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Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin
Never Mind – Psychologie in 15 Minuten
Neueste Episode

188 Episoden

  • Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

    Live-Podcast: Die Psychologie des Tradings

    23.10.2026 | 45 Min.
    Mehr Börsenwissen führt automatisch zu besseren Entscheidungen. Wer seine Emotionen kennt, handelt rationaler. Und bei Verlusten ist Nichtstun meistens die beste Strategie. Klingt alles plausibel – stimmt alles aber nur teilweise. Denn am Finanzmarkt spielt die Psychologie eine größere Rolle, als viele Menschen glauben.

    In dieser live aufgezeichneten Folge vom Alles auf Aktien-Summit spricht Fanny mit der Trading- und Investmentpsychologin Julia Thiele darüber, was selbst erfahrene Trader und Investoren aus dem Takt bringt:

    Wann wird aus einem Verlust Rache-Trading?
    Warum können Gewinnserien gefährlicher sein als Niederlagen?
    Welche Rolle spielen Gier, Selbstüberschätzung und Persönlichkeit?
    Wie unterscheidet man eine gute Entscheidung von einem guten Ergebnis?
    Und welche Regeln helfen, um die schwierigste Variable an der Börse gut zu steuern: uns selbst ?

    Gemeinsam zeigen die beiden, wie psychologisches Risikomanagement praktisch funktioniert – und warum Erfahrung allein nicht vor schlechten Entscheidungen schützt. Eine Folge über .

    Wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch gern in diese Never Mind-Folgen rein:

    Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommt
    Money Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändert
    Money Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wird
    Money Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauen

    Hinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.
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    Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/.

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  • Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

    Hätte ich bloß...! Was wir am meisten bereuen

    20.10.2026 | 15 Min.
    Reue hört sich meist so an: Hätte ich damals bloß den Job angenommen. Hätte ich mich bloß früher getrennt. Hätte ich mich mehr um diese Freundschaft gekümmert. Oder: Hätte ich bloß diesen einen Satz einfach nie gesagt.

    Warum lassen uns manche verpassten Chancen und falschen Entscheidungen noch Jahre später nicht los? In dieser Folge geht es darum, warum wir kurzfristig häufig eher unsere Fehler bereuen, langfristig aber besonders das, was wir nicht getan haben. In welchen Lebensbereichen bereuen Menschen etwas am meisten? Warum kann Reue tatsächlich nützlich sein? Und woran erkennt man den Punkt, an dem man nichts mehr aus der Vergangenheit lernt, sondern nur noch versucht, sie im Kopf umzuschreiben?

    Außerdem gebe ich euch Fragen an die Hand, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Reue noch etwas verändern kann – oder ob es Zeit ist, die Lektion mitzunehmen und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie ist.

    Studien:
    Gilovich & Medvec (1994): The temporal pattern to the experience of regret.
    Gilovich & Medvec (1995): The experience of regret: What, when, and why.
    Roese & Summerville (2005): What We Regret Most … and Why.
    Epstude & Roese (2008): The Functional Theory of Counterfactual Thinking.
    Wrosch, Bauer & Scheier (2005): Regret and quality of life across the adult life span.
    Zhang & Chen (2016): Self-Compassion Promotes Personal Improvement From Regret Experiences via Acceptance.
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  • Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

    Wie du zum Anti-Prokrastinierer wirst

    16.10.2026 | 44 Min.
    Du weißt genau, was du tun müsstest – und machst trotzdem erstmal etwas anderes. Prokrastinieren nennt man das: etwas aufschieben, von dem man weiß, dass es sowieso erledigt werden muss und es eher Nachteile hat, es zu schieben. Fanny tendiert ein bisschen dazu, steuert aber gegen. Berni dagegen macht eher das Gegenteil Er erledigt Dinge am liebsten sofort. Und tatsächlich hat auch das einen Namen: Präkrastination.

    In dieser Folge von "Gefühlslage" geht es nicht darum, wie man möglichst alles sofort erledigt. Berni und Fanny sprechen darüber, wie man zum richtigen Zeitpunkt ins Handeln kommt, und wann der überhaupt ist. Warum schieben wir unangenehme Aufgaben auf, obwohl wir wissen, dass der Stress dadurch nur größer wird? Wann ist Aufschieben absolut sinnvoll? Warum kann auch vorschnelles Erledigen ineffizient sein? Und welche Strategien helfen tatsächlich dabei, den entscheidenden Schritt von „Ich müsste“ zu „Ich fange jetzt an“ zu schaffen?

    Studien:

    Steel (2007): The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure, Psychological Bulletin, 133(1), 65–94.

    Sirois & Pychyl (2013): Procrastination and the Priority of Short-Term Mood Regulation: Consequences for Future Self, Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127.

    Rosenbaum, Gong & Potts (2014): Pre-Crastination: Hastening Subgoal Completion at the Expense of Extra Physical Effort, Psychological Science, 25(7), 1487–1496.

    Fournier et al. (2019): Which task will we choose first? Precrastination and cognitive load in task ordering, Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 489–503.

    Gollwitzer & Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes, Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119.

    Wohl, Pychyl & Bennett (2010): I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination, Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808.

    Zhou et al. (2026): Beyond positive thinking: A randomized trial of mental contrasting with implementation intentions to curb academic procrastination, Acta Psychologica, 262, 106168.
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  • Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

    Passt mein Job nicht mehr zu mir?

    13.10.2026 | 17 Min.
    Du bist gut in deinem Job. Vielleicht war er lange sogar genau richtig für dich. Und trotzdem merkst du irgendwann: Etwas stimmt nicht mehr. Liegt es am Job? Am Unternehmen? Oder daran, dass du dich selbst verändert hast?

    In dieser Folge geht es darum, warum wir uns Arbeit teilweise passend zu unserer Persönlichkeit aussuchen – und warum diese Passung trotzdem nicht automatisch zufrieden macht. Was passiert, wenn der Job zwar zu unseren Stärken passt, aber nicht mehr zu unseren Werten oder Bedürfnissen? Und kann Arbeit uns über die Jahre sogar selbst verändern?

    Außerdem: Drei Fragen, mit denen ihr herausfinden könnt, was genau eigentlich nicht mehr passt: die Tätigkeit, die Art zu arbeiten oder der Ort, an dem ihr sie macht.

    Studien:

    Yu et al. (2026): Reciprocal relationships between personality traits and job satisfaction? A continuous time approach with two investigations, Journal of Applied Psychology. Die Studie zeigt wechselseitige Zusammenhänge zwischen Jobzufriedenheit und bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen über die Zeit.

    Roberts, Caspi & Moffitt (2003): Work experiences and personality development in young adulthood, Journal of Personality and Social Psychology. Persönlichkeit sagte spätere Arbeitserfahrungen voraus; zugleich hingen Arbeitserfahrungen mit Persönlichkeitsveränderungen zusammen.

    Ghetta et al. (2020): Birds of a feather flock together: How congruence between worker and occupational personality relates to job satisfaction over time, Journal of Vocational Behavior. Eine stärkere Ähnlichkeit zwischen eigener Persönlichkeit und dem typischen Persönlichkeitsprofil des Berufs bedeutete über die Zeit nicht automatisch mehr Jobzufriedenheit.

    Verquer, Beehr & Wagner (2003): A meta-analysis of relations between person–organization fit and work attitudes, Journal of Vocational Behavior. Besonders die Passung zwischen eigenen und den Werten der Organisation hing mit Jobzufriedenheit und Commitment zusammen.
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  • Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

    Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich?

    09.10.2026 | 22 Min.
    In dieser BONUS-FOLGE hört ihr, wie Fanny zu Gast im Podcast "FettUcation" im Gespräch mit Serdar folgende Frage auslotet: Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich?

    In Serdars Beispiel geht es darum, beim Abnehmen ein Ziel zu erreichen, einen Meilenstein oder das Wunschgewicht. Oft glauben wir, dass sich mit einem bestimmten Zielgewicht alles anders anfühlen wird. Die Kleidung passt wieder, die Zahl auf der Waage sinkt, man erreicht einen Meilenstein und trotzdem fühlt es sich manchmal nicht so groß an, wie man es sich vorher vorgestellt hat.

    Ein Grund dafür ist, dass wir ziemlich schlecht darin sind, unseren zukünftigen emotionalen Zustand vorherzusagen. Affective Forecasting nennen Psychologen das. Wir denken: Wenn ich zehn, zwanzig oder dreißig Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Dabei blenden wir aber aus, dass Job, Stress, Schlaf, Alltag, Familie, Sorgen und Social Media weiterhin mitentscheiden, wie es uns wirklich geht. Außerdem geht es um hedonistische Anpassung: darum, dass sich auch große Veränderungen irgendwann normal anfühlen. Die ersten zehn Kilo können sich riesig anfühlen, die nächsten zehn vielleicht schon weniger, obwohl sie objektiv genauso wichtig sind.

    Wir sprechen darüber, warum der Weg oft wichtiger ist als der Endpunkt. Nicht nur die Zahl auf der Waage am Ende macht etwas mit uns, sondern vor allem die kleinen Momente von Selbstwirksamkeit: eine Woche drangeblieben, besser gegessen, trainiert, reflektiert, alte Muster erkannt oder einfach nicht aufgegeben. Eine Folge über Abnehmen, Glück, Erwartungsdruck und Selbstwirksamkeit.
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Über Never Mind – Psychologie in 15 Minuten
Bleiben oder gehen? Nachgeben oder Konflikt riskieren? Sicherheit wählen oder etwas wagen?Never Mind ist der Psychologie-Podcast für die Momente, in denen keine Entscheidung eindeutig richtig ist. In "15 Minuten Psychologie" widmet sich Psychologin und Journalistin Dr. Fanny Jimenez jedem Dienstag einem psychologischen Thema aus dem Alltag – es geht um Beziehungen, Arbeit und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf. In "Gefühlslage" schaut sie zum Ende der Woche gemeinsam mit Coach und Autor Berni Mayer ausgeruht und mit viel Hintergrund auf ein konkretes Dilemma: Warum bleiben wir in Situationen, die uns nicht guttun? Wann ist Zweifel ein wichtiges Signal – und wann hält er uns im Status quo gefangen? Und wie treffen wir Entscheidungen, obwohl uns die letzte Sicherheit fehlt? Die Antworten kommen nicht aus dem Bauch heraus. Never Mind greift aktuelle Studien auf, ordnet den psychologischen Forschungsstand ein und übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in überraschende Perspektiven und konkrete Hilfestellungen für den Alltag.Für alle, die nicht an zu wenig Optionen scheitern, sondern an zu vielen guten Gründen.Neue Folgen gibt es jeden Dienstag und Freitag. Jetzt folgen für bessere Entscheidungen in einer Welt ohne eindeutige Antworten.Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann.Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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