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Sprechstunde am Uniklinikum

LKH-Univ. Klinikum Graz
Sprechstunde am Uniklinikum
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94 Episoden

  • Sprechstunde am Uniklinikum

    # 90| Bernd Leinich, unser neuer Betriebsdirektor

    24.06.2026 | 13 Min.
    Seit 22. Juni 2026 verstärkt Dr. Bernd Leinich das Direktorium des LKH-Univ. Klinikum Graz als neuer Betriebsdirektor. Der gebürtige Grazer lernte das Uniklinikum erstmals mit 14 Jahren als Patient kennen. Sein weiterer Weg führte ihn über ein Jus- und Betriebswirtschaftsstudium, auch in die USA, danach in verantwortungsvolle Führungspositionen im Gesundheitswesen und zuletzt in die des Geschäftsführers des Gesundheitsfonds Steiermarks.
    In dieser Folge spricht Bernd Leinich über seinen Führungsstil und die Herausforderungen, die er für das Uniklinikum Graz in den kommenden Jahren sieht. Er setzt dabei auf Zuhören, Verstehen und Gestalten. Bevor Veränderungen angestoßen werden, ist es ihm wichtig, bestehende Projekte kennenzulernen, auf Bewährtem aufzubauen und herauszufinden, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Seine drei zentralen Schwerpunkte skizziert Leinich so: verbesserte Patient*innensteuerung und Nachsorge, Wirtschaftlichkeit und Produktivität als Grundlage einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung sowie Sinnstiftung und Mitarbeiter*innenzufriedenheit als zentrale Erfolgsfaktoren. Denn ein zukunftsfit aufgestelltes Universitätsklinikum braucht für den neuen Betriebsdirektor nicht nur moderne Strukturen, sondern vor allem engagierte Menschen. Einen solchen lernen wir in dieser Podcastfolge mit Bernd Leinich kennen, der erzählt, wo er Ausgleich zum Berufsalltag findet, wie er seine Batterien wieder auflädt und was für ihn persönlich Lebensqualität bedeutet.
    Was würden Sie gerne den Betriebsdirektor des Uniklinikum Graz fragen?

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    Produziert von: The Voice Agency
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    # 89| Von Deo bis Botox: Was hilft gegen Schwitzen?

    02.06.2026 | 25 Min.
    Nach dem ersten richtig heißen Wochenende des Jahres läuft sie wieder auf Hochtouren – unsere körpereigene Klimaanlage. Schweiß ist vielen unangenehm – dabei wäre unser Körper ohne ihn schnell überhitzt. Aber weshalb geraten manche Menschen schon bei kleinen Belastungen ins Schwitzen, während andere kaum einen Tropfen verlieren? Und warum riecht Achselschweiß eigentlich anders als Schweiß an Händen oder Füßen?
    Die Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um‘s Thema „Schwitzen“ hat Dermatologin Dr. Maria-Lisa Repelnig vom LKH-Univ. Klinikum Graz. So erklärt sie in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ zum Beispiel, wann starkes Schwitzen noch normal ist und ab wann eine sogenannte Hyperhidrose dahinterstecken kann. Weiters erfahren wir, welche Rolle die Körperhygiene spielt, welchen Einfluss Kleidung und Ernährung aufs Schwitzen haben und worin sich Deo und Antitranspirant unterscheiden – und wie man beides richtig verwendet. Außerdem fragen wir unsere Expertin, ob Hausmittel wie Salbei wirken und wann Behandlungen wie Botox oder die Iontophorese gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt werden können.

    Was tun Sie gegen Achselschweiß?

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    # 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme

    12.05.2026 | 20 Min.
    Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme fahren sollte.
    In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“ bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken geht.
    Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“ Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder heraus. Egal, ob Legostein,
    Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg.

    Q&A:
    Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie?

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    # 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“

    21.04.2026 | 39 Min.
    Darmkrebs-Vorsorge rettet Leben!
    „Seien Sie klug egoistisch, gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge und fordern Sie auch Ihre Lieben dazu auf, hinzugehen“, appelliert Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Uniklinikum Graz, besonderes an Menschen ab 45 Jahren. Der Grund: Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Vorstufen bei einer Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung/Koloskopie) erkannt und sofort entfernt werden können. Dadurch wird die Krebserkrankung verhindert. Zwar haben in Österreich seit 2005 alle zwischen 45 und 75 Jahren Anspruch auf diese Untersuchung, doch das Angebot wird zu wenig genutzt. Deshalb werden Personen dieser Altersgruppe künftig direkt zur Untersuchung einladen. Die Steiermark ist dabei eine der Pilotregionen in Österreich. Im Podcast klärt Fickert die Mythen rund um die Koloskopie und informiert über den FIT-Test, bei dem verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann und der daher ebenfalls im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zum Einsatz kommt. Zudem beschreibt der Internist die individuellen Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Krebsdiagnose.

    Q&A:
    Warum sollte man ab 45 Jahren mindestens alle zehn Jahre zur Darmkrebsvorsorge gehen?

    Auf https://zertifikat.oeggh.at/  findet man die Institute/Niedergelassenen Ärzt*innen, die die Untersuchung nach dem „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ durchführen.

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    # 86| Glatze = viel Testosteron?

    31.03.2026 | 23 Min.
    Die überraschende Wahrheit über das Männerhormon
    Wussten Sie, dass die Glatze eines Mannes auch ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel sein kann? Oder, dass der Testosteronspiegel immer in der Früh und in nüchternem Zustand gemessen werden sollte, weil er sinkt, sobald etwas gegessen wird?
    Das sind nur zwei der – für viele überraschenden – Fakten, die Assoz.-Prof. PD Dr. Stefan Pilz von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge zum Thema Testosteron auf Lager hat. Der Facharzt vermittelt darüberhinaus alles Wissenswerte über das Hormon, dass man nicht auf seine Rolle als männliches Sexualhormon reduzieren sollte. Denn Testosteron beeinflusst u. a. Energiehaushalt, Muskelmasse, Knochengesundheit und Stoffwechsel – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Hat man(n) zu wenig Testosteron, kann ein sogenannter Hypogonadismus dahinterstecken. Alles zu Symptomen, Ursachen und Behandlung gibt’s ebenfalls in dieser Folge.
    Q&A:
    Warum sollte man von Anabolika die Finger lassen?
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Über Sprechstunde am Uniklinikum
“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung. Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde
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