

#341: MS-Kamingespräch 30 min Sport täglich
05.1.2026 | 39 Min.
Was bringt es wirklich, sich 28 Tage lang jeden Tag 30 Minuten zu bewegen, wenn man mit Multipler Sklerose lebt? In diesem 14. MS-Kamingespräch ziehen wir eine ehrliche Bilanz unserer Bewegungs-Challenge. Wir sprechen offen über Motivation und Widerstände, über Spaziergänge, Krafttraining und Migräne-Tage – aber auch über den Druck durch Social Media und darüber, warum Bewegung mit MS kein Leistungsprojekt sein darf. Statt Perfektion geht es um machbare Routinen, kleine Schritte und darum, gut für sich zu sorgen. Diese Folge macht Mut, Bewegung neu zu denken: individuell, alltagstauglich und mit Blick auf das eigene Wohlbefinden. Hier kannst Du die wichtigsten Inhalte nachlesen: https://ms-perspektive.de/341-30-min-sport 📝 Themen in dieser Folge Warum 30 Minuten Bewegung täglich bei MS sinnvoll sein können Bewegung im MS-Alltag: was realistisch ist Motivation, Pausen und Rückschläge Positive Effekte auf Körper & Psyche Krafttraining, Routinen und Spaß an Bewegung Konkrete Ziele statt guter Vorsätze --- Wenn Du Fragen, Kommentare oder Anregungen hast, schreib uns gerne, dann nehmen wir das in eins der kommenden MS-Kamingespräche auf. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

#340: Jahresrückblick 2025 – Durchhalten, lernen, leben. Und ein Blick nach vorne.
29.12.2025 | 25 Min.
In dieser besonderen Episode öffne ich ein Stück meine Tür zu 2025. Ich erzähle, wie es wirklich war – zwischen Masterarbeit, Baby, Podcast, Hausplanung und Selbstständigkeit. Ich spreche über Durchhalten, über Grenzen, über Verlust – und über die kleinen Dinge, die mir geholfen haben, weiterzugehen. Du erfährst: warum ich überhaupt einen Jahresrückblick mache welches eine Wort mein Jahr am besten beschreibt was familiär und beruflich 2025 geprägt hat warum ich trotz Schlafmangel jede Woche Podcastfolgen veröffentlicht habe welche Projekte mich erfüllt haben – vom KI-Whitepaper bis zum Kamingespräch was ich über Grenzen, Freundschaft und Nähe gelernt habe und was 2026 bringen darf – realistisch, achtsam, ohne Druck Diese Folge ist für dich, wenn du selbst mit MS lebst, Angehörige bist, im Gesundheitswesen arbeitest – oder einfach hören möchtest, was im Leben hinter MS-Perspektive passiert. Hier nochmals nachlesen: https://ms-perspektive.de/340-rueckblick Themen der Folge: Masterabschluss MS-Management & EUPATI Patient Council & KI-Whitepaper „Shared Decision Making" Kamingespräch (Talk-Format mit Nadja) 57 deutsche & 54 englische Podcastfolgen Hausbau & Familienleben Schlaf, Sport, Selbstfürsorge Buch- & Kursideen für 2026 💌 Newsletter Wenn du über neue Podcastfolgen, Kurse, Buchprojekte oder persönliche Updates informiert werden möchtest → 👉 Zur Newsletter-Anmeldung: Newsletter mit positiven Impulsen zur Multiplen Sklerose (MS) 🗣️ Feedback & Kontakt Was wünschst du dir für 2026 im Podcast? Schreib mir gern: 📧 [email protected] 📲 Instagram (DMs willkommen): Instagram ⭐ Wenn dir diese Episode gefallen hat …lass mir gern eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts da. Damit unterstützt du, dass der Podcast noch mehr Menschen mit MS erreicht. Danke dir! 💛 --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

#339: Wie die Wechseljahre MS beeinflussen. Hormone, Biomarker und was Frauen wissen sollten mit Dr. Riley Bove
22.12.2025 | 28 Min.
In dieser Episode von MS-Perspektive präsentiere ich ein übersetztes Interview mit Dr. Riley Bove, Neurologin und MS-Expertin an der University of California, San Francisco (UCSF). Ich spreche dabei sowohl meine Fragen als auch ihre Antworten und beleuchte ein Thema, das lange zu wenig Beachtung gefunden hat: die Menopause bei Frauen mit Multipler Sklerose. Rund drei Viertel aller Menschen mit MS sind Frauen, und die meisten erhalten ihre Diagnose lange vor den Wechseljahren. Wenn sich in der Lebensmitte Symptome wie Fatigue, Schlafstörungen, Hitzesensitivität oder kognitive Probleme verändern oder verstärken, ist oft unklar: 👉 Ist das MS? 👉 Ist das Menopause? 👉 Oder beides? Dr. Bove erklärt, warum diese Unterscheidung so wichtig ist – und wie Frauen unnötiges Leiden vermeiden können, wenn menopausale Symptome auch als solche erkannt und behandelt werden. 📖 Zum Nachlesen im Blog 👉 Den vollständigen Blogartikel zur Episode – inklusive strukturierter Inhalte und aller wichtigen Punkte aus dem Gespräch – findest du hier: https://ms-perspektive.de/339-menopause 🧠 Das erwartet dich in dieser Folge Welche hormonellen Veränderungen in der Peri- und Postmenopause stattfinden Warum sich MS-Symptome und Menopausenbeschwerden so stark ähneln Was aktuelle Forschung über Hormone, Gehirn und MS zeigt Welche Rolle Biomarker wie Neurofilament Light Chain (NfL) spielen Was wir bereits wissen – und welche Fragen wissenschaftlich noch offen sind Welche Rolle eine Hormontherapie spielen kann und worauf Frauen mit MS achten sollten Warum die Menopause ein wichtiger „Gesundheits-Check-in" im Leben von Frauen mit MS ist ⭐ Zentrale Kernbotschaften der Folge Symptomveränderungen in der Lebensmitte sind nicht automatisch MS-Progression. Sie können (auch) Ausdruck der Menopause sein. Menopausale Symptome sollten gezielt behandelt werden, wenn sie vorliegen – um Lebensqualität und Wohlbefinden zu erhalten. Hormone beeinflussen das Gehirn – Hinweise aus Biomarker-Studien zeigen, dass die Menopause ein biologischer Wendepunkt sein kann. Es gibt noch viele offene Forschungsfragen, insbesondere zur langfristigen neuroprotektiven Wirkung von Hormonen bei MS. Frauen mit MS brauchen eine ganzheitliche, interdisziplinäre Betreuung in dieser Lebensphase. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

#338: Den chronisch schwelenden Entzündungsprozess behandeln: Wo steht die Forschung? Mit Dr. Boris Kallmann
15.12.2025 | 37 Min.
Worum geht es in dieser Folge? Viele Menschen mit Multipler Sklerose erleben eine schleichende Verschlechterung, auch wenn keine Schübe auftreten. In dieser Podcastfolge spreche ich mit dem Neurologen Dr. Boris Kallmann darüber, was hinter chronisch schwelenden Entzündungsprozessen bei MS steckt, wie sie erkannt werden können und welche therapeutischen Möglichkeiten es heute – und in naher Zukunft – gibt. Wir sprechen über Alltag, Forschung, neue Wirkstoffklassen wie BTK-Inhibitoren, aber auch über Eigenverantwortung, Lebensstil und die Herausforderungen der Versorgung – insbesondere im ländlichen Raum. Copyright: AMSEL e.V. / Jan Potente 🎙️ Unterstützt von Sanofi Diese Podcastfolge wurde von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH unterstützt. Im Blogartikel kannst Du alles Nachlesen: 🔗 https://ms-perspektive.de/338-boris-kallmann Zentrale Themen & Erkenntnisse der Folge Warum schwelende Entzündungen auch ohne Schübe eine große Rolle spielen Woran Ärzt:innen langsame Verschlechterungen im Praxisalltag erkennen Warum Dokumentation & Selbstbeobachtung so wichtig sind Wie Smartphones & Wearables helfen können, Veränderungen sichtbar zu machen Die drei Säulen, um MS besser in den Griff zu bekommen: gesunde Lebensweise & Bewegung gezielte Behandlung von Symptomen Immuntherapien Was die Forschung über neue Therapieansätze weiß BTK-Inhibitoren: Wirkweise, Chancen und Grenzen Was „Nicht-Unterlegenheit" in Studien wirklich bedeutet Warum neue Medikamente zunächst vorsichtig und oft in spezialisierten Zentren eingesetzt werden Herausforderungen der MS-Versorgung im ländlichen Raum Welche Hoffnungen Dr. Kallmann für die nächsten fünf Jahre hat 🧠 Neue Therapieansätze: BTK-Inhibitoren BTK-Inhibitoren (Bruton-Tyrosin-Kinase-Inhibitoren) sind eine neue Wirkstoffklasse, die sowohl im Blut als auch direkt im Gehirn wirken kann. Studien zeigen, dass sie der bisherigen Entzündungstherapie nicht unterlegen sind und zusätzlich das Potenzial haben, die Progression zu verlangsamen. Gleichzeitig betont Dr. Kallmann die Notwendigkeit sorgfältiger Auswahl und engmaschiger Kontrollen, unter anderem wegen möglicher Leberwertveränderungen. 🔎 Service für dich: Erwähnte Podcastfolgen & Ressourcen 🔖 #241 – Vorgehen beim Therapiewechsel und Neues aus der ambulanten Versorgung bei MS (erstes Interview mit Dr. Boris Kallmann) 🔖 Folge 334 mit Dr. Stürner – zu neuen MS-Therapieansätzen 🔖 Folge 336 mit Prof. Dr. Wiendl – Einordnung aktueller Studiendaten 🔖 Podcastfolge mit Jens Bansi zum Thema Bewegung, Training und HIIT bei MS 🔗 Rauchentwöhnungsprogramm der UKE Hamburg (strukturiertes Programm, auch online möglich) 👉 Alle Links findest du gesammelt im Blogartikel zur Folge. 💬 Zum Mitnehmen MS verläuft individuell – und genauso individuell können Wege sein, mit der Erkrankung umzugehen. Diese Folge macht Mut, informiert und zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, Eigenaktivität und spezialisierte Betreuung sind. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.

#337: Wie Erfahrungsdaten aus der Versorgung die MS-Behandlung verändern – Erkenntnisse vom ECTRIMS 2025
11.12.2025 | 41 Min.
In dieser Episode geht es darum, wie Real-World-Daten in der MS-Behandlung Therapieentscheidungen verändern. Ich stelle dir sieben aktuelle Studien vom ECTRIMS 2025 vor: Dr. Susanna Hallberg zeigt, wie häufig späte Neutropenie unter Rituximab auftritt und welche Risikofaktoren eine Rolle spielen. Dr. Yao Zhang identifiziert Faktoren für schwere Infektionen unter Ocrelizumab (z. B. Alter 50+, frühere Infektionen). Dr. Dominika Stastná belegt, dass eine frühzeitige hochwirksame Therapie das Risiko für Behinderungszunahme deutlich senkt. Dr. Giulio Disanto untersucht Gedächtnis-B-Zellen und verlängerte Ocrelizumab-Intervalle. Dr. Helly Hammer berichtet über Krebsrisikosignale unter Fingolimod und die Bedeutung der HPV-Prävention. Dr. Julien Lannoy zeigt mit der TEMPOS-Studie den starken Trend zu frühen Anti-CD20-Therapien in Frankreich. Dr. Marisa McGinley stellt ein KI-Tool vor, das hilft einzuschätzen, wer eine MS-Therapie sicher absetzen kann. Du kannst die Inhalte auch Nachlesen: https://ms-perspektive.de/337-rwd-ectrims-2025 Kurze Zusammenfassung Zusammen zeigen diese Studien einen klaren Trend: frühere, stärkere und individuellere MS-Behandlung. Anti-CD20-Therapien prägen weiterhin die moderne Behandlungslandschaft – sie sind effektiv und gut verträglich, erfordern aber eine sorgfältige Überwachung auf Infektionen, Antikörperspiegel und seltene Nebenwirkungen wie LON. Daten aus der Praxis (wie TEMPOS) zeigen, dass NeurologInnen immer mehr Vertrauen haben, von Anfang an hochwirksame Therapien zu starten, während KI-Tools und die Überwachung von Biomarkern den Weg für intelligentere, individuellere Entscheidungen ebnen – nicht nur wann mit der Therapie begonnen werden soll, sondern auch wann sie sicher unterbrochen oder beendet werden kann. Kurz gesagt: Der Bereich MS bewegt sich in Richtung Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung nicht nach einheitlichen Regeln erfolgt, sondern nach deinen persönlichen Daten, deiner Sicherheit und deinem langfristigen Wohlbefinden. --- Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben, Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.



MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast