Wie sehen moderne Einkaufsstrategien im Gesundheitswesen aus? Welche Rolle spielt der Einkauf bei Lieferengpässen? Wie lassen sich gute Preise erzielen, ohne Kompromisse bei der Qualität und Versorgung eingehen zu müssen?
Diesen Fragen widmen sich Ing. Alexander Höfner, MBA, Leiter des Einkaufs in der NÖ Landesgesundheitsagentur, und Mag. Claudia Wunder, MBA, aHPh, Leiterin der Klinikapotheke im Universitätsklinikum St. Pölten in unserer Folge #59. Sie nehmen uns mit hinter die Kulissen der Beschaffung und sprechen über innovative Einkaufsprozesse, Herausforderungen und die Bedeutung regionaler Lieferanten.
Mit mehr als 70 Gesundheitseinrichtungen zählt die NÖ Landesgesundheitsagentur zu den gewichtigen Playern in Österreich. Die Dimensionen des Einkaufs sind entsprechend groß: Jährlich werden unter anderem 8500 Hüft- und Knieprothesen, 1000 Herzklappen, 88 Millionen Einweghandschuhe, 2,2 Millionen Eier und 450 Tonnen Erdäpfel eingekauft. Für die professionelle, strategische Beschaffung sind so genannte „Lead Buyer“ zuständig, alleine für die große Gruppe der Medikamente sind mehrere Pharmazeutinnen und Pharmazeuten in dieser Expertenfunktion aktiv. Die Lead Buyer verhandeln mit rund 4000 Lieferanten über insgesamt rund 160.000 Artikel. Dabei bleiben beispielsweise rund 85 Prozent der unternehmerischen Wertschöpfung der Lebensmittel in Niederösterreich.
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