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Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

Martin Sebastian Moritz
Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Neueste Episode

33 Episoden

  • Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

    Folge 33: Neptun in Widder - Eintritt in eine neue Zeit

    24.1.2026 | 30 Min.
    In dieser Episode beschäftigen wir uns mit einem Thema, das in der Astrologie gerade große Wellen schlägt: Neptun in Widder. Dies ist ein Transit, der viele spannende und auch herausfordernde Themen aufwirft. Es gibt jede Menge Hoffnungen und Chancen, die mit diesem Transit verbunden sind, aber auch ebenso viele Ängste und Befürchtungen. Wie immer bei Neptun: Es ist wichtig, alle Perspektiven zu betrachten, bevor wir zu schnellen Schlussfolgerungen kommen. Ich versuche in dieser Folge diese verschiedenen Facetten zu beleuchten.Neptun in Widder läutet einen Prozess ein, den wir alle persönlich spüren können, auf gesellschaftlicher und individueller Ebene. Es ist der Beginn eines langsamen Wandels, ein energetischer Neustart, der uns dazu einlädt, unsere Visionen zu hinterfragen und neu zu definieren. Doch genauso wie es große Chancen für uns als Menschheit gibt, können auch Enttäuschungen und Konflikte auftreten. Neptun will uns dazu anregen, Visionen zu entwickeln, aber auch Illusionen und idealisierte Vorstellungen zu entlarven, damit wir uns nicht in der Täuschung verlieren.Ein wichtiger Punkt, den wir im Zusammenhang mit diesem Transit immer berücksichtigen müssen, ist der größere astrologische Kontext. Neptun ist ein langsamer Planet, und wie alle Langsame-Läufer müssen wir uns bewusst sein, dass seine Wirkungen über einen langen Zeitraum entfaltet werden. Neptun braucht ca. 165 Jahre, um einmal durch den Zodiak, es geht also um tiefere, subtile, langsam wirkende Themen. Dabei ist es wichtig, dass wir auch die anderen Langsamläufer wie Pluto und Uranus mit berücksichtigen. Pluto im Wassermann hat in den letzten Jahren große gesellschaftliche Umbrüche ausgelöst und uns die Themen Individualität, Rechte und Freiheit näher gebracht. Demokratie und Humanismus werden auf den Kopf gestellt. Der Pluto-Transit im Wassermann ist eine wichtige Grundlage für die Zeit, in der wir uns gerade befinden. Es geht darum, die bestehenden Strukturen und Systeme infrage zu stellen und zu sehen, wie sich das Bild des „Mensch-Seins“ in einer zunehmend digitalisierten Welt verändert. Hier geht es um die Frage, was uns als Menschen ausmacht und wie wir uns als Individuen innerhalb einer Gesellschaft begreifen.Der Eintritt von Neptun in Widder im März 2025 war ein bedeutender Moment für uns alle. Wenn du also wichtige Planeten in den ersten Gradzahlen der kardinalen Zeichen (Widder, Waage, Krebs, Steinbock) hast, dann wird dieser Transit dich besonders ansprechen. Widder ist ein Zeichen, das für Mut, Neuanfang und Selbstbehauptung steht. Ein idealer Zeitpunkt, um die eigenen Visionen zu hinterfragen und sich zu fragen: Was will ich wirklich? Neptun wird euch auffordern, eure Vorstellungen von Erfolg, Selbstverwirklichung und eure Lebensziele zu hinterfragen. Habt ihr euch vielleicht zu sehr in eine Idealisierung eines Traums oder Ziels verrannt? Wo hast du dich vielleicht getäuscht oder enttäuscht? Neptun lädt uns immer dazu ein, uns von falschen Illusionen zu befreien und die Realität zu sehen. Vielleicht erkennst du, dass ein langfristiger Traum nicht mehr zu dir passt, oder du fühlst dich in deinem aktuellen Lebensweg blockiert. Doch statt in Enttäuschung zu versinken, geht es darum, neue Visionen zu entwickeln und sich mutig auf einen neuen Weg zu begeben.Ein weiteres bedeutendes Thema, das Neptun in dieser Zeit anspricht, ist die digitale Revolution. Durch das Aufkommen von Künstlicher Intelligenz und sozialen Medien haben wir die Möglichkeit, uns selbst und unsere Welt in einer Weise darzustellen, die in der Vergangenheit unvorstellbar war. Doch diese neue Ästhetik hat auch ihren Preis. Neptun im Widder wird uns möglicherweise dazu auffordern, über die Authentizität in einer digitalen Welt nachzudenken. Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, zwischen echten und künstlich erschaffenen Bildern und Stimmen zu unterscheiden.
  • Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

    Folge 32: Chiron, der verwundete Heiler - Trost und Intimität im Horoskop

    03.1.2026 | 35 Min.
    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie. Heute geht es um Chiron. Um den verwundeten Heiler. Und vor allem darum, wie ich mit Chiron im Horoskop arbeite. Nach meinem Verständnis hat Chiron sehr viel mit Intimität zu tun. Mit Trost. Und mit der Frage, wie wir mit unseren Wunden leben – und wie nah wir anderen Menschen mit ihnen kommen dürfen.Warum also Chiron? Zum einen, weil im Januar im Rahmen meiner Astro-Lounge eine dreiteilige Chiron-Reihe startet. Zum anderen, weil ich bei berühmten Persönlichkeiten immer wieder sehe, wie deutlich Chiron biografisch wirkt. Ein aktuelles Beispiel ist Brigitte Bardot.Sie wird bis heute als Ikone gefeiert: schön, sinnlich, unvergessen. Gleichzeitig war sie zutiefst verbittert, homophob, voller Hass, politisch radikalisiert. Auch die Beziehung zu ihrem einzigen Sohn war von Ablehnung geprägt. Und dennoch engagierte sie sich mit großer Hingabe für den Tierschutz. Im Horoskop finden wir Chiron im sechsten Haus – unter anderem das Haus der Haustiere – auf ihrem Zwillingsmond. Diese Verschiebung von Fürsorge auf einen Bereich und radikale Abwendung von Menschen begegnet mir immer wieder. Tiere als Projektionsfläche für Liebe, weil die Enttäuschung über Menschen zu groß geworden ist.Damit sind wir beim Mythos Chiron. Entdeckt wurde er 1977, in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche. Mythologisch ist Chiron ein Zwitterwesen, halb Mensch, halb Pferd. Gezeugt von Kronos, der sich in Pferdegestalt einer Nymphe näherte. Diese schämte sich für das Kind und verstieß es. Chiron wuchs zurückgezogen auf, entwickelte heilerische Fähigkeiten, wurde Lehrer vieler Helden – und blieb doch selbst unheilbar verwundet. Seine Wunde heilte nie vollständig. Sie wurde immer wieder aktiviert.Astrologisch zeigt Chiron genau dort im Horoskop eine Verletzung, die tief sitzt. Eine Wunde, die oft nicht offen sichtbar ist, sondern kompensiert, überdeckt oder verleugnet wird. Gerade in einer Leistungsgesellschaft ist wenig Raum für Schwäche. In meiner Arbeit frage ich deshalb immer: Wie wurde mit dieser Wunde in der Kindheit umgegangen? Gab es Trost oder Scham? Mitgefühl oder Verdrängung?Ich sage oft: Dort, wo Chiron steht, liegt das größte Potenzial für Intimität. Und Intimität hat nichts zwangsläufig mit Sexualität zu tun. Man kann Sex haben und dabei vollkommen unberührt bleiben. Intimität entsteht dort, wo man sich zeigen darf – mit Unsicherheit, mit Narben, mit Dingen, für die man sich schämt. Ohne bewertet zu werden. Ohne Mitleid. Sondern mit echtem Mitgefühl.In der Paartherapie arbeite ich genau damit. Hinter Reizbarkeit, Bissigkeit oder Rückzug liegt fast immer ein Gefühl von Hilflosigkeit oder Angst. Wenn Menschen sich trauen, diese Ebene zu zeigen, entsteht Verbindung. Besonders dann, wenn sich ähnliche Chiron-Themen begegnen. Ich nenne das gern: gemeinsam Wunden lecken. Wie Tiere es tun, wenn sie verletzt sind. Oder wie Narben, die verheilen – oder manchmal noch einmal geöffnet werden müssen, damit sie richtig zusammenwachsen.Chiron steht zwischen Saturn und Uranus. Zwischen Körper und Geist. Seine Umlaufzeit beträgt etwa 50 Jahre, seine Bahn ist hoch elliptisch. Er ist ein Grenzgänger – astrologisch wie symbolisch.Je nach Element zeigt sich die Wunde unterschiedlich: In Feuerzeichen geht es um Identität und Selbstwert, oft überkompensiert durch Stärke. In Erdzeichen um Sicherheit, Körperlichkeit und Halt. In Luftzeichen um Nähe, Distanz und Verstehen. In Wasserzeichen um tiefe emotionale Verletzungen, Angst vor Verlust oder Ohnmacht.Zum Schluss noch der Hinweis auf meine dreiteilige Chiron-Reihe in der Astro-Lounge: Am 10. Januar geht es um Chiron in den zwölf Häusern, am 14. Februar um Chiron-Aspekte und am 14. März um Chiron in Beziehungen. Alle Termine werden aufgezeichnet, man kann also auch später einsteigen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr auf meiner Webseite unterhttps://astro-via.com/astrologie-lerngruppe-astrolounge-horoskopdeutung/
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    Folge 31: Neumond in Schütze - Neptunische Träume oder wonach wir uns wirklich sehnen

    20.12.2025 | 32 Min.
    Herzlich willkommen zu Folge 31. Warum ist dieser letzte Neumond des Jahres 2025 ein bisschen bittersüß? Weil er zwar im optimistischen Zeichen Schütze stattfindet, aber ein unbequemes Quadrat von Neptun bekommt. Der Schütze will höher, schneller, weiter, er will glauben, hoffen, planen, wachsen. Neptun dagegen bringt Sehnsucht, Vernebelung, Illusion und Desillusionierung. Und genau dieses Spannungsfeld nehmen wir heute unter die Lupe.
    Jupiter steht für Visionen, Sinn, Weite und das Glücksversprechen, dass es „schon gut gehen wird“. Beim Schützen passt das perfekt. Da ist dieses Bild vom Zentauren mit Pfeil und Bogen: Der Pfeil fliegt ins Universum, wir sehen nicht, wo er ankommt, und manchmal geht es genau darum. Nicht um das Ziel, sondern um die Reise. Feuer muss brennen. Es gibt in diesem Zeichen eine Selbstverständlichkeit, fast so ein „Die Welt ist meine Auster“. Und zugleich ist in diesem Optimismus immer auch die Möglichkeit von Ernüchterung eingebaut.
    Fische ist feiner, ambivalenter, widersprüchlicher. Es sind zwei Fische, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen und doch verbunden bleiben. Da ist der Wunsch nach Auflösung, nach dem Entkommen aus dem Alltag, nach Erlösung. Fische hat viel mit Träumen, Visionen, Kreativität und Mitgefühl zu tun, aber auch mit Selbstaufgabe. Neptun verstärkt diese doppelte Bewegung: Verzauberung und Enttäuschung liegen nah beieinander. Täuschung und Enttäuschung sind zwei Seiten derselben Münze. Und genau das ist die Botschaft dieses Quadrats: Pass auf, wo du dich zu leicht verführen lässt. Pass auf, wo Hoffnung unrealistisch wird.
    Ich kenne diese Dynamik auch persönlich. In meinem Horoskop steht Neptun im Quadrat zu Jupiter, und mein Vater hat mich als Kind oft „Traumtänzer“ genannt. Ich konnte wunderbar abdriften, in Hörspiele, Filme, Fantasiewelten. Und ehrlich gesagt: Das machen wir alle. Wir tauchen ein, wir projizieren, wir knüpfen an Bilder Gefühle. Und in meiner Arbeit als Paartherapeut und astrologischer Berater sehe ich täglich, wie stark dieses Thema ist. Menschen kommen mit Plänen, Sehnsüchten, Hoffnungen.
    In Beziehungen zeigt sich Jupiter-Neptun oft als Idealbild: die große Liebe, der Seelenverwandte, dieses „bis dass der Tod uns scheidet“. Aber je größer das Ideal, desto größer die Fallhöhe. Enttäuschungen entstehen manchmal aus winzigen Situationen. Einer sagt: „Ich habe dir doch den Tisch repariert, ich war einkaufen, ich habe mich da durchgequält, nur dir zuliebe.“ Und der andere denkt: „Ich will nicht, dass du es mir zuliebe machst, ich will, dass du es gern machst.“ Oder jemand kündigt eine Überraschung an, und am Ende ist es etwas Banales. Gut gemeint, aber schlecht gelesen. Dann kippt Liebe in Frust, weil Erwartungen nicht übereinstimmen.
    Was hilft in diesem neptunischen Gelände? Selbstklärung. Ich arbeite gern mit Schulz von Thun: Jede Nachricht hat mehrere Ebenen. Besonders wichtig ist die Selbstkundgabe. Statt „Guck mich nicht so böse an“ lieber: „Ich werde unsicher, wenn ich deinen Blick nicht deuten kann.“ Das ist weniger Angriff und mehr Verbindung. Es entwirrt den Kuddelmuddel, bevor er sich festzieht.
    Und genau deshalb passt dieser Neumond so gut ans Jahresende. Wir sind oft ausgelaugt, zwischen Weihnachten und Silvester schwingen Hoffnung und Müdigkeit gleichzeitig. Wir ziehen Bilanz: Was war schön? Was war bitter? Wo habe ich mich getäuscht? Was ist trotzdem kostbar gewesen? Vielleicht ist das die stille Einladung dieses Neumonds: Träume nicht wegwerfen, aber sie erden. Ideale nicht verteufeln, aber sie entkleben. Und die kleinen, echten Dinge mitnehmen, die uns wirklich tragen.
    Zum Schluss noch einmal der Hinweis auf den Astro Evolution Kongress vom 2. bis 11. Januar. Kostenlos während des Kongresses, und wer möchte, kann den Premiumzugang für 59 Euro buchen. Ich spreche über den Deszendenten und seinen Herrscher. Link in den Show Notes. Ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören.
  • Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

    Folge 30: Vollmond in Zwillinge - Ist doch alles in Ordnung, oder?

    06.12.2025 | 31 Min.
    Vollmond in Zwillinge – „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“
    Der Vollmond in Zwillinge fällt in die Schütze-Zeit und bringt damit eine Achse ins Bewusstsein, die zwischen Klagen und Hoffnung, zwischen Neugier und Übertreibung, zwischen Ambivalenz und Begeisterung pendelt. Daher der Titel: „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“ Diese Frage ist gleichzeitig ernst gemeint und ein bisschen ironisch. Typisch Zwillinge-Schütze. Zwillinge ist kritisch und neugierig holt alles ins Bewusstsein, was stört, irritiert oder Fragen aufwirft, während Schütze sofort mit dem Impuls reagiert, alles größer, heller und euphorischer zu machen. Die Herausforderung liegt darin, weder in Zynismus noch in einen 'Alles wird toll' -Film zu rutschen, sondern sich selbst im eigenen Fokus wiederzufinden.
    Zwillinge-Mond, Schütze-Sonne und Vorweihnachtsglück im Glühweinformat
    Der Vollmond wirft grelles Licht auf mentale Zwillinge-Muster, Bewertungen, Kommunikation und kleine Gedankenreflexe, die sonst untergehen. Genau in diese Stimmung fällt die Vorweihnachtszeit mit langen Nächten, kurzen Tagen und Glühweinmomenten, die wärmen, schmecken und sich am nächsten Tag rächen. Der Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei in Berlin Prezlauer Berg mit seinen Backsteinmauern, dem Duft nach Tanne und Strömen von Alkohol wird zu einem Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Erwartungen funktionieren. Wer nicht mittrinkt, muss sich rechtfertigen. Manche trinken aus Vorweihnachts-Ritual, manche aus Freude, manche, weil es dazu gehört. Andere fliehen vor dem Weihnachtsrummel gleich ganz in den Süden und sagen: „Das ist mir alles zu viel Kommerz.“ Schütze lässt grüßen – die Suche nach Sinn, nach Weite, nach etwas, das nicht so überfrachtet ist mit Erwartungen.
    Hinterhofchor
    Mitten in diese Zwillinge-Schütze-Stimmung fällt meine Teilnahme an einer Chorgruppe in einem gemütlichen kleinen Hinterhof, der eigentlich ein Frauenchor ist – bis plötzlich ein Mann in der Tür steht, nämlich meine Wenigkeit. Ein kurzer irritierter Blick, dann der Satz: „Warum nicht?“ Und schon entsteht ein Moment, der alles in Bewegung bringt. Ein Bariton zwischen drei- und vierstimmigen Frauenstimmen, ein Gefühl von „Das macht richtig Freude“, ein Raum, der warm wird, weil Menschen bereit sind, jemanden spontan aufzunehmen. Zwillinge ergreift diese Gelegenheit, etwas skeptisch: "Mal sehen, ob das überhaupt etwas für mich ist?", Schütze bringt die große Freude.
    Dieses Zwillinge-Schütze-Spiel begegnet mir auf auf überfüllten Bahnsteigen und im Speisewagen der Deutschen Bahn. Ein Kellner, der sagt, Suppen seien „Urschleim“ und gingen immer, verwandelt Chaos in ein kleines Kabaret. Selbst die quäkige Stimme einer Mitreisenden im Flugzeug – nervtötend bis zur Schmerzgrenze – führt dazu, dass Fremde sich wortlos verbünden und anfangen zu lächeln. Zwillinge registriert die Reize, Schütze bricht den Bann.
    Zwillinge-Kritik, Schütze-Funken und ein Weltbild im Wandel
    Parallel dazu verändert sich die Welt spürbar: Selbstbedienungskassen, QR-Code-Restaurants, künstliche Stimmen, Gesichter mit Lotus-Effekt auf neuen Fernsehern, Bilder, die nichts Echtes mehr haben. Der Begriff „Entmenschlichung der Gesellschaft“ bekommt Gewicht, gerade wenn Sinnlichkeit und Wahrnehmung so stark reagieren wie bei einem Stier mit Jungfrau-AC. Gleichzeitig entsteht ein Gegentrend: der Wunsch nach echten Stimmen, echten Gesichtern, echtem Kontakt. Selbst ein Manuskript, das aus Versehen von KI verfälscht wurde und komplett neu geschrieben werden musste, erinnert daran, dass Authentizität mehr ist als ein Stil – es ist ein Bedürfnis. Zwillinge sieht, was bröckelt. Schütze erkennt, was bleibt.
    Kleine Funken
    Zwischen Kritik und Zuversicht entsteht ein Alltag, der nur mit einem bewussten inneren Fokus zu meistern ist. Kleine Gesten wie ein Kompliment im Supermarkt, ein kurzer Blickwechsel, eine Stimme, die berührt, werden zu Gegenpolen zum mentalen Dauerfeuer.
  • Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

    Folge 29: Neumond in Skorpion - Der Enthüllungsmond - Jetzt kommt alles ans Tageslicht

    22.11.2025 | 31 Min.
    Neumond im Skorpion – Der Enthüllungsmond.
    Willkommen zu Folge 29 von „Astromanie“. In dieser Episode geht es um einen Neumond, der nicht leise anklopft, sondern die Tür aufstößt. Der Neumond auf 28 Grad Skorpion sitzt direkt auf Lilith, steht in Opposition zu Uranus im Stier und gleichzeitig in Trigon zu Jupiter im Krebs sowie zu Saturn und Neptun in den Fischen. Kurz gesagt: ein kosmisches Setting, das nach Ehrlichkeit, Klarheit und innerer Häutung ruft.
    Ich nenne diesen Neumond den Enthüllungsmond, weil er genau dort ansetzt, wo wir uns am liebsten rauswinden würden: bei unseren Kontrollthemen, bei alten Verletzungen, bei den Geschichten, die wir uns selbst schon zu lange erzählen. Skorpion ist ein fixes Wasserzeichen – stilles, tiefes Wasser, in dem vieles verborgen bleibt, bis etwas es aufwirbelt. Dieser Neumond ist genau so ein Moment: Das, was wir nicht sehen wollen, zeigt sich trotzdem. In Beziehungen, im Beruf, in Familienmustern, im eigenen Selbstbild.
    In der Folge erzähle ich, was Transformation jenseits der Gummiwort-Ebene bedeutet. Nicht nur als dramatischer Schnitt, sondern auch als langsamer Prozess, wie eine Schlange, die sich häutet: Die alte, zu enge Schicht wird brüchig, darunter kommt etwas Frisches, Verletzliches, aber Lebendiges zum Vorschein. Ich spreche darüber, warum Loslassen oft so schwer ist, weshalb wir an Menschen und Situationen festhalten, die uns gar nicht guttun, und wie Skorpion-Energie uns helfen kann, ehrlicher mit uns selbst zu werden.
    Ein Schwerpunkt liegt auf Lilith, dem Schwarzen Mond. Ich gehe auf den Mythos ein – Lilith als erste Frau Adams, gleichwertig erschaffen und doch verbannt, weil sie sich nicht unterordnen wollte – und übertrage das auf unser heutiges Erleben. Lilith im Skorpion-Neumond bringt Empörung über Ungerechtigkeit, innere Stinkefinger-Momente und das Gefühl, mit bestimmten patriarchalen oder rigiden Strukturen endgültig durch zu sein. Sie zeigt aber auch, wo wir selber unbequem sind, wo wir anecken und warum das nicht nur ein Problem, sondern auch eine Ressource sein kann.
    Dazu kommen die unterstützenden Wassertrigone: Jupiter verstärkt emotionale Tiefe und das Bedürfnis, sich zuzumuten – mit allem, was da ist. Saturn erinnert uns daran, dass Resilienz nicht heißt, nichts zu fühlen, sondern immer wieder aufzustehen. Und Neptun bringt Träume, Bilder und Fantasien ins Spiel, die uns Hinweise geben, wo es für uns weitergeht. In der Folge verbinde ich diese Konstellationen mit Beispielen aus meiner Arbeit als Therapeut und Moderator: Krisen in Beziehungen, Enthüllungen, Affären, Kontrollverlust, Schuldgefühle, Scham und die Frage, wie man aus all dem wieder Kraft ziehen kann.
    Ich spreche darüber, was Verantwortung im Unterschied zu Schuld bedeutet, wie wir als Erwachsene mit unseren Ecken und Kanten leben können und warum es manchmal heilsamer ist, die eigene Unvollkommenheit anzunehmen, statt weiter ein perfektes Bild aufrechtzuerhalten. Es geht um Temperament, um übernommene Familienmuster, um das Gefühl, andere nicht enttäuschen zu wollen – und darum, wie sehr uns genau das in innere Ketten legen kann.
    Natürlich erzähle ich auch Persönliches: zum Beispiel, wie ich fast diesen Neumond verpasst hätte, weil ich gerade ein YouTube-Video über „Skorpion und die Liebe“ geschnitten habe, und wie ich selbst in die Falle getappt bin, zu viel Kontrolle an künstliche Intelligenz abzugeben, statt bei meiner eigenen Stimme zu bleiben. Sehr skorpionisch: in den Spiegel schauen, die eigene Beteiligung erkennen und dann neu entscheiden, wie es weitergehen soll.
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Über Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie

Astromanie – Astrologie, aber spicy 🔥 Warum begegnen wir immer wieder denselben Mustern? Warum überfordern uns Krisen, obwohl sie uns wachsen lassen könnten? Und wie entdecken wir unser verborgenes Potenzial? Ich bin Martin Sebastian Moritz – Astrologe, Trendforscher & Psychotherapeut – und hier bekommst du Astrologie mit Tiefgang, Humor & ohne Klischees. Geburtshoroskope, Planetenzyklen & psychologische Muster – für Astronerds & alle, die tiefer eintauchen wollen in biografische Rhythmen, kollektive Entwicklungen & die Magie der Deutung.
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Generated: 1/29/2026 - 2:33:09 PM