch
im Kontext von Beziehungen (Journal of Research in Personality:
Brauer & Proyer, 2018). Mit weiteren Forschern hat er Hinweise
darauf entdeckt, dass sich Verspieltheit auch wieder neu lernen und
trainieren lässt (Applied Psychology: Health and Well-Being: Proyer
et al., 2020).
- Auch die Psychotherapeutin Esther Perel, eine der erfolgreichsten
Beziehungsexpert:innen, rät zu mehr Verspieltheit in Liebe und
Partnerschaft.
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unserem umfangreichen Archiv.
Warum willst du Sex? Aus Spaß, weil er eben dazugehört oder aus anderen
Gründen? »Viele Paare haben keinen Sex mehr, obwohl sie ihn gerne
hätten, weil sie Lust als fast einzige Fahrkarte betrachten«, sagen die
Paar- und Sexualtherapeuten Katharina Middendorf und Ralf Sturm. Und
erklären, warum es sich lohnt, Sex und Lust getrennt zu betrachten.
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen sie
über gute Gründe für Sex, die viele oft nicht gelten lassen: die
Beziehung halten, Stress abbauen, sich normal fühlen, anderen einen
Wunsch erfüllen. Was es für Sex braucht, wie sich der Druck rausnehmen
lässt und wieso die besten Tipps für besseren Sex meist ins Leere
laufen.
Mehr zu unseren Gästen und weitere Infos
- Katharina Middendorf und Ralf Sturm sind beide unter anderem
systemische Paar- und Sexualtherapeuten. Für den Tagesspiegel
schreiben sie die Kolumne Mythen der Liebe. Gemeinsam haben sie eine
Praxis in Berlin.
- In dieser Folge werden einige Konzepte für die Sexualtherapie – wie
etwa das Hamburger Modell – genannt, die wir in einer frühen
Sexpodcastfolge ausführlich erklärt haben.
- Über Lustlosigkeit schrieb auch der bekannte Sexualtherapeut und
Psychologe David Schnarch in seinen Büchern Die Psychologie
sexueller Leidenschaft und Intimität und Verlangen.
Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Über Ist das normal?
Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen.
Feedback per Sprachnachricht oder Mail an istdasnormal@zeit.de.
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